Amanda Lehmann – Innocence and Illusion

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(46:06, CD/Digital, Eigenveröffentlichung/Just for Kicks, 2021)
Amanda Lehmann aus Norwich im Südosten Englands hatte innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einige Auftritte in verschiedenen Artikeln von Betreutes Proggen, wie hier zu sehen ist. Allerdings ist das vorliegende Album „Innocence and Illusion“ der erste Soloauftritt von Amanda Lehmann auf diesen Seiten. Das liegt vermutlich daran, dass das letzte Werk der Künstlerin unter eigenem Namen die bereits 2010 veröffentlichte EP „Shadow“ war.

Elf Jahre später folgt nun also der in Eigenregie veröffentlichte Longplayer „Innocence and Illusion“, der mit hochkarätiger Besetzung überzeugt:
Amanda Lehmann – Gesang, Gitarre, Piano, Keyboard,
Nick Magnus – Piano, Keyboard,
Roger King – Keyboard,
Steve Hackett – Gitarre, Harmonika,
Rob Townsend – Altsaxophon,
Paul Johnson – Hintergrundgesang.

Was Amanda Lehmann und ihre Gäste auf einer Dreiviertelstunde präsentieren, ist feinster New Prog, der vor Facettenreichtum nur so strotzt. Auf der ersten Hälfte des Albums verzaubert „Innocence and Illusion“ das Ohr mit intelligenter Rockmusik. Die atmosphärischen knackigen – ja teilweise metallischen – Klänge weichen zum Zenit von „Innocence and Illusion“ einem stärker werdenden Blues-Einschlag. Zum Ende hin wird es dann zunehmend symphonisch und stellenweise jazzy. Und somit wird das neun Lieder starke Werk zu einem runden Hörerlebnis mit klarem roten Faden. Amanda Lehmann stellt auf „Innocence and Illusion“ zweifelsohne unter Beweis, dass sie mit allen Wassern des Prog gewaschen ist.
Bewertung: 11/15 Punkten

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Über den Autor

Kontemporär in Würzburg ansässig. Irgendwo zwischen Punk, Psychedelic, Kraut, Wahnsinn und Jazz zuhause.

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Amanda Lehmann – Innocence and Illusion

von Raphael Lukas Genovese Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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