DeWolff – Wolffpack

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DeWolff - Wolffpack (Mascot, 5.2.21)

Abbildung: DeWolff

(47:43, Vinyl/CD/Digital, Mascot Records, 2021)
Da sind sie wieder: die drei unermüdlichen Niederländer von DeWolff. Zuletzt bescherten sie uns die minimalistisch aufgenommenen „Tascam Tapes“ und nun melden sie sich schon mit dem nächsten Studio Album zurück. Dabei sind Luka und Pablo van de Poel und Robin Piso auch nicht alleine. Tatkräftige Unterstützung macht „Wolffpack“ zu einer Veröffentlichung, die auch gerne unter dem Namen „DeWolff and Friends“ hätte erscheinen können. Neben The Dawn Brothers sind auch The Grand East, Broken BrassTheo LawrenceIan Peres und nicht zuletzte Judy Blank an der Verwirklichung dieses Albums beteiligt. Zusammen sind all diese Künstlerinnen und Künstler das Wolffpack, nach welchem das Werk benannt wurde.

Stilistisch bleiben sich DeWolff und ihre Gäste treu. Jeder der zehn Titel geht mit einer einzigartigen Leichtigkeit nach vorne und animiert die Tanzknochen. Voller Leidenschaft und Hingabe verschmelzen Soul, Blues, Funk und Psychedelic Rock zu der angenehmen Mélange, für welche die Band bekannt ist. Dominant sind dabei vor allem die Hammond Orgel und der Fuzz Effekt. Dennoch zeichnet sich ab, dass das Element Rock etwas weiter in den Hintergrund tritt und sich dafür Soul und Blues stärker ins Geschehen einmischen. So können sich die Hörenden bei Liedern wie ‚Lady J‘ schon fast in die Reihen eines Gottesdienstes mit Gospel Chor hineinversetzt fühlen.

Die musikalische Tendenz hat gewisse Ähnlichkeit mit den neuesten Machenschaften der Trondheimer Moving Oos. DeWolff und ihre Freundinnen und Freunde besinnen sich zurück auf die Ursprünge der Rockmusik und erschaffen einen zeitlosen Sound, der einen kunterbunten Regenbogen vom Mississippi Delta über Woodstock bis ins heutige Zeitalter spannt. Leichtfüßig, abwechslungsreich und dennoch psychedelisch sorgt das „Wolffpack“ von Anfang bis Ende für gute Laune.
Bewertung: 13/15 Punkten

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Über den Autor

Raphael Lukas Genovese

Kontemporär in Würzburg ansässig. Irgendwo zwischen Punk, Psychedelic, Kraut, Wahnsinn und Jazz zuhause.

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DeWolff – Wolffpack

von Raphael Lukas Genovese Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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