Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Yes featuring Jon Anderson – Trevor Rabin – Rick Wakeman – Live At The Apollo

    Yes featuring Jon Anderson – Trevor Rabin – Rick Wakeman – Live At The Apollo

    0
    By Juergen Meurer on 7. September 2018 Reviews

    (120:00, Blu-ray, Eagle Vision/Universal, 2018)
    Vorweg einmal ausnahmsweise etwas weiter ausgeholt. Der Schreiberling ist in den 70ern mit den üblichen Verdächtigen wie Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson etc. aufgewachsen und gerade Yes hatte den eigenen Musikgeschmack entscheidend geprägt und war viele Jahre lang die absolute Nummer 1 in der eigenen Top-Liste, nicht zuletzt bedingt durch das Mitwirken des Tastenmagiers Rick Wakeman. Das hat sich in der Zwischenzeit geändert, aus Gründen.

    Doch zurück zur aktuellen Veröffentlichung. Yes feiern 50-jähriges Jubiläum und das sollte entsprechend gewürdigt werden. Nun muss oder darf man in der Zwischenzeit ja nachfragen, welche Variante von Yes gemeint ist. Unter diesem Namen tritt seit vielen Jahren Steve Howe mit Downes und White an. Doch die hier vorliegende „Feier“ gilt den Herren, die dem Bandnamen noch das hochmoderne „featuring“ hinzugefügt haben, nämlich Jon Anderson, Trevor Rabin und Rick Wakeman. Nun lässt sich trefflich darüber streiten, wer hier die wahren Yes sind – der Schreiberling hat hier durchaus eine klare Präferenz.

    Es gab bekanntlich sogar eine Zeit, als beide Lager mal zusammen agierten, auf einem furchtbaren Album, zu dem es aber eine großartige Union-Tour gab. Danach trennten sich die Wege wieder. Es ist bekannt, dass Wakeman und Rabin prima harmonierten, was zunächst bei den scheinbar gegensätzlichen Grundausrichtungen erstaunlich erscheint. Es gab Planungen für ein gemeinsames Album, doch dazu kam es dann leider doch nicht.

    Umso überraschender dann die Ankündigung, dass die genannten drei Herren wieder zusammenarbeiten möchten. Vom ersten Gerücht bis zur tatsächlichen Umsetzung vergingen zwar Jahre, aber dann wurde es tatsächlich realisiert. Allerdings nicht resultierend in einem neuen Studioalbum, sondern in Form einer altersentsprechend wohldosierten Live-Tournee. Zunächst in den USA, später auch in Europa.

    Und das ist wieder ganz in der Tradition von Yes, egal von welcher Version man spricht. Denn seit vielen Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten, machen sie im Prinzip nur noch eines: Verwaltung der eigenen Vergangenheit. Die Fans wollen die alten Songs hören, und sie bekommen sie auch. So weit, so gut. Doch was sagt das über die späteren Studioalben aus?

    Haben wir schon mal von einer „Heaven & Earth“-Tour gehört, auf der das komplette Album gespielt wurde? Oder, nun ja, vielleicht wenigstens zwei oder drei Lieder? Oder die „Fly From Here“-Tournee? Offensichtlich selbst nicht überzeugt vom eigenen Material, fällt man lieber wieder zurück auf die guten alten 70er Zeiten.

    Eine in diesem Jahrtausend kaum noch erkennbare Kreativität der Band und die Tatsache, dass es unglaublich viele unglaublich tolle andere Bands gibt, hat den Status von Yes beim Autoren – und möglicherweise auch bei einigen anderen damaligen Yes-Fanatikern – deutlich verändert.

    Von der ARW-Variante hat man gehört, dass durchaus über ein neues Studioalbum nachgedacht wird, der Optimismus diesbezüglich mag bei vielen zunächst eher gedämpft sein. Aber es wäre toll, von ihnen noch einmal überrascht zu werden. Aber auch sie starten erst einmal mit … Vergangenheitsverwaltung.

    Auch auf dem hier vorliegenden Mitschnitt aus Manchester spielen natürlich 70er Klassiker eine Hauptrolle, als Kontrastprogramm gemischt mit den typischen Rabin-Klassikern. 2016 gestartet, waren sie in den nächsten beiden Jahren auch in Deutschland zu sehen, unter anderem auf dem Night of the Prog Festival 2017. Die Setlist ist sehr ähnlich zu dem, was sie kürzlich auch in Mannheim gespielt haben. Es geht mit ‚Cinema‘ los, das nahtlos in ‚Perpetual Change‘ übergeht. Und so geht es im steten Wechsel zwischen 70er Klassiker und Rabin-Hit weiter. ‚Lift Me Up‘, ‚Changes‘, ‘Rhythm Of The Heart’, ‚Hold On‘ auf der einen Seite, ‚I’ve Seen All Good People’, ‘And You And I’, ‘Heart Of The Sunrise’ und ‘Long Distance Runaround/Fish’ andererseits als die erwartbaren Oldies. Als Longtrack hat man sich für das majuestätische ‘Awaken’ entschieden, auf dem Wakeman wieder alle Register seines Könnens ziehen kann. Auch die Zugaben bieten keinerlei Überraschungen und bleiben beim alten Schema: auf den Top-Hit ‚Owner Of A Lonely Heart’ folgt der übliche Rausschmeißer ‚Roundabout‘.

    Das Ganze wird – bei eher unauffälligen Showelementen – gewohnt souverän präsentiert. Jon Anderson ist wieder gut bei Stimme, Rabin locker wie eh und je, und der „Grumpy Old Man“ tritt wieder wie gehabt auffällig mit Cape gewandet auf – er darf das, das gehört einfach dazu. Am Schlagzeug macht Lou Molino III einen exzellenten Job, ebenso glänzt Lee Pomeroy am Bass (bei ‚Fish‘ allerdings nicht so ausgiebig solistisch unterwegs wie auf der Loreley).

    Im Gegensatz zu allen Konzerten im letzten Jahrhundert fehlt auf der AWR-Tour allerdings etwas, was damals immer bei Yes dazu gehört hat, nämlich ein Solo-Spot der einzelnen Musiker. Natürlich brauchen sie sich nicht mehr zu beweisen, schön wäre es trotzdem gewesen, schade!

    Bei derartigen Hochkarätern verbietet sich angesichts der präsentierten Klassiker eine einstellige Benotung von selbst, aber deutliche Kritik ist bei dieser Veröffentlichung sicherlich angebracht. Die Aufmachung ist eher lieblos, was aber das Thema 50-Jähriges wahrlich nicht treffend widerspiegelt, ist der weitere Inhalt der Blu-ray. Da ist nämlich … nichts. Gar nichts. Nullkommanull. Keinerlei Extras, was in diesem Falle natürlich fahrlässig ist. Da wäre sicherlich stundenlanges Material verfügbar, das den Fan interessiert hätte. Allein Wakeman hätte man Dönekes erzählen lassen können, er könnte jederzeit den Unterhaltungswert eines solchen Produkts locker vervielfachen. Aber nein – nichts. Die trauen sich was! Angesichts dessen, was es hier zu feiern gilt, ist dies schon eine deutliche Enttäuschung!
    Grandiose Musiker, grandiose Musik, lieblose Umsetzung. Dieses Jubiläum hätte viel mehr verdient.
    Bewertung: 11/15 Punkten (WE 11, JM 11, KR 11)

    Surftipps zu Yes featuring Anderson – Rabin - Wakeman:
    Facebook
    Twitter
    Instagram
    Wikipedia

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    50 Jahre 70s Symphonic Prog ARW Anderson Rabin Wakeman Blu-ray Eagle Vision England Jon Anderson Lee Pomeroy Live-Aufnahme Longtrack Lou Molino III Rick Wakeman Symphonic Prog Trevor Rabin USA Universal Music Yes Yes featuring ARW live
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

    Related Posts

    8.0

    Age Of Life - Emergence – Part 1

    5. November 2026
    11.0

    Valley - Sky Burial (EP)

    5. November 2026
    13.0

    Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen

    4. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    • Valley - Sky Burial (EP)
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen
    • The Tangent - Was
    • Bosco Sacro - Inhabit
    • Asia - Indigo
    • Kosmoberkh - Troglobiten Im Absonderlicht
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev
    • Hollywood Porn Stars - Endless Age
    • Enslaved - Mið
    • Queens Of The Stone Age - Perfecth
    • #NowPlaying
    • Im Gespräch mit Alex O`Toole und Simeon Batholomew (n0000000001)
    • Cydonia - Second Sight
    • Steven Wilson - Requiem For A Village
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.