The Shadow Lizzards – The Shadow Lizzards

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The Shadow Lizzards (2018)(65:20, CD, Tonzonen Records/H‘Art, 2018)
The Shadow Lizzards – nur echt mit dem Doppel-Z! Und wieder einmal bürgt der Name für Qualität. Als fulminanter Dreier, von dem sich Jochen Leistner am Gesang, Bass und der Orgel wohl ein wenig zu viel aufgebürdet hat, beschwören die Nürnberger in gewohnter Weise die hoch(h)eiligen Sixties. Von Erwecken kann dabei freilich kaum noch die Rede sein, befinden sich doch mittlerweile schon Heerscharen auf dem Weg in genau dieses prophezeite musikalische Retro-Nirvana.


 
 
Der hin und wieder reichlich intensive Orgeleinsatz, mit dem sich die Nürnberger mächtig ins Zeug legen, ist natürlich der Hauptbestandteil im Sound des Trios, der diesem entweder eine ganz spezielle Doors-Komponente verpasst (Leistner mimt dann schon einmal hin und wieder den Mr. Mojo Risin‘) oder in den Abgründen früher Frumpy-Hammond-Eskapaden entlang schlurft.

Eventuelle Déjà-vus beziehungsweise ein dezenter Wiedererkennungswert sind natürlich rein zufällig und nicht beabsichtigt. Im groß angelegtem Universum zwischen Black Sabbath und The Doors ist sicher auch noch ein Plätzchen für die Shadow Lizzards frei, die sich speziell mit Tracks wie ‚Go Down‘ und ‚Top Of The Mountain‘ mächtig ins Zeug legen.
Bewertung: 10/15 Punkten (CA 10, KR 11)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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The Shadow Lizzards – The Shadow Lizzards

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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