In The Presence Of Wolves – Of Two Minds, Stages 1-2 – The Ape And The Cage

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(32:48, CD, Eigenveröffentlichung/Just for Kicks, 2017)
Nach dem gelungenen Erstlingswerk brachten In The Presence Of Wolves im September diesen Jahres die EP „Of Two Minds, Stages 1-2 – The Ape And The Cage“ heraus. Dabei gibt es direkt einen Besetzungswechsel zu vermelden: Neben Chris Capitanio (Gesang und Gitarre) hört man nun Jim Ellis an den Gitarren. An Bass/Vocals wirken wieder Vini Stamato, an Drums und Vocals Mason Ingling.

Der Opener ‚As We Speak‘ beginnt getragen von einem Piano und wirkt im Vergleich zum Power-Prog des Vorgängeralbums sehr viel weniger beladen, sehr „stripped down“. Dies ändert sich jedoch im Laufe des Tracks und die Band kehrt für die restlichen vier Songs wieder in den bekannten theatralischen und harten Prog zurück, den man bereits von ihnen kennt. Im Vordergrund steht dabei neben spielerischer Virtuosität der klare und präzise Gesang. Dieses Mal kommt jedoch auch eine ordentliche Portion Alternative Rock dazu, der der Band gut steht. Die Kombination mit Progressive Rock liest sich vielleicht zunächst ungewohnt, geht jedoch auf und ist genau die richtige Nische für In The Presence Of Wolves. Das können sie und fühlen sich ohrenscheinlich wohl dabei.

Die EP ist ein experimenteller Mix verschiedener Rock-Elemente und vor allem Atmosphären. Dynamisch und treibend, emotional, aggressiv, dramatisch, chaotisch, verstörend und stets energiegeladen – all das in etwas mehr als 30 Minuten. Eine gelungene EP! Ob es weitere unter dem Titel geben wird, bei denen dann die nächsten Stages besungen und beschrieben werden, bleibt abzuwarten. Eins muss die Band jedoch nicht mehr: Mit anderen genreprägenden Bands verglichen werden. Dafür sind sie mittlerweile eigenständig genug.
Bewertung: 10/15 Punkten (GH 12, KR 10, PR 10)

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Über den Autor

Philipp Roettgers

“Journalism is a low trade and a habit worse than heroin, a strange seedy world of misfits and drunkards and failures.” - Hunter S. Thompson. “Art is long and life is short, and success is very far off.” - J. Conrad

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von Philipp Roettgers Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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