Shadow Ray – Eyes, Gleaming Through The Dark

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Shadow Ray - Eyes, Gleaming Through The Dark (2017)(45:54, Download, Rillbar, 2017)
Musik wie heimelige Schatten. Also nicht die grauen, unheimlichen, die um uns herumschleichen. Nein, die Schatten von Anders Holst, die er uns mit seinem Soloprojekt Shadow Ray veräußert, sind eben nicht von der todtraurigen Sorte. Sie sind, wenn auch nicht gleich farbenfroh, so doch mit pastellenen Nuancen ausgestattet, die uns wenig zum Träumen animieren. Wenn man den elektronischen Überbau dieser Musik akzeptiert, dann kann man das, was hier auf „Eyes, Gleaming Through The Dark“ zu hören ist, als Freaky Folk abhandeln.

Die Sounds sind trotz ihrer Transparenz beeindruckend dicht und fordernd, wobei in aller Übersichtlichkeit dann auch hin und wieder reichlich vordergründige Gitarren zu vernehmen sind (‚Face It‘). Da ist ein ‚Dreams Of Falling‘, das eine unbeschreibliche Sehnsucht mit sich führt und die melancholischen Arrangements gerade hier viel von Projekten wie Hammock mit sich führen. Mit ‚Runway‘ mäandert Shadow Ray in harschem Noise, der dann, urplötzlich, aufbricht und sich in einen hippiesken Folkpop mit psychoaktivem Ansinnen ergießt. „Eyes, Gleaming Through The Dark“ ist wahrlich ein Werk mit vielen Facetten. Weil dort, wo Schatten sind, es auch irgendwo Licht geben muss.
Bewertung: 10/15 Punkten

Surftipps zu Shadow Ray:
Homepage Shadow Ray
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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Shadow Ray – Eyes, Gleaming Through The Dark

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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