
Groove Metal • Heavy Metal • Hard Rock • Progressive Metal • Symphonic Metal
(40:21; Vinyl, CD, Digital; No Cut/OPEN; 22.05.2026)
Die kroatischen Keops aus Rijeka haben mit Vana Beara am Mikro zwar hörbar ein neues Kapitel aufgeschlagen, musikalisch bleibt "Bitter Story For Humanity" allerdings hinter den eigenen Möglichkeiten zurück. Ihre raue, markante Stimme verpasst dem Groove Metal ordentlich Kontur, auch die Gitarren drücken meist ordentlich nach vorne. Nur was Keops mit ihren ganzen Zutaten eigentlich anfangen wollen, bleibt nicht immer so klar. Groove Metal, Hard Rock, Melodie und symphonische Elemente werden munter zusammengeschoben, als hätte man im Studio einmal die komplette Metal-Gewürzablage über den Tisch gekippt.
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Das Problem ist dabei nicht die stilistische Vielfalt, sondern dass vieles nebeneinandersteht, statt miteinander zu arbeiten. Wo Groove und Melodie tatsächlich ineinandergreifen, entwickeln Keops durchaus Druck und ein paar ziemlich griffige Momente. Dazwischen verliert sich das Album aber immer wieder in austauschbaren Riffs und Songs, die trotz fetter Produktion erstaunlich wenig nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Vana Beara kann mit ihrer kräftigen Stimme einiges retten, doch auch sie bekommt nicht jeden musikalischen Leerlauf über die Ziellinie geschleppt. Ein paar gute Wuchtbrummen sind dabei, insgesamt bleibt "Bitter Story For Humanity" aber eher solides Metal-Handwerk als der angekündigte große Neustart.
Bewertung: 8/15 Punkten
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Besetzung:
• Vana Beara - Gesang
• Bruno Mičetić - Gitarre
• Branimir Habek - Gitarre
• Zoran Ernoić - Bass
• Adam Miler - Schlagzeug
Gastmusiker:
• Marko Purišić - Songwriting ('Misery Memento')
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Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Oktober Promotion zur Verfügung gestellt.

