
Blues Rock • Alternative Rock • Post Punk • Desert Rock
(33:07; Vinyl, CD, Digital; Hufter (= Eigenveröffentlichung)/Sony Music; 18.09.2026)
Midtempo-Blues-Rock, Wüstenstaub und Synthies, die sich breit im Raum machen: Triggerfinger haben mit "Tarmac" offenbar beschlossen, dass Coolness auch ohne Hektik funktioniert. Nach dem Tod ihres langjährigen Bassisten Paul Van Bruystegem im Jahr 2025 machen Ruben Block und Mario Goossens als Duo weiter, live unterstützt von Geoffrey Burton.
Vom Trauerkloß ist dabei erfreulich wenig zu hören: Alles groovt lässig, tiefenentspannt und unaufdringlich vor sich hin, bleibt dabei aber erstaunlich eingängig, wie etwa 'Through The Beam'.
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Die Synthies verleihen etwa 'Stars' eine leichte Post-Punk-Atmosphäre, während die Gitarren über Album-Länge hinweg immer wieder knarzen und die Drums ordentlich Druck machen. 'Geronimo' bringt mit seinen eruptiven Ausbrüchen, die beinahe in Noise-Rock-Gefilde kippen, etwas Unruhe in die gepflegte Entspannung.
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Und 'Ring It' fräst sich mit seinen ungewöhnlichen Gitarrensounds direkt in die Hirnwindungen.
So bleibt "Tarmac" angenehm unaufgeregt, ohne langweilig zu werden – eine ziemlich lässige Form von Rockmusik, die ihren Groove nicht ständig beweisen muss.
Bewertung: 11/15 Punkten
Tracklist:
- 'Everybody's Looking' (02:44)
- 'Stars' (03:17)
- 'Until The Scandal Breaks' (03:51)
- 'Come Clean' (03:06)
- 'On My Back' (03:58)
- 'Through The Beam' (03:15)
- 'No Trouble' (02:33)
- 'The Why' (02:53)
- 'Geronimo' (02:11)
- 'Ring It' (02:25)
- 'SHINE AND SHIMMER' (02:54)

Besetzung:
• Ruben Block
• Mario Goossens
Surftipps:
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Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Oktober Promotion zur Verfügung gestellt.

