Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Scopitone - Camera Obscura

    Scopitone - Camera Obscura

    0
    By Rajko Baers on 25. April 2026 Reviews


    Cinematic Artrock • Instrumental • Noir Pop
    (38:38; Vinyl, Digital; Protomaterial; 13.03.2026)
    Dieses belgische instrumentale Trip-Rock-Projekt um Vincent Roose weiß allein dank des Albumtitels Bilder zu evozieren, aber wichtiger ist: Sie werden der nächtlich-intimen Atmosphäre durchgehend mehr als gerecht.

    Ein feines Album – gespickt mit subtilem Artrock, ambient-elektronischen Spielereien, einer vorsichtigen Melancholie, Noir Pop in Töne gegossen. Viele harmonische, teils experimentelle Abschnitte halten den Spannungsbogen über die knapp 39 Minuten hinweg durchgehend bebildert.

    Ich fühlte mich mit der nächtlichen Stimmung und dem eher intimen Klang des Albums schnell auf Du. Angenehm räumlich hallt das Schlagzeug im Opener 'Panopticon' – geisterhafte Synths und ein wohltuender Hauch trippiger Rhythmik ziehen mich unkompliziert hinein in die dunklen Gefilde des Albums.

    Irgendwo, zwar unkonkret, erinnert mich dieser Flow, dieses stets leicht nach Einsamkeit Klingende, an die frühen Chroma-Key-Songs, die ebenfalls immer etwas verloren nachts um zwei aus dem Fenster zu starren scheinen. 'The Light Of A Man-Made Star' rockt sanft – feine, schwebende Melancholie-Fäden umarmen den Hörer vorsichtig, und die Dynamik hintenraus, erst rockiger, dann mit fast Twin-Peaks-artigem Outro, ist Isolation pur.

    'Portrait' ist ein kurzes Stück voller trister Akkorde, definitiv näher am grauen, verregneten Postrock-Œuvre. In jedem Fall sehr statisch – spooky Synths rufen die stillen Seiten von Bands wie Nosound, Anekdoten oder die wundervollen Landberk ins Bild.

    'The Phantom Carriage' hat surreale Soundtrack-Schattierungen, ein zerbrechlich klimperndes Piano, und Freunde von Major Parkinson oder Bakelit erkennen hier bestimmt die düsteren Seiten eben dieser Projekte im Sound wieder. Immer wieder stelle ich mir beim Hören die Frage: Wo wäre die Reise mit einer charismatischen Stimme hingegangen? Nicht, dass dieses tolle Album das zwingend benötigt, aber die Strukturen und Spannungsbögen zeigen so viele Optionen.

    Roose stellt sich mit dem Album die Frage, was wäre, wenn wir den alten Technologien eine neue Sprache verliehen, das Licht vergangener Epochen einfingen und in die Gegenwart übersetzten. Luftig, fast poppig, mit subtil verwendeten Sprachsamples spaziert das leichtfüßige 'Silver Screen' im friedlichen Midtempo und nutzt die feierlich warmen Gitarren des Post Rock.

    Ich finde die umarmende Intimität, das Warme an "Camera Obscura", einfach beruhigend – Atmosphäre, Einsamkeit und ein wehmütiger Blick in die unendliche Nacht gibt es zuhauf, und es empfiehlt sich, die Platte im Dunkeln zu erleben – da atmet sie noch einmal deutlich mehr Tiefgang.

    Mit fast neun Minuten wird es in 'Karelian Dream' noch einmal richtig schön schwermütig, traurig und reflektiert. Postige Akkorde, Angelo-Badalamenti-Noir-Synths, ein stoisches Schlagwerk und viel Raum und Weite rufen erneut spätnächtliche Bilder vors Auge, und ja, diese Platte hätte in einem anderen Leben wohl als Soundtrack für einen sehr melancholisch-traumartigen Kurzfilm gedient.

    Es gab einmal eine spanische Band namens Arca, die in den frühen Jahren des neuen Jahrtausends ähnlich triste und graue Abfahrten zwischen Post Rock, Trip Rock, Ambient und progressiven Strukturen zu wunderschönen kleinen Kunstwerken zusammenführten. Eine ganz klare Empfehlung für Freunde der Nische mit Hang zum Melancholischen.
    Bewertung: 13/15 Punkten


    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Bandcamp. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Weitere Informationen

    Besetzung:
    Vincent Roose - guitars, keyboards, bass, drums, and digital processing

    Surftipps:
    • Rezensionen, Liveberichte & Interviews

    Abbildungen: Scopitone/Bandcamp

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    Ambient Cinematic Progressive Rock Digital Electronica Melancholic New Artrock Noir Pop Post Rock Protomaterial Scopitone Trip Rock Trippy Vincent Roose Vinyl instrumental
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    Rajko Baers

    75er Jahrgang...Musik-Junkie seit ich denken kann-die Nischen zwischen Post/Prog/Athmo/Metal/Shoegaze sind´s irgendwie!

    Related Posts

    11.0

    Sunday, June - Cinema

    6. November 2026
    14.0

    Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog

    6. November 2026
    11.0

    Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow

    5. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • Sunday, June - Cinema
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26)
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow
    • ProgNews
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    • Valley - Sky Burial (EP)
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen
    • The Tangent - Was
    • Bosco Sacro - Inhabit
    • Asia - Indigo
    • Kosmoberkh - Troglobiten Im Absonderlicht
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev
    • Hollywood Porn Stars - Endless Age
    • Enslaved - Mið
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    • Steven Wilson - Requiem For A Village 393 Aufrufe
    • Asia - Indigo 238 Aufrufe
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow 110 Aufrufe
    • The Tangent - Was 71 Aufrufe
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen 71 Aufrufe
    • Valley - Sky Burial (EP) 65 Aufrufe
    • Age Of Life - Emergence – Part 1 49 Aufrufe
    • Bosco Sacro - Inhabit 42 Aufrufe
    • Neuerscheinungen des Monats Oktober 2026 37 Aufrufe
    • Gloria De Oliveira - The Lying Swans 33 Aufrufe
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.