Post Punk • Heavy Shoegaze • Dark Metal •
(32:24; Digital; Disorder Recordings; 27.02.2026)
Jeff Wilson (u.a. Chrome Waves, Wolvhammer) steckt hinter Deeper Graves, ist Label-Chef von Disorder Recordings und "Pull Me Toward The Dark" die bereits dritte Studio-Platte. Für Freunde des verwaschenen Post Punk – die vor metallischen, aber shoegazenden Flirts nicht zurückschrecken – sicher keine Fehlinvestition.
Du findest moderne, mal schleppend, mal treibend-pulsierende Düster-Rock-Nummern, die in überschaubarer Album-Länge Kurzweil und entspannte Unterhaltung versprechen. Ich bin mit der Stilistik großgeworden und die milchig-shoegazige Gangart geht ohne irgendwelche Durchhänger ins Ziel.
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Klänge, die bewusst mit modernen/postigen Elementen agieren – meist entspannt bis Mid Tempo – werden hier von einer grundsätzlich sehr bassigen Sound-Grundierung ummantelt. All dies mit schemenhaft-verfremdeten Vocals – latente Industrial-Pop Elemente inklusive – und auch typischen Goth-/Wave-Synths werden im Klangspektrum hier und da gezielt zum zusätzlichen Farbtupfer. 'No Time For Love' ruft ganz traditionell die Sisters Of Mercy auf den Plan, während 'Over My Shoulder' eher im schleppend düsteren Heavy Shoegaze watet und liebliche Deftones-Echos erzeugt.
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Dystopisch – mit Hall und manch schattenhafter Unnahbarkeit agierend - werden Freunde des düsteren Wave/Post Punk dank kleiner, positiver Überraschungsmomente wie dem eingängigen 'Where Do We Go From Here' oder dem schleppend düsteren Titelsong im verlorenen Schwarzkittel-Herzen aufgefangen. Da darf man Deeper Graves dann Tiefgang und Emotionalität zugestehen.
Das sitzt, zerrt hier und da, generiert sogar etwas psychedelische Elemente der kultigen Staubfänger um Carl Mc Coy (Fields Of The Nephilim). Alles in allem ein schnittiges Dark-Rock-Album mit kleinen und grösseren A-ha Momenten.
Bewertung: 10/15 Punkten
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Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Earsplit PR zur Verfügung gestellt.


