
Stoner Rock • Doom
(43:29; CD, Vinyl, Digital;Heavy Psych Sounds Rec./Cargo; 29.09.2025)
Schleppend, schwerfällig, destruktiv setzen sich Cosmic Reaper mit ihrem zweiten Album "Bleed The Wicked, Drown The Damned" in Gang und machen auch keinen Hehl daraus, wo ihre Einflüsse zu suchen sind. Dabei setzt man weniger auf Effekte (Sänger und Gitarrist Thad Collis wirkt arg lethargisch und emotionslos) als auf die Macht schwerer Riffs. Neuzugang Peter Snasdell, in den Neunzigern bei der Dampframme Decomposed aktiv, setzt neue Akzente, die Wucht der Riffs ist bei gehobenem Pegel direkt spürbar. 'Hammer' benimmt sich dann ebenso und ist auf dezentes Schädeleinschlagen aus, 'Bloodfeather' resultiert aus eben dieser brachialen Aktion, benimmt sich aber auch kein wenig gezügelter. Cosmic Reaper beladen uns mit einer zentnerschweren Last und begraben uns darunter.
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Unter diesen Umständen fällt ein gedrosseltes 'Pot Of Gold' auf und wirkt fast schon anmutig und lieblich, 'Dwelling' gibt sich anfangs ebenfalls reichlich kompromissbereit, ehe in den letzten Sekunden alle eventuell entstandenen positive Vibrations den Bach herunter gehen. Mit den Endbrocken 'Perfect Organism', 'Bones' und 'Waiting By The Gallows' gibt es, knietief im Schlamm gutgelaunten Stoner'n'Doom watend, dann noch nicht einmal eine Chance auf Vergebung.
Bewertung: 9/15 Punkten
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Abbildungen: Cosmic Reaper/Bandcamp

