Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Big Big Train - Woodcut

    Big Big Train - Woodcut

    1
    By flohfish on 20. Februar 2026 Reviews

    Big Big Train - Woodcut (InsideOut Music/Sony Music</a>; 06.02.2026)Progressive Rock • Folk • Neo Prog • Konzeptalbum
    (65:39; Vinyl (2LP), CD, Digital; InsideOut Music/Sony Music, 06.02.2026)
    35 Jahre nach Bandgründung liefern Big Big Train tatsächlich ihr erstes echtes Konzeptalbum ab. 16 Tracks, 66 Minuten, eine durchgehende Geschichte über Kreativität, Opferbereitschaft und den schmalen Grat zwischen Inspiration und Wahnsinn – also im Grunde über Progressive Rock an sich.

    "Woodcut" ist zugleich das zweite Album mit Alberto Bravin. Einen Vergleich mit seinem Vorgänger spare ich mir, fest steht jedoch: Bravins Stimme passt hervorragend zum BBT-Sound. Warm, kontrolliert, mit jener eleganten Melancholie, die diese Musik trägt. Dass er das Album selbst produziert hat, sorgt für Geschlossenheit – hier wirkt nichts beliebig.

    Big Big Train sind ohnehin längst mehr als nur eine Band aus Dorset. Sie sind ein internationales Prog-Kollektiv mit Mitgliedern aus halb Europa und den USA – ein Who-is-Who der Szene. Wer sonst hat schon (ehemalige) Frontleute von Spock’s Beard und Beardfish als Backgroundsänger? Das Resultat: mehrstimmiger Gesang auf allerhöchstem Niveau. Die Vielzahl unterschiedlicher Stimmen ist eine der großen Stärken dieses Ensembles. Sie verleihen den Songs unterschiedliche Farben, unterstützen Stimmungen und treiben die Geschichte voran. Satzgesang als dramaturgisches Werkzeug – und das mit Gänsehautgarantie.

    Musikalisch gibt es keine Experimente, sondern den bewährten Mix aus klassischem Prog, Folk, Neo Prog, Klassik und Melodic Rock. Pastoral, britisch gefärbt, verspielt, aber nie selbstzweckhaft verfrickelt. Bläser und Streicher erweitern das Klangbild, jedes Instrument bekommt Raum – trotz (oder gerade wegen) der über 400 aufgenommenen Einzelspuren.

    'Inkwell Black' eröffnet kammermusikalisch und melancholisch. 'The Artist' führt pastoral-folkig in die Geschichte ein, mit starken Basslinien von Gregory Spawton, frühe-Genesis-Anleihen und einem dramatischen Aufbau samt Gänsehaut-Satzgesang – ganz großes Kino.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    'The Lie Of The Land' überzeugt durch Dynamik, 'The Sharpest Blade' als düstere Folk-Nummer mit starkem Gesang von Clare Lindley.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    'Albion Press' groovt angejazzt mit kernigem Riff.

    'Arcadia' beginnt mit leichten Styx-Vibes, wird zur feinen Akustiknummer mit 12-String im Fokus. 'Warp And Weft' setzt als dissonanter, sperriger Ausreißer Spannung, bevor 'Chimaera' mit harmonischem Zusammenspiel von Gitarren und Violine wieder Wärme bringt. 'Dead Point' punktet mit Keyboard-Solo, 'Light Without Heat' als Ballade mit ausladendem Gitarrenfinale.

    'Dreams In Black And White' startet Gentle-Giant-artig, danach folgen mit 'Cut And Run' und 'Hawthorn White' zwei Instrumentals – vielleicht dramaturgisch gewagt, aber musikalisch reizvoll: erst 70s-Referenz, dann Piano und Streicher im Vordergrund. 'Counting Stars' ist der klassische emotionale BBT-Moment, 'Last Stand' bildet ein würdiges Crescendo.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Das schwarz-weiße Holzschnitt-Cover von Robin Mackenzie ist dezent und wirkungsvoll – eine wohltuende Abwechslung nach "Grand Tour" und "Common Ground".

    Fazit: "Woodcut" ist keine Neuerfindung, sondern eine Verdichtung des Bekannten. Ein abwechslungsreiches, geschlossenes Konzeptalbum im typischen Big-Big-Train-Sound – pastoral, melodisch, detailverliebt. Und über 66 Minuten hinweg erstaunlich kurzweilig.
    Bewertung: 13/15 Punkten


    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Bandcamp. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Weitere Informationen

    Big Big Train - Woodcut (InsideOut Music/Sony Music; 06.02.2026)Besetzung:
    • Alberto Bravin - lead vocals, acoustic and electric guitars, keyboards, Moog, Mellotron
    • Nick D'Virgilio - drums, percussion, keyboards, acoustic and 12-string guitars, vocals
    • Oskar Holldorff - grand piano, Wurilitzer and Fender Rhodes electric pianos, Hammond organ, Mellotron, synthesiszers, vocals
    • Clare Lindley - violin, acoustic guitar, vocals
    • Paul Mitchell - trumpet, piccolo trumpet, vocals
    • Rikard Sjöblom - 6 and 12-string guitars, Hammond organ, vocals
    • Gregory Spawton - bass, bass pedals, 12-string acoustic guitar, Mellotron, vocals

    Surftipps:
    • Homepage
    • Bandcamp
    • YouTube
    • Wikipedia
    • Rezensionen, Liveberichte & Interviews

    Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Oktober Promotion zur Verfügung gestellt.

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    Alberto Bravin Big Big Train Bournemouth CD Clare Lindley Digital England Gregory Spawton InsideOut InsideOut Music Konzeptalbum Nick D'Virgilio Oktober Oskar Holldorff Paul Mitchell Progressiv Rock Rikard Sjöblom Sony Music Vinyl
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    flohfish
    • Facebook
    • Instagram

    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

    Related Posts

    12.0

    Hypno5e - Trame Noire

    7. November 2026

    Saor - Caledonia

    7. November 2026
    12.0

    E-L-R - Atropa

    7. November 2026

    1 Kommentar

    1. Fix Sadler on 21. Februar 2026 2:06

      Ich verfolge BBTrain schon so lange, dass mir gewahr wird, wie alt ich zwischenzeitlich geworden bin. Nervig. Festzustellen ist, dass das Spawton-Projekt im Laufe der Jahre immer professioneller und quasi wie eine europäische (mit US-Einfluss) Alternative zu Transatlantic geworden ist.

      Professionell.

      Es gab ursprüngliche Zeiten, die eher belanglos waren. Es gab interessante Phasen, die die Band gross gemacht haben. Und es gab verwaltende Zeiten, die die Band noch grösser gemacht haben. Dann gab es so grosse Zeiten, dass die Band wie selbstverständlich Surround-Alben veröffentlichen haben.Ich glaube, das ist ungewöhnlich. Ich will auch nicht im Detail auf Geschichte und Album-Qualitäten eingehen, aber ich möchte mich zu Woodcut äussern.

      Der Platte hapert es erneut an Tempo, Druck und Rock. Es ist ein weiteres – so nenne ich es – Landlord-Prog-Scheibchen. Eine Tendenz zur Langeweile ist nicht zu überhören. Aber es hat einen schönen Surround-Sound (auf der BluRay), wirkt relativ “klassisch”, die Violine von Clare Lindley, sowie die Trompete von Paul Mitchell ergänzen grandios das Raumgefühl der Musik. Darüber hinaus gibt es Spock’s Beard Anklänge und – na ja – Ansätze von Fusion. Und über all dem schwebt die Idee, BBTrain-Musik etwas anders zu gestalten als bekannt. Dazu der Wetton-eske Gesang von Alberto Bravin, den ich dem Longdon-“Genesis”-Gesang vorziehe. Das ist alles wohlmeinend. Aber es macht die Platte nicht überragend. Nur besser als vorhergehende. Was allerdings schon eine gute Sache ist.

      Fassen wir zusammen; ein bisschen bemüht, aber musikalisch natürlich deluxe, trotzdem könnten sie so viel mehr. Oder sind die alle schon so alt geworden wie ich? NDV?

      Reply
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • Hypno5e - Trame Noire
    • Saor - Caledonia
    • E-L-R - Atropa
    • #NowPlaying
    • Velcro Dog - Fjord Noir
    • Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)
    • Sunday, June - Cinema
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26)
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow
    • ProgNews
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    • Valley - Sky Burial (EP)
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen
    • The Tangent - Was
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    • Saor - Caledonia 408 Aufrufe
    • E-L-R - Atropa 404 Aufrufe
    • Steven Wilson - Requiem For A Village 393 Aufrufe
    • Asia - Indigo 235 Aufrufe
    • Velcro Dog - Fjord Noir 114 Aufrufe
    • Hypno5e - Trame Noire 111 Aufrufe
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog 64 Aufrufe
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow 52 Aufrufe
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen 37 Aufrufe
    • The Tangent - Was 34 Aufrufe
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.