Aadal – Lost Songs

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Aadal – Lost Songs (Apollon, 04.04.2022) COVER(37:58, CD, digital, Apollon Records, 2022)
In jeder alphabetisch sortierten Sammlung dürfte Aadal ganz weit vorne stehen, das steht schon mal fest. Ob das der Hintergedanke des Hauptprotagonisten war, die Band nach seinem Nachnamen zu benennen? Man weiß es nicht. Und welche Art von Sammler dürfte sich am ehesten angesprochen fühlen? Nun, das kann mit einiger Sicherheit tatsächlich beantwortet werden: es ist nämlich der Jazz-Fan. Hier wird auf Robin Mortensens Apollon Records Label ein lupenreines Jazz-Projekt veröffentlicht.

Problem für den Schreiberling: dies ist nicht seine typische Baustelle. Aber warum nicht mal etwas anderes probieren? Also auf geht’s ins Jazz-Genre.

Namensgeber Aadal hat drei kompetente Musiker um sich geschart und mit ihnen zehn Kompositionen eingespielt, die nun auf „Lost Songs“ veröffentlicht werden.

Die Besetzung:
Michael Aadal – guitar
André Kassen – saxophone
Audun Ramo – acoustic bass
Gunnar Sӕter – drums

Man kann sich beliebige Songs zufällig auswählen, allen ist ein äußerst angenehmes Hörerlebnis gemein. Hier wird ohne jegliche Hektik musiziert, es gibt keine frickeligen Parts oder gar Ausflüge in den Free Jazz. Ganz im Gegenteil: Alles wird äußerst entspannt und relaxt angegangen, und zwar federführend von Gitarrist Aadal, der mit sehr melodischem Spiel überzeugt. Doch auch das feine Spiel der Rhythmustruppe und gelegentlich in den Vordergrund tretende Saxophoneinlagen bleiben im Ohr hängen.

Eine Punktebewertung fällt auf fremdem Terrain natürlich schwer, Jazz-Begeisterte werden angesichts der vorliegenden Musik sicherlich noch Pünktchen drauflegen.
Bewertung: 9/15 Punkten

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Abbildungen: Aadal

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Aadal – Lost Songs

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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