The Hausfrauen of Death – Fegefeuer der Eitelkeiten (LP-Version)

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Abbildung: The Hausfrauen of Death

(43:08/60:12, Vinyl/Digital, Adansonia Records, 2021)
Bei der vorliegenden Platte handelt es sich um Aufnahmen aus dem Oktober 2009 im Aachener Studio Fleisch. Beteiligt waren Paul Pott (Space Invaders) und Dirk Jan Müller aka DJM (Electric OrangeCosmic Ground). Ursprünglich wurde Material in Länge von 79 Minuten aufgenommen, was sehr gut auf eine Doppel-LP gepasst hätte. Jedoch waren es letztlich technische Probleme, die dazu führten, dass nur zwei Teile von „Fegefeuer der Eitelkeiten“ in Form von zwei Monospuren auf die Platte gepresst werden konnten. Wer aber die Platte oder ihre digitale Version auf Bandcamp kauft (Link bei den Surftipps), bekommt zusätzlich zu den je 21-minütigen Hälften der Aufnahme noch den 17-minütigen ‚Lost Part‘ im Download dazu. Hierbei handelt es sich um ein weiteres Stück, das am selben Abend wie „Fegefeuer der Eitelkeiten“ von The Hausfrauen of Death gespielt wurde. Wichtige Anmerkung: auf Bandcamp gibt es die LP-Version und die volle Aufnahme. Den Bonus Track gibt es nur bei der LP-Version, auf die sich auch diese Rezension bezieht.

Zu hören gibt es hier kosmische Musik in ihrer tiefsten Form. Mit Hammond Orgel, Leslie, Synthesizern, Mellotron, Rhodes Piano, Bass Synthesizer, Rickenbacker 4001, Echos, Phaser, und Tube Overdrive erzeugen DJM und Paul Pott Klangwelten, die sich ideal zum Beobachten des Nachthimmels eignen. In der Tradition großer Krautrock Kosmonauten wie Rolf Ulrich Kaiser erzeugt das Zweiergespann einen tiefenentspannenden und meditativen Ambient Sound, der gelegentlich Fahrt aufnimmt und in Richtung Space Rock tendiert. The Hausfrauen of Death versorgen uns hier mit der akustischen Unterstützung für eine tiefe Seelenwanderung. Vom Kleinsten ins Größte und zurück können sich die Hörenden von allen Eitelkeiten läutern und nach Ende der Session fokussiert und voller neuer Energie aufstehen.
Bewertung: 9/15 Punkten

Surftipps zu The Hausfrauen of Death:
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Über den Autor

Kontemporär in Würzburg ansässig. Irgendwo zwischen Punk, Psychedelic, Kraut, Wahnsinn und Jazz zuhause.

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von Raphael Lukas Genovese Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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