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    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»#Teapot of the week»Ray Wilson – The Weight Of Man

    Ray Wilson – The Weight Of Man

    1
    By Juergen Meurer on 2. September 2021 #Teapot of the week, Reviews

    Ray Wilson – The Weight Of Man (JaggyD/Soulfood, 03.09.21)(50:52, CD, digital, Jaggy D, 2021)
    Der Fan wird sagen: Endlich! Endlich ein neues Album mit neuen Songs von dem schottischen Sänger mit der markanten Stimme. Der Schreiberling outet sich gern als solcher Fan und wiederholt sich auch gern mit der Aussage, dass es Stimmen gibt, die einen in den Bann ziehen können und man sich einfach darauf freut, neue Songs vorgetragen zu bekommen. Und das gilt aus Rezensentensicht mustergültig für den Sympath aus Schottland.

    Es ist sehr viel passiert in der Zeit nach Veröffentlichung seines letzten Albums, das folgenreichste Ereignis war dabei sicherlich die Pandemie. Für einen Künstler, der so ausgiebig tourt wie Ray Wilson ohne Frage ein besonders einschneidender Paradigmenwechsel. Er hat die Zeit genutzt, um zusammen mit den Co-Autoren Scott Spence, Uwe Metzler und Jethro Bodean neue Songs zu komponieren, von denen es zehn auf dieses Album schafften. Der elfte Song ist eine Cover-Version eines Beatles-Song, dazu später mehr. Entstanden ist dieses Album übrigens über eine Crowdfunding Kampagne.

    Auch Wilson zeigte sich in Sachen pandemiebedingter Auszeit kreativ und startete seine sogenannte „Un-Tour“, auf der auch schon ein Ausschnitt der neuen Songs präsentiert wurde. In der aktuellen Besetzung gibt es einige Konstanten, aber ebenso auch Überraschungen. Als fester Bestandteil ist Gitarrist Ali Ferguson anzusehen, und er ist auch diesmal wieder mit von der Partie, was sehr gut ist, denn er liefert wieder grandiose Arbeit ab und steuert wunderschöne Soli bei, unter anderem solche, die ein wenig an Pink Floyd erinnern. Nicht dabei hingegen ist Rays Bruder Steve. Am Schlagzeug sitzt überraschenderweise wieder sein alter Bandkollege aus Genesis Zeiten, nämlich Nir Z.. Als Gast ist unter anderem auch RPWL-Sänger Yogi Lang dabei, diese Connection ist ja altbekannt, Stichwort ‚Roses‘. Ebenso der alte Weggefährte Uwe Metzler (Stiltskin, Anyone‘s Daughter).

    Auf diesem Album besteht Ray Wilsons Band aus

    Ray Wilson - vocals / guitar
    Ali Ferguson - lead guitar
    Marcin Kajper - clarinet / sax
    Nir Zidkyahu - drums
    Lawrie MacMillan - bass guitar
    Jethro Bodean - keyboards / programming

    sowie den Gästen

    Yogi Lang - additional keyboards / backing vocals
    Scott Spence - piano / keyboards / string arrangements
    Uwe Metzler - lead guitar / acoustic guitar / banjo / arrangements
    Alicja Chrzaszcz - violin
    Frank Dapper - drums
    Rainer Scheithauer - piano
    Martin Ziaja - bass
    Henrik Mumm - cello.

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    Die ersten drei Songs dürften einigen schon bekannt sein, da sie schon vorab als Download-Varianten zur Verfügung gestellt wurden. Dabei weiß gleich der Opener ‚You Could Have Been Someone‘ voll zu überzeugen. Eine tolle Nummer, bei der der Refrain sofort ins Ohr geht und eine Klarinette für eine besondere Note sorgt. Es folgt das betörend schöne ‚Mother Earth‘, auf dem Gitarrist Ferguson die besonderen Akzente setzt.

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    Und so reiht sich ein schöner Song an den anderen. Auf seinem Album „Song For A Friend“ hatte er mit ‚High Hopes‘ einen Song von Pink Floyd gecovert, dies scheint auch Einfluss auf den Song ‚Amelia‘ genommen zu haben, denn die Atmosphäre erinnert bisweilen daran. Ein sehr interessanter, durchaus proggiger Song, der zu den Highlights des Albums zählt. Und ein weiteres folgt gleich im Anschluss in Form des Titelsongs, dem längsten Titel des Albums. Und auch hier ist speziell die abwechslungsreiche Gitarrenarbeit zu erwähnen.

    Für das Ende hat er sich dann die einzige Cover-Version des Albums aufgespart, nämlich den Song ‚Golden Slumbers‘ der Beatles. Hier kommen die vier Letztgenannten der obigen Gästemusiker Auflistung ins Spiel. Wilson gelingt es auch hier, diesen Song mit Hilfe seiner Stimme und einer interessanten Instrumentierung zu einem rundum gelungenen Abschluss eines tollen Albums werden zu lassen.

    Teapot of the Week
    "Teapot of the Week" auf Betreutes Proggen in der KW35/2021

    Wer eine signierte CD haben möchte, kann diese direkt auf des Künstlers Website erwerben.
    Bewertung: 12/15 Punkten (AG 13, JM 12)

    Surftipps zu Ray Wilson:
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    Wikipedia

    Abbildungen: Ray Wilson, Gordeon Music

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    Ali Ferguson Alicja Chrząszcz Banjo CD Cello Coverversion Crowdfunding Digipack Digital Eigenveröffentlichung Frank Dapper Gordeon Music Henrik Mumm Jaggy D Jethro Bodean Klarinette Lawrie MacMillan Marcin Kajper Martin Ziaja Melodic Rock Nir Z Progressive Rock Rainer Scheithauer Ray Wilson Saxophon Schottland Scott Spence Singer/Songwriter Soulfood Uwe Metzler Violine Yogi Lang
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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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    1 Kommentar

    1. Christoph Buß on 17. September 2021 20:45

      Wirklich ein schönes Album. Danke für den Tipp hier.

      Reply
    Leave A Reply Cancel Reply

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