Christine Ott – Time to Die

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Christine Ott – Time to Die (Gizeh, 9.4.21)(45:32, CD, Digital, Vinyl, Gizeh Records, 2021)
Das Album startet mit dem Titelsong, der es auf knapp 8 ½ Minuten Spielzeit bringt und gleich das Interesse des Rezensenten wecken kann, für den der Name Christine Ott bisher ein unbeschriebenes Blatt war. Dabei ist sie wahrlich keine Unbekannte, wie man schon im Wikipedia-Eintrag sehen kann (siehe ganz unten). Ihr Markenzeichen ist das Spiel am Ondes Martenot, das sie im Pariser Konservatorium studiert hatte. Sie kann auf viele Kooperationen verweisen, so hat sie unter anderem schon mit Yann Tiersen , Jean-Philippe Goude oder auch Oiseaux-Tempête zusammengearbeitet, um nur einige zu nennen.

Es geht richtig düster los, eine eigenwillige Atmosphäre wird durch die Synthesizer erzeugt, es kommt gesprochener Text hinzu und beim Einsetzen der Perkussion werden Erinnerungen an ‚Set the Controls for the Heart of the Sun‘ wach. Doch im darauffolgenden ‚Brumes‘ wird eine ganz andere musikalische Richtung eingeschlagen, denn dies ist ein wunderbares, klassisch angehauchtes Klaviersolo. Recht ätherisch geht es dann weiter mit sirenenhaftem Gesang, der ebenfalls vom Klavier begleitet wird, und einem Titel, in dem eine Harfe eine wesentliche Rolle spielt. Der Track ‚Comma Opening‘ wiederum wird vom Ondes Martenot dominiert und ist eine sehr kontemplative Nummer, die einen durch seine ganz eigene Atmosphäre magisch in den Bann zu ziehen vermag. Und so wird auch in weiteren Nummern eine Entspanntheit präsentiert, die gerade durch ihr wunderschönes Klavierspiel zu einer wunderbaren musikalischen Reise wird, auf die sie den Zuhörer mitnimmt und sehr gut zu unterhalten weiß.

Eingespielt wurde das Album in folgender Besetzung:

Christine Ott – Harp / Vocals / Piano / Ondes Martenot / Jupiter 8 synthesizer / Percussions / Timpani / Tubular bells / Monotron / Vibraphone
Mathieu Gabry – Mellotron / Keyboards / Vibraphone / Effects / Processing and Arrangements on (1,4,5,8)
Casey Brown – Spoken Voice (1)-

Empfehlenswert!
Bewertung: 11/15 Punkten (JM 11, KR 11)

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Abbildungen: Christine Ott, Gizeh Records

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Christine Ott – Time to Die

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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