Pan/Scan – Kosmonauter

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(36:49, CD, digital, Cineploit, 2020)
Der Informationsgehalt des schmalen Digipaks liegt nahe Null. Das Album bietet sechs Titel mit Spielzeiten zwischen 4 ½ und 8 ½ Minuten, alle Songs stammen von Pan/Scan (wer immer das auch sein mag), das Artwork von Marc Ewert und für Mix und Mastering zeichnet Markus Steinhäuser verantwortlich. Das war’s an Info. Und es fällt auf, dass alle Titel auf „…ation“ enden, als da wären : ‚Situation‘, ‚Orientation‘, ‚Levitation‘, ‚Confrontation‘, ‚Accelaration‘ und ‚Finalisation‘. Kurz und bündig also. Was auch für die Gesamtlaufzeit gilt, die deutlich unter 40 Minuten bleibt.

Den besten Hinweis, um welche Art von Musik es wohl gehen könnte, liefert der Name des Labels: Cineploit. Dieser Name fiel auf diesen Seiten bereits mehrfach. Hier geht es also um Soundtrack-artige Musik, und genau in diese Schublade wie die aufgezeigten Morlock oder Rashomon gehört auch Pan/Scan. Wer steckt nun dahinter? Dank Bandcamp findet man dies schnell heraus: es handelt sich um eine Formation aus Düsseldorf. Das war es aber auch schon. Der dortige Facebook Link wiederum verweist auf Sospetto, ebenfalls bei Cineploit erschienen. Möglicherweise sind die beiden Namen also miteinander verbandelt. Und in der Tat ist dann irgendwo zu lesen, dass sich hinter Pan/Scan der gleiche Musiker versteckt wie im Falle von Sospetto: nämlich ein gewisser Christian Rzechak. Ein Ein-Mann-Projekt also. Vier Jahre nach dem Pan/Scan-Debüt „Cinematic Lies“ haben wir hier das Nachfolgealbum.

Zur Musik: hier werden typische Keyboard-betonte Soundtrack-artige Kompositionen geboten, wobei die Synthesizer neben cineastischen Klanggebilden bisweilen durchaus auch mal warme Sounds kreieren. Eine interessante Mischung aus Berliner Schule, spacigen Synthesizersounds und Dark Ambient.
Bewertung: 9/15 Punkten (JM 9, KR 10)

Surftipps zu Pan/Scan:
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Bandcamp

Abbildungen: Pan/Scan

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Pan/Scan – Kosmonauter

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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