Breidablik – Penumbra

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(40:35, LP/Download, Bandcamp, 2017)
Unter dem Pseudonym Breidablik tritt der Musiker Morten Birkeland Nielsen an. Er stammt aus Norwegen. Und dort aus einer Stadt, die hier in letzter Zeit recht häufig vorkam: Bergen. Dort existiert ganz offensichtlich eine besonders lebhafte Musikszene, was in der letztens präsentierten norwegischen Woche bereits erkennbar war. Dabei wurden diverse Genres abgedeckt, nun kommt auch noch die EM-Szene hinzu, denn Breidablik hat sich ganz der elektronischen Musik verschrieben. Und so auch der Satz auf der Bandcamp-Seite: Dieses Album ist ein Produkt der „Bergen School Of Electronic Music“.

Vier Songs sind zu hören, zunächst der in zwei Parts aufgeteilte Titelsong, der es auf satte 30 Minuten Spielzeit bringt, dazu dann noch zwei vergleichsweise kurze Titel.

Was oben bereits angekündigt wurde, bewahrheitet sich dann auch schnell, denn hier handelt es sich leicht erkennbar um Musik, die sich deutlich von der Berliner Schule beeinflusst zeigt. Gerade der fast 20-minütige erste Teil des Titelsongs beeindruckt durch intensive Atmosphäre, teils auch durch feine Mellotron-Sounds erzeugt. Nielsen spielt Tasteninstrumente und Gitarre, wobei Letztere allerdings eine untergeordnete Rolle spielt.
Die für das Genre typischen Sequenzerläufe prägen ebenso wie atmosphärische Ambient Sounds das Gesamtbild. Nielsen setzt die Sequenzen nicht so dominant und aggressiv ein, dass sie auf die Nerven fallen, sondern er lässt auch ruhigere, bedächtige Parts zu.

Erhältlich ist das Album als auf 300 Stück limitierte Vinylausgabe (via Pancromatic Records) oder digitaler Download. Und wem “Penumbra“ gefällt, der findet auf der Bandcamp-Seite weiteren Stoff von Breidablik.
Bewertung: 10/15 Punkten (JM 10, KR 10)

Surftipps zu Breidablik:
Bandcamp
Progstreaming

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Breidablik – Penumbra

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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