Sequentia Legenda – Ethereal

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(69:51, CD, Eigenproduktion, 2017)
Der französische EM-Künstler Laurent Schieber ist unter seinem Projektnamen Sequentia Legenda bereits zu einem Stammkunden auf dieser Seite geworden. Zuletzt wurde er im April dieses Jahres mit seinem Album „Extended„gewürdigt.

Auf seinem neuesten Werk macht er – im wahrsten Sinne – fließend weiter mit seiner Art elektronischer Musik, die er schon zuvor präsentierte. Das bedeutet, er lässt sich wieder viel Zeit für die Entwicklung eines Tracks, sodass es gerade mal drei Titel gibt, allesamt jenseits der 20-Minuten Marke. Der Opener ‚Stratums Of Seraphic Voices‘ bringt es auf satte 26 ½ Minuten Spielzeit und ist ein Musterbeispiel für die Art und Weise, wie Schieber die Berliner Schule interpretiert und in seine Kompositionen einfließen lässt.

Dem Album ist noch folgende Untertitelung mit auf den Weg gegeben worden: „An immersive and emotional experience – a tribute to the Moog Modular“. Dieser Hinweis schien dem Autor wichtig zu sein. Auf „Ethereal“ setzt Laurent Schieber folgendes Instrumentarium ein: Arturia Moog Modular, Arturia Minimoog, Arturia Jupiter 8, ARP Odyssey, Steinberg Hypersonic, Magnus Choir sowie Gravity by Heavyocity.

Der Opener sowie das abschließende ‚Elevation‘ (20:34) wurden im Alleingang eingespielt, auf ’Around The Second Moon‘ (22:44) begleitet ihn Schlagzeuger Tommy Betzler (Roland drums, Paiste cymbals, Gongs), der schon auf dem Vorgängeralbum mit von der Partie war.

Gerade der Sound des Moog Modular bringt eine besondere Note in dieses Album, das das Niveau des Vorgängers bestätigt – Empfehlung für Freunde der Berliner-Schule-Variante der elektronischen Musik.
Bewertung: 11/15 Punkten

Laurent Schieber (Foto: Künstler)

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Sequentia Legenda – Ethereal

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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