Paco Sala – The Silent Season

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(41:17, CD, Denovali/Cargo, 2017)
Irgendwie kommt hier beim Hören das Gefühl auf, dass „The Silent Season“ einen perfekten Soundtrack zum zeitgenössischen Berlin abgeben könnte. Tatsächlich bekam „The Silent Season“ seinen letzten Schliff in der Hauptstadt, weswegen Antony Harrison und Marie-Pascale Hardy alias Paco Sala möglicherweise auch unbewusst das Flair der Metropole einfingen. Und da dieser Prozess überdies im Januar letzten Jahres vonstatten ging, beschränken sich diese Moods dann auf: kalt, unnahbar, dunkel und eigentlich vehement lebensfeindlich.

Dabei ließ man es zu, dass schon einmal Fehler im Sound passieren durften. Und nicht nur das, man ließ diese bestehen und betonte sie noch. Einen Anhaltspunkt dafür liefern das Album und die darauf enthaltenen Songs allerdings kaum, denn beißt man sich einmal an einem Beat, einem Loop oder einem Pattern fest, gewinnt die Sache einen gänzlich anderen Flow.

„The Silent Season“ mit seinen Klangstudien wie ‚JP-8000 Workout nmbr 1‘, ‚MS2000R Workout nmbr 1‘, ‚MS2000R Workout nmbr 2‘ sowie ‚MS10 Workout‘ verliert sich in den mit schwarzem Schneematsch bedeckten Straßenschluchten, wobei auch ein ‚California‘ nicht mehr Licht in die Sache bringen kann.
Bewertung: 10/15 Punkten

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur
-Weltenbummler
-involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic…

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Paco Sala – The Silent Season

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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