Omahara – Omahara (2017)

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Omahara - Omahara (2017)(69:54, Download, Art As Catharsis, 2017)
Omahara erschaffen auch auf ihrem zweiten Album (der Erstling von 2014 war ebenfalls unbetitelt) wieder viel mystische Atmosphäre – quasi das musikalische Pendant zu ihrer tasmanischen Heimat. Dabei schwingen sich die drone-lastigen unbetitelten Instrumentals zu Längen auf, die eigentlich so gar nicht zur Überschaubarkeit dieser Insel im Süden Australiens passen mögen.

Dabei meinen es Omahara in jeglicher Hinsicht gut mit den Liebhabern ritueller dunkler Drones, startet das Projekt doch gleich einmal mit einem 25-Minüter, der sich, seiner Länge geschuldet, dann auch ganz viel Zeit lässt beziehungsweise lassen kann, um von einem schon einmal unheilvoll schlingernden Dark Ambient in einen metallischen Doom auszubrechen, der sogar hin und wieder Fahrt aufnimmt. So viel Fahrt eine Dampfwalze eben aufzunehmen in der Lage ist.

https://youtu.be/mx0Y4XNug24

https://youtu.be/BtkUa3uyhtg

Überhaupt rumort es  in den vier hier enthaltenen endlos erscheinenden Tracks mächtig. Zusammen genommen wuchten sie sich zu gigantischen siebzig Minuten auf, die eigentlich nur ein Stimmungsbild in sich vereinen, dieses aber mit unterschiedlicher Intensität in die verschiedensten Aggregatzustände überführen. Ab August auch als Gatefold-LP erhältlich.
Bewertung: 11/15 Punkten (CA 11, KR 11)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Omahara – Omahara (2017)

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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