Nick Oliveri – N.O. Hits At All Vol. 1

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(19:00, CD, Heavy Psych Sounds, 2017)
Zu sagen, dass Nick Oliveri wohl einer der eifrigsten Musiker ist, wäre keine Übertreibung. Die Liste der Bands, mit denen er bisher zusammengearbeitet hat, ist jedenfalls überaus lang. Bekannt geworden ist er als Bassist der Bands Queens of the Stone Age, Kyuss und Dwarves. Außerdem hat er noch sein eigenes Projekt, Mondo Generator, dessen „Best Of “ hier auch rezensiert wurde. „N.O. Hits At All Vol. 1“ ist nun eine Compilation, auf der Oliveri als Gastsänger verschiedener Bands zu hören ist.

‚Lockdown‘ von Komatsu und ‚Eccentric Man‘ von den Groundhogs  sind stonerlastige Songs, bei denen Oliveris Stimme heraussticht. Dagegen sind ‚Anything And Everything‘ und ‚Time To Think/Surf&Destroy‘, beide von Death Acoustic, sich sehr ähnlich und lassen sich passenderweise dem akustische Punk zuschreiben. Dann hat er sich mit Winnebago Deal zusammengetan, um ‚Revenge‘ von den Hardcore-Punk-Ikonen Black Flag auf eine ebenso rasante Art und Weise zu covern. Auch ‚Speedfreak‘, ein Motörhead-Cover mit den Svetlanas,  hält was der Titel verspricht.

„N.O. Hits At All“ ist ein Wortspiel, das tatsächlich zutrifft. Mit weniger als 20 Minuten Spielzeit bleibt der Höreindruck doch eher zwiespältig. Einerseits beinhaltet das Album ein paar Knüller wie ‚Lockdown‘ oder das Black-Flag-Cover. Andererseits wirkt die Zusammenstellung der Songs recht beliebig und willkürlich, sodass die Platte des kalifornischen Desert Rockers weder neue Fans bringen noch die alten vom Hocker hauen wird. Schade ist, dass man Oliveri so immer „nur“ als Ex-Kyuss-Mitglied sehen wird.
Bewertung: 7/15 Punkten (KR 7, DW 7)

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Nick Oliveri – N.O. Hits At All Vol. 1

von Deborah Wisskirchen Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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