Klone – Unplugged

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(49:13, CD, Pelagic/Cargo, 2017)
Nach der Pflicht die Kür? Bisher hat fast jede Band, die sich abstöpselte und ihre Songs ohne Netz und doppelten Boden ansprechend präsentierte, dadurch ihre Karriere aufgewertet. Und eben hier kommt es drauf an. Sind die solchem Arrangement-Striptease unterzogenen Songs  von einer Qualität, die auch unter diesen Voraussetzungen funktioniert?

Die französischen Progressive-Rocker Klone, die mit ihrer letzten Platte „Here Comes The Sun“ eines der Alben des Jahres 2015 in ihrem Metier hinzauberten, entspecken nun die reichlich üppigen Originale und präsentieren, zum Großteil nur mit akustischen Gitarren versehen, diese nun im Singer-/Songwriter-Format. Das Lagerfeuer gibt’s inklusive.

„Unplugged“ enthält mit sieben Songs dann auch den Großteil an Material vom oben genannten Überalbum. Natürlich ist das hier dann kaum noch mit der Opulenz der Originale zu vergleichen, was auch Sinn der Sache ist. Das Pathos jedoch ist geblieben, was vor allem an Sänger Yann Ligner liegt, der die Sache über alle Maßen ernst nimmt.

Neben drei weiteren älteren Songs kommen Klone dann auch noch mit dem Depeche-Mode-Cover ‚People Are People‘. War zwar nicht unbedingt nötig, passt aber irgendwie.
Bewertung: 10/15 Punkten (CA 10, KR 10)

Klone (Foto: Band)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur
-Weltenbummler
-involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic…

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Klone – Unplugged

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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