Dec Burke – Book Of Secrets

0

dec-burke-book-of-secrets(40:00, CD, Festival Music, Just for Kicks, 2016)
Der Brite Dec Burke ist in der Prog-Szene keine unbekannte Größe, er agierte als Sänger bei Bands wie Frost, Darwin’s Radio, oder jüngst bei Audioplastik. Auch als Solokünstler hat er schon auf sich aufmerksam gemacht, und aktuell geht er mit seinem dritten Album an den Start. Alle acht Songs stammen aus seiner Feder, er agiert ebenfalls als Gitarrist und steuert Synthesizer-Spiel bei.

Doch Burke spielt hier nicht den Alleinunterhalter, er erhält tatkräftige Unterstützung von einigen namhaften Gästen, und so tauchen im „Booklet of Secrets“ bekannte Namen auf: Am Bass ist Kristoffer Gildenlöw dabei, am Schlagzeug sitzt Steve Hughes, die meisten Tastenparts stammen von Carl Westholm, Keyboarder der schwedischen Formation Carptree. Die Streicher auf ‘The Sun Will Rise’ wurden von Simon Andersson arrangiert und eingespielt. Paul Hird sorgt für Background-Gesang. Abgemischt wurde das Album von Lee Abraham, für das Mastering zeichnet Karl Groom verantwortlich. Die Zusammenarbeit mit Westholm ist nicht neu, der Schwede war bereits auf dem 2011er-Album „Destroy All Monsters“ mit von der Partie.

Auf den exakt 40 Minuten sind für diejenigen, die mit Burkes Musik vertraut sind, keinerlei Überraschungen zu erwarten. Er präsentiert eine Mischung aus Melodic Rock, Neoprog und eine Prise Symphonic Rock, wie man es von oben genannten Bands her auch kennt. Das ist alles gut gemacht, sauber produziert und wird Fans genannter Formationen sicherlich Freude bereiten. Die Songs sind recht eingängig, wie beispielsweise ‚Another Hope‘ und die folgende balladeske Nummer ‚Intervals‘.

Prog-Elemente stehen nicht im Vordergrund, es werden eher Melodic-Rock-Fans angesprochen, für die der Bewertungsscore eher zweistellig ausfallen wird.
Bewertung: 9/15 Punkten (JM 9, KR 8)

Surftipps zu Dec Burke:
Homepage
Facebook
YouTube
iTunes
Spotify

Print Friendly, PDF & Email
Teilen.

Über den Autor

Antworten

Dec Burke – Book Of Secrets

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
0