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    Du bist hier:Home»Reviews»Ali Ferguson – A Sequence Of Moments

    Ali Ferguson – A Sequence Of Moments

    1
    By Juergen Meurer on 9. Mai 2016 Reviews

    ALI_FERGUSON_A_Sequence_Of_Moments_Cover(72:07, CD, Eigenproduktion, 2016)
    Ein schönes Album, das uns der schottische Singer/Songwriter und Multiinstrumentalist Ali Ferguson hier anbietet. Wer auf schräge Attacken und deftige Gitarrenriffs aus ist, gehört nicht zur Zielgruppe, der Grundton ist eher relaxt, und Ferguson legt viel Wert auf melodische Arrangements. Dazu gehört ein ordentlicher Anteil an ambienten Sounds. Gleich das Intro zeigt dies mustergültig, und auch im weiteren Verlauf tauchen derlei Elemente immer wieder auf. Das bedeutet: breit angelegte Synthesizerflächen, gerne mit Sprechpassagen, Kinderstimmen oder Naturgeräuschen hinterlegt. Doch da ist auch eine ordentliche Portion Prog enthalten, speziell wenn Ferguson seine Gitarre singen lässt.

    Und das ist genau der Punkt, der diesem Album eine Prise Magie einhaucht. So erklingt im Opener ‚Why Are We Whispering?‘ eine E-Gitarre in allerfeinster David-Gilmour-Manier. Pink-Floyd-Fans werden nicht nur bei diesem Song aufhorchen, bei dem lediglich der exotische lautmalerische Frauengesang ein bisschen deplatziert wirkt. Sie werden auch im weiteren Verlauf an der einen oder anderen Stelle begeistert sein, denn Ferguson entpuppt sich als Meister feinfühliger Gitarrensoli. Eine weitere Seite, die er auf diesem Album mehr als nur einmal zeigt, ist eher kuscheliger, sanfter Art. Manche Songs sind extrem ruhig angelegt, wobei der gute Gesang bisweilen eher gehaucht eingesetzt wird. Das sind zwar schöne Nummern, allerdings bisweilen einen Tick zu lang geraten.

    Ali Ferguson ist kein Unbekannter, er spielt als Gitarrist in der Band von Ray Wilson. Auf diesem Soloalbum ist er für Gitarren, Tasten, Gesang und Programmierung verantwortlich. Unterstützt wird er von folgenden Musikern:
    Chris Agnew - bass
    Lawrie MacMillan - bass
    Liam Saunders - keyboards
    Kim Shepherd - backing vocals
    Duncan Ferguson - strings
    Kerstie Barr - spoken words.

     

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    Der Rhythmus ist offensichtlich programmiert - das fällt nicht gravierend negativ ins Gewicht, bietet aber Verbesserungspotenzial. Nur ein winziger Kritikpunkt, denn insgesamt ist Ali Ferguson mit seinem zweiten Soloalbum etwas Wunderschönes gelungen. Tendenz zu elf Punkten.
    Bewertung: 10/15 Punkten (WE 9, JM 10, KR 10)

    Surftipps zu Ali Ferguson:
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    Ali Ferguson Ambient CD Chris Agnew Duncan Ferguson Eigenveröffentlichung Kerstie Barr Kim Shepherd Lawrie MacMillan Liam Saunders Multiinstrumentalist Naturgeräusche Ray Wilson Schottland Singer/Songwriter Soft Rock Spoken Words
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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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