Autor: Rajko Baers

75er Jahrgang...Musik-Junkie seit ich denken kann-die Nischen zwischen Post/Prog/Athmo/Metal/Shoegaze sind´s irgendwie!

12.0
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Extreme Post Doom (34:47; Vinyl, CD, Digital; Eigenveröffentlichung; 31.07.2026) Ein Album der Extreme, ein Album, für welches man als Hörer Aufmerksamkeit, Toleranz und genügend Schlaf mitbringen sollte. Derbe Growls, doomiger, extrem massiver Heavy Sound und gleichzeitig Stille, dunkle, abgründige Atmosphäre und lichtvolle, sakrale Clean-Passagen. Geigen, Ambient, Trauer und Wehmut, durchkreuzt von drückender Heavyness, die mit klarer Produktion einen postigen Anstrich genießt, nie zu dreckig und sludgig anmutet. Ein eher majestätisches Schleichen, bei dem das Wechselspiel aus pastoraler Melancholie, fast spirituell-kirchlichen Bildern und diesen schroffen Vocals, dem Hauch Funeral Doom plus Elementen von Sludge und Post Metal ein sehr eigenständiges Release…

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13.0
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Dark Art Pop • Post Pop (30:20; Vinyl, Digital; La Rubia; 28.08.2026) Im März 2025 – der Winter war noch sehr präsent zu der Zeit – verzauberte mich das Berliner Projekt Anchoress mit einem ersten sehr intensiven, hippen, dunklen Longplayer namens "Cockdust". Sängerin Anna Lucia Nissen – gesegnet mit einer unter die Haut performenden Stimme – bringt wirklich alles mit, was Freunde und Hörer von Anna von Hausswolff, Nico, Chelsea Wolfe, A.A. Williams und Jarboe in den Wahnsinn treiben lässt. Die dunkle, mahnende Art ihrer Vokal-Performance, der konsequent langsame, schleichende Lava-artige Sog hatte mich damals sofort vollumfänglich um den Finger…

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12.0
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Post Metal • Post Rock • Sludge • Instrumental (39:00; Vinyl, CD, Digital; Sargent House; 28.08.2026) Muss sich dieses Trio noch beweisen? Russian Circles gehören zum relevanten Inventar in Sachen instrumentalem Post Rock und Post Metal, addieren jederzeit im dreckig-atmosphärischen Gitarrensound einige Sludge- und Doom-Einflüsse, die Drums und Bassläufe sind um einiges aufgewühlter als im gepflegten, melancholischen Teil des Genres. Höre einen Song wie 'Empath' mit seinem Gitarrenspiel, nah am Death Metal, hymnische Black-Metal-Einflüsse in kleinen Dosen gibt's sogar noch obendrauf. Ein einziges Wühlen und Graben, massiv und unerbittlich, schwarz wie in einem Untertagebau voller riesiger Gerätschaften, die sich durch…

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14.0
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Cinematic Progressive Metal (39:51; Vinyl, CD, Digital; Eigenveröffentlichung; 08.08.2026) Bärenstark und absolut überraschend durchkreuzt diese Platte meine Pfade und schnell läuft sie im Dauer-Repeat. Emotional, kraftvoll, ausufernd, majestätisch finden die Briten einen leidenschaftlich wühlenden Ausdruck, der sich weit, erhaben, mächtig und voller Intensität ganz direkt ins Herz spielt. Ein schwerer, sehr verdichteter Klang, voller Dynamiken, Riffs, epischer Melodien und einer beseelten Stimme, die diese Akkorde über Berge und Klippen trägt. Ich sehe bei dieser Musik ohne viel Anstrengung die weiten, niemals endenden Küsten des Atlantiks in Irland vor mir, wie sie sich kilometerlang im Regen machtvoll aufstellen und Jahrtausende überdauern.…

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10.0
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Freaky Progressive Alternative Rock (41:53; Vinyl, CD, Digital; Tonzonen Records, 24.07.2026) In den großen musikalischen Topf passte augenscheinlich 'ne Menge rein. Die verrückten Ösis toben sich auf "The Rift" ohne viele Grenzen kreativ aus, klingen trotzdem in jeder Sekunde schlüssig und melodisch, und nach und nach wirkt der zuerst sehr unruhige Kessel fast nachvollziehbar. Man hat auf strange Weise den Schlüssel gefunden, poppige Alternative-Melodien mit spannenden Synth-Momenten zu koppeln – klingt in einer Sekunde hymnisch, atmosphärisch, in der nächsten abgedreht, unter Strom funky, bisweilen fast etwas stressig. Im Opener 'Guerilla Nation' ist wahnsinnig viel drin. Progressiv darf sich die Band…

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11.0
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Space Rock • Krautrock • Psychedelic Jam Rock (45:48; MC, Digital; Eigenveröffentlichung; 16.07.2026) Dieses Trio aus Manchester spielt leidenschaftlichen, sehr stimmungsvollen/agilen Space Rock, gespeist aus treibenden Rhythmen, fuzzy Wah-Wah-Gitarren und eingängigen Melodien. Partielle Heavyness, bluesig-schwere Parts, gniedelige Gitarren-Soli und immer wieder dieser typisch britische Rave-/Neo-Psych-Einschlag, der dem Setting immer wieder diesen Hauch shoegaziger Pop Attitüde verpasst. Alte The Verve, moderne Psych-Bands aus dem Fuzz-Records-Umfeld, mit 'nem Schuss Krautrock versehen, ein stetes Wechselspiel aus leichtfüßig abgehobenem und massivem Psych Rock. Viele fließend-kosmische Passagen, intensive Grooves halten das Energielevel des Albums fast durchgehend auf Anschlag, der blubbernd-spacige Gesamtsound sollte jedem Freund moderner…

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13.0
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Alternative Rock • Soul • R&B • Pop (36:52; Vinyl, CD, Digital; Royal Cream/BMG/Universal; 21.08.2026) Ein Song wie 'Duvateen' vom neuen Album der Band aus Cincinnati ist symptomatisch für den Punkt, an dem Bandleader Greg Dulli steht. Das schwarze, samtene Material nutzte man bereits bei Filmen wie Star Trek, um die unendliche Schwärze/Leere des Universums zu porträtieren, schluckte es doch vortrefflich das Umgebungslicht und verhinderte damit unerwünschte Reflexionen. Der charismatische Frontmann (ich denke dabei gerne an sein Projekt Gutter Twins mit dem famosen Mark Lanegan (RIP) zurück) schaut auf dieser Rille einmal mehr zurück auf eine verrückte Zeit, gleichzeitig blickt…

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11.0
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Cinematic Post Rock (33:50; Digital; Eigenveröffentlichung; 24.07.2026) Der Protagonist im Cover schaut bereits ins Licht, nur sind da noch immer die gefährlichen toxischen Fänge, die ihn davon abhalten wollen, endlich wieder zum freien Atmen zurückzufinden. Eher kurze Songs – die typischen pastoralen, in die Höhe blickenden Post-Rock-Riffs –, ein hoffnungsvoller Klang und fertig ist ein nicht mal 40 Minuten langer Trip. Vorsichtig alternative Riffs und Melodien – die auch zu Bands wie The Appleseed Cast passen würden – geben dem Album den vorsichtigen Hauch des Individuellen – somit würde ich hier nicht mal von einem lupenreinen Genre-Werk sprechen. Den Glanz,…

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11.0
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Alternative Rock • Grunge Pop • Indie Rock (42:44; Vinyl, CD, Digital; Noisolution; 21.08.2026) Für dieses achte Studio-Album ging es für das Dortmunder Trio erneut nach Amiland, wo Tony Reed (Pentagram, Mos Generator) Hand anlegte und der Band gehörig amerikanische Alternative-/Grunge-Rock-Vibes verpasste. Ich durfte die drei mit ihrer Live-Power auf dem schönen Blue Moon in Cottbus 2025 feiern, und ja, das hatte Energie in jeder Sekunde. Ich bin mit Grunge, alternativem Rock ebenfalls gut sozialisiert worden in den frühen Neunzigerjahren, und innerhalb weniger Sekunden befeuert der Opener 'Heart Of Bones' mit seinen spröden Riffs und rockigen Tunes jedes nostalgische Déjà-vu.…

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13.0
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Cinematic Art Folk • Atmospheric Songwriter Pop (45:00; Vinyl, CD, Digital; Polyborus/Cargo; 31.07.2026) Neben seinem Musikerdasein ist Sänger Jonathan Meiburg auch noch Forscher (irgendwas mit Vögeln, soweit ich mich erinnere) und nach diesen Aufnahmen mal eben zu einer Antarktis-Expedition aufgebrochen. Dass Meiburg ein klassischer Fast-Misanthrop ist, lässt sich anhand seiner Alben/Texte nicht leugnen, ändert aber nichts daran, wie sehr er einen als Hörer an die Hand zu nehmen weiß. Mit Shearwater geht man irgendwie immer auf eine Reise. "The New World" klingt für mich wie ein Tag am Meer: einsam, neugierig, nachdenklich, entrückt und trotzdem voller sehnsüchtiger Blicke in eine…

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Das Blue Moon in Cottbus ist und bleibt ’ne Blaupause! Das gemütliche Blue Moon in und über Cottbus wird wohl auch für mich zu einem alljährlichen Ritual an der Spree. Atmosphäre, Bands, Publikum sind die verdiente, ja berühmte Blaupause vom Alltag. Einladend in Sachen Organisation, Ablauf, Stimmung und Bandauswahl war man wieder im Soll, nur wirklich schade, dass die guten Colour Haze für den Samstagabend kurzfristig absagen mussten. Da hatte ich mich zugegebenermaßen im Besonderen drauf gefreut. So wurden es mal wieder zwei fast volle Tage in der Lausitz, den dritten musste ich leider passen. Das Wetter war ja eher…

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13.0
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Cinematic Post Rock • Progressive Rock/Metal • Instrumental (54:00; Vinyl, CD, Digital; Dunk!Records; 26.06.2026) Die zwei bisherigen Alben der Londoner Million Moons habe ich so nicht mehr auf dem Ohr, wahlweise Schirm. Die Musiker fahren richtig dick auf, servieren ihren sehr atmosphärischen, epischen Instrumental-Rock/Metal mit ordentlich Widescreen, so dass an mancher Stelle kein Auge trocken bleibt. Irgendwo zwischen bombastischem Devin Townsend Pomp, modernem Prog Metal siehe Vola u.ä. und dem typischen Melancholie-Bad klassischer Postrock-Größen weiß die knappe Stunde mit viel Dramatik in den meisten Momenten maximale Wirkung zu erzeugen. Cineastisch bis ins letzte Detail ausformuliert wissen die Briten mit wunderschönen…

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Psychedelic Drone Rock • Heavy Psych (40:54; Vinyl, CD, Digital; Heavy Psych Records; 31.07.2026) "Foundlings" in der Doppelbetreuung Teil 1: Rajko Baers Da ich die Kultband aus Amiland passenderweise gerade die Tage auf dem Blue Moon in Cottbus erleben durfte, schiebe ich hier gleich die Rezi zum neuen Release (Cover/Outtakes) "Foundlings" nach bzw. rein. Ein Album, welches auf so unnachahmliche Weise zur Schau stellt, wie sich psychedelischer Drone Rock/Pop perfekt dazu eignet, artfremdes Material solcher Bands wie den Beatles oder Led Zeppelin spielerisch in die eigenen vorhandenen Outtakes zu integrieren, sodass ich in den knapp 40 Minuten absolut das Gefühl…

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12.0
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Mystic Vintage Rock • Psychedelic Pop (54:55; Digital; Eigenveröffentlichung; 23.05.2026) Mit "ORO" wird sich der Freund mystischer Rock-Klänge zwischen Retro, Space, Psych- und dunklem Post-Punk-Einfluss eine feine Stunde Musik ins Haus holen. Die Schweden haben aus meiner Perspektive einen sehr eigenen Stilmix, holen in instrumentalen kosmischen Parts richtig weit und atmosphärisch aus und kommen wahlweise mit schmissig-rockigen Parts sowie Vocals in der Landessprache ordentlich auf den Punkt. Irgendwo zwischen Witchcraft, Gin Lady, The Tea Party, The Amazing, Demon Head und Graveyard rangiert der permanent die Dynamik auslotende Sound. Auch wenn ich grundsätzlich ein Freund der psychedelisch-instrumentalen Schiene bin, muss ich…

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10.0
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Progressive Metal • Alternative Rock (52:36; CD, Digital; Eigenveröffentlichung; 01.05.2026) Nach einer ersten EP bescheren uns Blossem Cult mit "Home" ein aufwändiges Debüt, bei dem inhaltlich, quantitativ und auch qualitativ ordentlich geklotzt wurde. Im Intro 'Red Pill' darf der gute Gunnar Kaiser (RIP!) zu Wort kommen. Das nenne ich mal ein Statement in diesen sozial desorientierten Zeiten, in denen die Angst vor politisch unkorrekten Formulierungen zu viele Jahre auf der Tagesordnung stand. Die jungen Musiker starteten eben genau in diesen "Strange Times", und "Home" stellt wohl mehr als einmal die Frage, wie sehr wir die Worte Heimat oder Zuhause formulieren…

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Jazzy Progressive Rock • Afrobeat • Instrumental (37:13; Vinyl, Digital; Batov Records;29.05.2026 ) Völlig ohne Anlauf spaziert man mit dem schwer entspannten Opener 'Menigheten' schön Late-Night-jazzy in dieses doch wesentlich offenere, leichtere Album hinein. Der Vorgänger "Sommermørket" hatte in jedem Fall eine deutlich düstere Schlagseite. "Dødehavet" ist so viel leichter, gewiefter, sommerlicher, verbindet Funk, Afrobeat, Prog Rock und diese Leichtfüßigkeit in Sachen Jazz, dass man wie automatisch in bessere Stimmungen hinübergleitet. Das organische Spiel zwischen Gitarre, Bass und Drums ist ’n Träumchen, balanciert mit so viel Nonchalance zwischen Jam und durchdachten Arrangements. 'Stratosfæren' schimmert mit so viel Atmosphäre, spätabendlicher Attitude,…

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Atmospheric Dark Pop • Trip-Hop (38:23; Vinyl, CD, Digital; Fruits De Mer Records; 26.03.2026) Vor knapp zwei Jahren durfte ich mich zum sehr stimmungsvollen Vorgänger "A Sparkle On the Dark Water" äußern, dem mit dem aktuellen "Comfort In Silence" ein ebenbürtiges Album an die Seite gestellt wird. Wer auf die Eleganz der Cocteau Twins steht oder den melancholisch-trippigen Sound von Portishead oder Velvet Belly liebt, der wird mit dem downbeatigen, schattigen Dark Pop von Pinhdar erneut eine feine Alternative finden. Für nicht ganz 40 Minuten verströmen die meist kürzeren Songs eine dichte, melancholische Aura, stehen immer vorsichtig im Schatten und…

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Cinematic Post Rock • Dream Pop (39:50; Vinyl, Digital; Spartan Records; 24.07.2026) Friedlich und warm, wie ein Bad im See ganz allein an einem späten Sommertag, driftet der Sound der Amis nach langer Album-Pause wohlig temperiert dahin. Der Klang ist unglaublich voluminös, umarmend, ausladend und spätsommerlich melancholisch. Mit viel Gespür für ambiente, stimmungsvolle Texturen fließen die Songs mit feinsten Gitarren und dichten Arrangements durch einen hindurch, umarmen sanft und tragen hoffnungsvolle, lichte Passagen in sich, die selten, dann aber zupackend, mit kraftvollen Wall-of-Sound-Phrasierungen genau diesen hitzigen, sonnendurchfluteten speziellen Moment erzeugen. Die pastorale Art des Gitarrenspiels, exemplarisch in 'Absence/Descent', ist extrem…

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Stoner Rock • Cosmic Psychedelia (42:24; Vinyl, Digital; Electric Valley Records; 03.07.2026) Eine konzeptionelle Ode an das Meer – ein Thema, bei dem zuletzt einige Künstler verschiedenster Genres immer wieder mannigfaltig Inspirationen tankten. Zwei lange Songs von über 21 Minuten, aufgeteilt in jeweils vier Parts, klingt schon mal spannend. Die Brasilianer sind mittlerweile schon bei ihrer sechsten Rille angekommen. Elemente des Space Rock, Stoner und kosmischer Psychedelia sind die Grundpfeiler des Bandsounds. Klingt natürlich für's Erste nach den gewohnten Zutaten. Wie die Band diese für sich zu nutzen weiß, lässt mich als Fan der Materie nicht kalt. Watet man auf…

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12.0
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Cinematic Post Rock (40:14; Vinyl, CD, Digital; Metal Blade Records; 10.07.2026) Ja ja, würden die Bäume, würde die Natur generell sprechen können – würden wir zuhören, lernen, irgendetwas anders machen, endlich wieder in den Kreislauf eintreten, den das Universum so dringend benötigt? Keine Ahnung, auf alle Fälle schön, dass die Amis von If These Trees Could Talk nach knapp zehn Jahren Abstinenz endlich mal wieder ein Lebenszeichen definieren. "The Hidden Hand" bleibt mit knapp 40 Minuten übersichtlich, spricht in jeder Note jeden konservativen Post Rocker an, was ich nicht als Kritik verstanden wissen will. Diese Platte ist stark, sie weiß,…

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