Autor: Rajko Baers

75er Jahrgang...Musik-Junkie seit ich denken kann-die Nischen zwischen Post/Prog/Athmo/Metal/Shoegaze sind´s irgendwie!

12.0
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Folkgaze (40:17; Vinyl, CD, Digital; Apollon Records; 26.03.2026) „Ljora “bezeichnet eine Öffnung, durch die Rauch entweicht und Licht hereinfällt. Sie verkörpert den Übergang von Dunkelheit zu Licht, von Depression zu Hoffnung oder von Winter zu Frühling. Mit ihrer Musik möchte die junge norwegische Band ihre rituellen Hymnen subtil und unbewusst positiv auf den Zuhörer wirken lassen. Folkgaze als selbsternannte Klassifizierung gefällt mir als „Zwischen-den-Genres-Suchendem“ schon fürs Erste richtig gut und darf so nach mehrmaligem Hörgenuss unbedingt eingeparkt werden. Für ein Debüt läuft "Ljora" wundervoll sphärisch, mit Fuzz und viel Neo-Psychedelia durchs Gemüt – integriert melodiöse Pop-Allüren, aber auch wabernd driftende…

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11.0
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Cinematic Post Rock • Ambient • Drone Doom (42:07; MC, Digital; Eigenveröffentlichung; 27.02.2026) Düster, isoliert, nächtlich und voller urbaner Kälte zeigt dir dieses trippige Konglomerat aus Electronica, Post Rock, Drone Doom und Ambient mit einiger Schwärze im Sound die dunkelsten Ecken der Großstadt. Wenn diese voller Schatten ist, die vielen Lichter, Reklamen und Menschenaufläufe in die maximale Irritation treiben, kann "Dua Min" der passende Begleitsoundtrack für Dich sein. Ein irgendwie eigenwilliger Mix aus organischen Rhythmen, Loops, sanften Industrial- und Noise-Frequenzen sowie trippiger Post-Rock-Melancholie. Schleppende, fast Doom-artige Nuancen, führen mit 'Sento' ins Album hinein – Godflesh und ähnliche Vertreter fallen mir…

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12.0
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Alternative Metal • Shoegaze • Pop  (42:33; Vinyl, CD, Digital; Prophecy Productions; 03.04.2026) Mit "Wildhund" hat man der eher düsteren Ausrichtung, der Wertmarke der Post-Black-Metal-Community, bereits ein dickes „F*** you“ geschickt, alle Verpflichtungen über Bord geschmissen – und dieser Rucksack wird mit "Nowhere In Between Forever" nun noch einmal um einiges leichter. Wie sagt man bei manchen dickköpfigen Kids so gerne: „Das bringt hier nichts, den muss man einfach mal machen lassen.“ Passt hier irgendwie auch hervorragend in Sachen Lantlôs. Alternative Rock/Metal, Emo Rock und Grunge – ja, die freche Metamorphose seinerzeit von Pyogenesis in Richtung alternativer Pop-Sounds ist als…

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12.0
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Progressive Metal • Post Metal/Rock • Instrumental (43:48; Vinyl, Digital; Eigenveröffentlichung; 27.03.2026) Mit dem Produzententeam Chris Edrich (TesseracT, Leprous, The Ocean, Devin Townsend) und Pierrick Noel (u.a. Alcest und Klone) wird hier für ein Debüt schon mal ordentlich geklotzt und eines vorweg: Dies hat sich für das junge instrumentale Trio aus Rostock in jedem Falle ausgezahlt. Natürlich braucht es auch das nötige Material dazu, und jeder der sieben Tracks weiß mit atmosphärischen Spannungsbögen, massiven Riff-Bergen, kleinen Spielereien und Einflüssen der eben benannten Genre-Größen die Aufmerksamkeitsspanne jederzeit positiv zu triggern. Mechanische, fast Djent-artige Riff-Attacken im Meshuggah-Rhythmus – ruhige, melancholische Akkorde, sanfte…

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10.0
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Stoner Prog • Psychedelic Rock (43:12; Vinyl, Digital; Kozmik Artifactz; 26.02.2026) Ein doch sehr typisches Kozmik-Release gibt es hier mit den sympathischen Spaniern zum Kennenlernen. Guter Stoff zwischen Stoner, Psych und hier und da proggigen Tendenzen. Etwas Desert-Atmosphäre, geschmeidig kurze instrumentale Zwischenstücke, längere wabernde Trips – letztlich erhält der Hörer also das übliche Programm innerhalb von Label und Genre. Die Band spielt mit vorsichtigen Einflüssen ihrer Heimat Andalusien und möchte kleine traditionelle Vibes in der Melodik des Albums verortet wissen. Kontemplative Passagen gibt es jederzeit, dazu natürlich satten Stoner Rock mit spanischen Vocals. Mit 'El Camino del silencioso' hat man…

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13.0
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Symphonic Prog (45:22; Digital; Eigenveröffentlichung; 22.02.2026) Wow, lyrischer Symphonic Prog aus Israel, der – losgelöst von Fragen nach Originalität – mit vier wundervollen Longtracks voller betörender Klangfarben lockt und jedem Liebhaber von melancholischen Camel, frühen Genesis, Pentangle und Pink Floyd eine wundervolle Auszeit bescheren dürfte. Alles ist maximal ausufernd, elegisch und in symphonischer Melancholie badend – so muss das; für Genrefreunde ist dieses Album ein Muss. Schafft es der Opener und Titelsong zunächst noch, im Midtempo fast zu rocken, wird es mit zunehmender Laufzeit immer verzückter und kosmisch abgehobener. Lyrische Prog-Parts zuhauf: In den sanften Momenten höre ich Anklänge an…

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12.0
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Electronica • Cinematic Post Rock • Ambient • Modern Classical (44:01; Digital; Eigenveröffentlichung; 23.01.2026) Hatte ich mich gerade an der "Falter" von Stray Theories erfreuen dürfen, gibt es mit dem Projekt von Tim Arndt aus San Francisco erneut Qualitätsarbeit in Sachen instrumentaler elektronischer Musik. Near The Parenthesis gibt es auch schon locker 15 Jahre und diese Musik arbeitet auch mit fließend-verträumten Soundcollagen, Momentaufnahmen, zerbrechlichen Konturen, Bildern von Rückzug und liebevoller Melancholie. Viele Jahre veröffentlichte der Musiker auch auf dem Qualitätslabel n5MD, aktuell gibt es die neue Veröffentlichung wohl als komplettes Eigengewächs. Diese stille, introvertierte Musik – zwischen Ambient, Electronica und…

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10.0
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Cinematic Progressive Rock • Elektronik • Experimental (44:59; Digital; Our Days Are Numbered Records; 14.03.2026) Ein voller Sound: Man wähnt sich in einem Studio-Fuhrpark aus Synthesizern, Kabeln und allerhand Retro-Instrumenten, zurück in die Siebziger gebeamt. Trotzdem klingt die ganze Geschichte hier nicht nach reiner Retro-Manie; dafür sind die Sounds mit all ihren elektronisch-experimentellen Anwandlungen gleichermaßen im Hier und Jetzt verankert. Das Projekt des Amis John Piatkowski gibt sich dem instrumentalen Flow hin und lässt sich treiben zwischen Prog, oldschooliger Elektronik und allerhand groovigen Synth-Rhythmen. Fünf lange Stücke: kosmisch, elegisch, aber auch fordernd, vorsichtig dissonant und jederzeit um Aufmerksamkeit haschend. Zur…

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12.0
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Progressive Rock • Konzeptalbum (40:54; Digital; Eigenveröffentlichung; 06.03.2026) Deneka aus Australien spielen einen Sound, wie man ihn in den letzten Jahren oft von den Norwegern Motorpsycho zu hören bekam. Auf der einen Seite knietief im verspielten Prog der frühen Siebziger – gepaart mit viel akustischem Folk, sanft psychedelisch und gar alternativen Einflüssen. Vier lange Songs – inspiriert von Hemingway, Tolkien, The Beatles, frühe King Crimson, Led Zeppelin, den frühen Pink Floyd und vielen alten Mythen – werden mit einem Übermaß an Kreativität, Ideen und Emotionen zu einem leidenschaftlichen Pool von Nuancen, bei dem es Spaß macht, ständig Neues zu entdecken.…

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12.0
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Dark Ritual Folk • Goth •  Ambient • Drone (30:22; Vinyl, Digital; Subsound Records; 27.03.2026) "Nagalite" ist eine Reflexion, ein Totem, eine Hoffnung auf Transformation und Wiedergeburt als Antwort auf die dunklen Zeiten, die wir durchleben. Naja und Lithes – uralte Begriffe für Schlange und Stein und diese Verschmelzung innerhalb des Titels steht für eine Steinschlange, eine lebendige Form der Transformation, eine Erinnerung daran, das alles Existierende miteinander verbunden ist, dass es Liebe benötigt, um diese Verbindungen wiederzufinden. Wer die Künstlerin mal, so wie ich, live erleben durfte (ich glaube, im Vorprogramm der kultigen Major Parkinson ), weiß, wie diese…

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13.0
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Post Gaze (43:48; Vinyl, CD, Digital; Floodlit Recordings 27.03.2026) Diese Briten sollten groß werden! In "Growth" ist wirklich alles drin, was ein hymnisches Rock-Album benötigt. Mit einer Selbstverständlichkeit treiben hier der feinste hymnische Alternative Rock, postrockige Wall of Sound, progressive Spielereien, schimmernder Shoegaze und ja, große Pop-Melodien zueinander. Phil Morris – Mastermind und kreativer Motor der Band – verarbeitet auf diesem Album die ALS-Erkrankung seiner Mutter, verschiedene Familiengeschichten, Dramen, Traumata – sogar von lange verschollenen Liebesbriefen in einer Hauswand soll hier die Rede sein. Der Sound ist groß angelegt – mir fallen hier schnell die Italiener von Klimt 1918 ein,…

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9.0
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Stoner Rock • Fuzz • Punk (38:35; Vinyl, Digital; Clostridium Records; 14.09.2025) Major aus Regensburg spielen auf ihrer Selbstbetitelten einen grundsoliden Mix aus Rock, Stoner, Fuzz, Grunge und etwas Punk-Attitüde. Das Organische im Sound weiß zu gefallen, die Aufmachung ist top, nur die Songs wollen mich nicht maximal vom Hocker stoßen. Die Platte läuft ohne große Aufregung und erkennbare Schwächen durch, weiß mit gefälliger, jederzeit leidenschaftlicher Energie in meist eher kurzen Songs ihren Platz eher im klassischen Rock als in dessen Subgenres zu suchen. Alles wirkt sehr gefällig, sehr sympathisch und stets um Abwechslung bemüht. Mehrstimmige Vocals, ordentlich halluzinierende Rhythmik/Melodik…

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9.0
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Post Metal • Progressive Doom • Postrl Rock (40:34; Vinyl, CD, Digital; Lifeforce Records; 20.03.2026) Die Spanier befassen sich mit kosmischen Themen, existenziellen Fragen und dies tun sie musikalisch mit massivem, modernen Post Doom Metal, Growls, Clean Vocals und dynamischen Wechseln zwischen ruhig und breiter Soundwand. Den richtig großen Moment finde ich hier nicht auf diesem Album, nichtsdestotrotz funktioniert man trotzdem grundsolide in jedem der sieben Stücke. Man merkt, die Mannen versuchen auf ihrem dritten Album, ihre eigene Note zu finden – griffige, aggressive Schübe, die aber nie in Tempoausbrüche ausarten – immer wieder synthetische Spuren und sanfte Strophen/Parts, dann…

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Acoustic Prog • Singer/Songwriter • Art Pop (45:34; Vinyl, CD, Digital; Apollon Records; 20.03.2026) Acoustic Prog oder komplexer Singer-Songwriter-Pop? Der Mesaverde-Musiker Henrik Schmidt veröffentlicht mit diesem Album sein Debüt, und irgendwie passt es mit seiner positiven, sanften Art genau in den aufblühenden Frühlingsmoment. Mit 12-String-Acoustic ausgestattet, einem mehr als butterweichen Gesang, der mich immerzu an meine schwedischen Lieblinge von The Amazing erinnert, und friedlichen Melodien wird es nie überfordernd. Etwaige kleine experimentelle Spielereien baut der Musiker schon mit ein – lässt hier und da instrumentale Phasen sich genügen, wobei mir hier und da manch Fingerpicking stellenweise etwas übers Ziel hinausgeht.…

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11.0
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Doomgaze • Atmospheric Dark Folk (38:33; Vinyl, CD, Digital; Subsound Records; 23.01.2026) Das Debüt war seinerzeit noch stark im tristen Indie Folk angesiedelt. Teile des Albums wurden sogar für einen US-Film und Serien-Produktionen genutzt (so lernt die jüngere Generation aktuell Bands kennen!). Mit den ersten Takten des Openers 'Puritatem Tuam Interiorem Serva' bricht gleich ein ordentlicher Schwall doomig-verzerrter Gitarren über mich hinein. Da hat sich ein Kollektiv von Musikern wohl mit diesem zweiten Album breiter aufgestellt, zumindest klingt dies alles viel mehr nach Band als nach Solo-Set. Der ätherisch-fragile, italienische Gesang ist wunderbares Kontrastprogramm zum doomigen Heavy Rock. Im dann…

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New Artrock • Atmospheric Prog Rock • (41:13; Vinyl, CD, Digital; Klonosphere Records; 23.01.2026) Ein Werk über Mythen, Träume, Bilder, Realitäten und unsere Perspektive darauf. Diese zweite Scheibe der Franzosen sollte keinen Freund zwischen Karnivool, The Pineapple Thief, Porcupine Tree oder den Landsleuten von Klone enttäuschen. Mit Sänger Jordan Jupon hat man einen Frontmann, welcher mit seiner ganz eigenwilligen Performance wundervoll in Emotionen badet – ob Karnivool oder Jeff Buckley, die Stimme bietet einige wohlwollende Referenz-Optionen. Man lässt sich – ob in den schwebenden oder kraftvollen Passagen, in den mal wimmernden, mal aufgewühlten Gesangsmomenten – gern vom Fronter an die…

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Atmospheric Fuzz Rock • Wave Rock • Krautrock (33:19; Vinyl, Digital; Eigenveröffentlichung, 20.03.2026) Sechs Songs in insgesamt überschaubarer Länge, eine sehr spezielle Frauenstimme und viel hypnotisch-eingängiger Gitarrensound wirst Du bei den Frankfurtern mit internationaler Zusammensetzung finden. Atmosphäre, Verdichtung, psychedelisches Driften und all dies in Songs mit viel Gespür für schöne Melodien. Der insgesamt angenehm transparente Sound, das vibrierende Gitarren-Fuzz und der einfach schöne, organische Tune sind von Anfang an ein verführerisches Plus – zumal ein ebenso verspielter, gut abgemischter Bass und lässige, meist ausladende Grooves permanent zum Nicken verleiten. Die Band hat was Unaufgeregtes, sich schnell ins Ohr Spielendes. Elektronisch-trippige…

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Psychedelic Vintage Rock • Progressive Female Rock • (49:40; Vinyl, Digital; Clostridium Records; 13.05.2025) Mit "Beaten Tracks" kehren die Spanier nach sehr langer Pause mit ihrem dritten Studio-Album zurück. Sechs Songs mit einer sehr speziellen, emotionalen Frontfrau, die schnell für Sympathie sorgt. Ein atmosphärischer, stets progressiver Ansatz gibt den meist langen Kompositionen viel Raum zum Schweben, zum Träumen, aber auch, um mit handwerklichen Qualitäten komplexe Abfahrten zu präsentieren. Bereits im Opener 'Rolling Freeze' packt man hier und da rockig zu – versiert und lässig mit Vintage-Attitüde, nah am Siena-Root-/Wucan-/Blues-Pills-Universum, lässt man aber genügend Raum für gleichzeitig luftig verträumte Instrumental-Passagen. Dank…

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12.0
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Heavy Psych • Shoegaze • Progressive Rock (40:33; Vinyl, CD, Digital; Heavy Psych Records, 27.02.2026) Die polnischen Weedpecker beheimaten bereits mit ihren Vorgängern meinen Vinyl-Schrank. Ich durfte die Band vor Jahren auf dem gemütlichen Blue Moon Festival in Cottbus erleben und die Mischung aus Prog, Space Rock und allerhand schwebendem Rock war in dieser abendlichen Atmosphäre ein Genuss. Diese Nummer "V" hat einen kraftvollen, gleichzeitig butterweichen, groovy Sound – versprochen. Sie federt leichtfüßig dahin: Bass- und Drum-Sound schwirren umarmend durch den Äther, während sanfte, aber zupackende Heavyness und gemütlich ausladende Rhythmen nach dem kosmischen Intro gleich vollumfänglich ans Gemüt greifen.…

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12.0
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Instrumental • Progressive Metal • Atmospheric Post Rock (40:18; CD, Digital, Eigenveröffentlichung; 13.03.2026) Diese deutschen Vorzeige-Instrumental-Prog-Metaller waren lange weg in Sachen neuem Release (knapp dreizehn Jahre). Die beiden ersten Veröffentlichungen genießen aus meiner bescheidenen Sicht bereits einen Sonderstatus: cineastischer, vollmundiger, ausufernder Prog Metal – instrumental und maximal dynamisch. Mit dem dritten Act gibt es, wie nicht anders zu erwarten, die volle Qualität. Vier epische Tracks, die mit dem eröffnenden 'Terra 877' knapp 15 Minuten das volle Brett zwischen leise und majestätisch-pompös auffahren. Dynamik satt, eine vollmundige Produktion und permanenter Druck – auch hier bleibt kein Auge trocken. Immer futuristisch in…

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