Autor: flohfish

1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

10.0
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Metalcore • Post Hardcore • Alternative Metal (38:23; Vinyl, CD, Digital; Fearless Records/Concord/UMG; 28.08.2026) "Pure Ecstasy" dürfte die Beartooth-Fans wieder schön in zwei Lager sortieren. Die einen freuen sich über mehr Melodie, Elektronik, Pop-Appeal und Hard Rock mit ordentlich Wumms. Die anderen suchen den alten Metalcore-Holzhammer und stellen fest: Der liegt offenbar inzwischen irgendwo im Keller. Dabei haben beide Seiten nicht ganz Unrecht. Hinter der musikalischen Öffnung steckt allerdings mehr als nur der Versuch, aus Beartooth plötzlich die nächste Stadionkapelle mit Konfettikanone zu machen. Caleb Shomo hat auf "Pure Ecstasy" einiges aufzuarbeiten – unter anderem seine Sexualität und sein öffentliches…

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Progressive Rock • Artrock • Symphonic Rock (37:45; Vinyl, CD, Digital; Madfish; 21.09.1973/31.07.2026) Manchmal kommt ein Album fünfzig Jahre zu spät. Und manchmal kommt zumindest der Remix fünfzig Jahre zu spät. "In A Glass House" von Gentle Giant gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Das 1973 erschienene fünfte Album der Briten war schon damals ungefähr so kommerziell wie ein dreistündiger Vortrag über ungerade Taktarten auf einer Schlagerparty. Columbia befand das Ganze für den amerikanischen Markt folgerichtig als „uncommercial“ und ließ das Album dort links liegen. Heute gilt ausgerechnet dieses sperrige Stück Musikgeschichte als einer der Höhepunkte der Band. So viel zum…

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11.0
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Artrock • Progressive Rock • Pop Rock • Folk • Alternative Rock (14:40; Digital; Apollon Records Prog, 28.08.2026) Bei Laughing Stock muss man inzwischen ein wenig aufpassen, nicht den Überblick zu verlieren. "Life In Seven Dreams" ist gerade einmal ein halbes Jahr alt, da schieben die Norweger mit "Forgotten Dreams" bereits die nächste Veröffentlichung hinterher. Wobei das Wort "hinterher" eigentlich unfair ist. Die vier Songs stammen zwar aus den Sessions zum letzten Album, wurden aber nicht wegen mangelnder Qualität aussortiert, sondern passten schlicht nicht in dessen musikalischen und konzeptionellen Fluss. Und wie sich nun herausstellt, war das vielleicht sogar ganz…

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13.0
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Psychedelic Post Gaze • Psychedelic Rock • Progressive Rock • Shoegaze • Space Rock (45:34; Vinyl, CD, MC, Digital; Vesperian/Metal Blade Records; 04.09.2026) Caterpillar – die Raupe. Chrysalis – die Puppe. Mariposa – der Schmetterling. Die Entwicklung von Polymoon geht also offensichtlich voran. Und tatsächlich erscheint die Band aus Tampere auf ihrem neuesten, dem insgesamt dritten Studioalbum farbenfroher als zuvor. Was auf "Caterpillars Of Creation" noch zaghaft aus dem Kokon kroch und sich auf "Chrysalis" zunehmend zu einer eigenen Klangwelt entwickelte, breitet auf "Mariposa Magic!" nun die Flügel aus. Und die ist nicht nur ziemlich psychedelisch eingefärbt, sondern auch durchaus…

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11.0
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Alternative Rock • Space Rock • Psychedelic Rock • Artrock • Post Grunge (39:37; Vinyl, CD, Digital; Failure Records/Arduous Records/Virgin Records; 24.04.2026) Failure bleiben Failure: Alternative Rock, Space Rock, psychedelische Gitarren und diese ganz eigene, leicht entrückte Atmosphäre. "Location Lost" schraubt allerdings die Wucht der Vergangenheit ein gutes Stück zurück. Statt grungigem, noisigem Dreck gibt es viel Luft, einen hellen, sauberen Klang und eine gehörige Portion Nebelmaschine im Kopf. Alles wirkt sehr gazy und entrückt – ästhetisch erinnert das nicht selten an The Cure, ohne dass Failure deshalb plötzlich ihre eigene DNA verloren hätten. Und dann ist da noch Ken…

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10.0
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Metalcore • Alternative Metal • Industrial Metal • Electronic Rock • Pop (37:16; Vinyl, CD, Digital; Atlantic Records, 04.09.2026) President sind eines dieser seltsamen Phänomene, bei denen man sich fragt, ob hier gerade eine Band entsteht oder bereits eine perfekt durchinszenierte Marke existiert. Masken, Geheimniskrämerei, ein fiktives Präsidenten-Image, religiös aufgeladene Symbolik und ein Sound, der sich aus Metalcore, Djent, Pop, R&B, Industrial, Elektronik und Rap bedient – alles wirkt bis ins kleinste Detail geplant. Es ist keine billige Kopie irgendwelcher Erfolgsrezepte, sondern eher eine bis zur Perfektion ausgearbeitete Fälschung, bei der man sich irgendwann fragt, ob die Unterscheidung überhaupt noch…

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11.5
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Post Punk • Indie Rock • Alternative Rock • Art Rock (53:17; Vinyl, CD, Digital; Partisasn Records; 28.08.2026) Mein Eindruck von Interpol war nach dem Konzert vor zwei Jahren im Vorprogramm der Smashing Pumpkins gelinde gesagt desaströs. Ein Erlebnis, das mehr als enttäuschend war – vor allem, weil ich durchaus weiß, dass mir der Sound des New Yorker Quartetts auf Platte gefällt und mich phasenweise sogar begeistern kann. Und genau das beweist "This Mirror Weighs A Ton" zumindest teilweise ziemlich eindrucksvoll. Denn Interpol bleiben ihrem Post-Punk-Unterbau treu, verpassen ihm aber ordentlich Frischluft. Elektronik, Piano, Akustikgitarren, Streicher und sogar ungewohnt viel…

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11.0
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Technical Death Metal • Progressive Metal • Tech Metal (43:54; Vinyl (2LP), CD, Digital; Base Productions/Season Of Mist; 28.08.2026) "The Ember Gone" – der Titel klingt nach abgebranntem Ende, Gorod klingen dagegen erstaunlich lebendig. Ich bin auf neuem Terrain unterwegs: Den Namen Gorod kannte ich natürlich, den einen oder anderen Song hatte ich auch schon einmal gehört, aber "The Ember Gone" ist das erste Album, mit dem ich mich wirklich bewusst auseinandersetze. Vergleiche mit früheren Alben fallen deshalb aus. Und der erste Eindruck überrascht: weniger Death Metal als erwartet. Die Growls von Julien "Nutz" Deyres sind zwar da, ansonsten stehen…

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11.0
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Post Grunge • Alternative Metal • Nu Metal • Groove Metal (51:57; Vinyl, CD, Digital; Alchemy Recordings; 21.08.2026) Man kann von Post Grunge halten, was man will – ich persönlich habe bis heute nicht so ganz verstanden, was dieses Genre eigentlich genau sein soll. Staind werden jedenfalls gerne in diese Schublade gesteckt. Musikalisch bewegte man sich auf den frühen Alben irgendwo zwischen Alternative Metal, Nu Metal und Grunge, wobei durchaus auch mal Growls ausgepackt wurden. Und dann war da Aaron Lewis. Dessen Klangfarbe erinnerte mich schon immer stark an Maynard James Keenan von Tool, gepaart mit einer ordentlichen Portion Layne…

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12.0
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Progressive Rock • Gitarren Prog • Artrock • Ambient (45:12; Vinyl, CD, Mediabook (CD + Blu-ray), Digital; InsideOut Music/Sony Music; 28.08.2026) Genesis und Marillion waren für mich die ersten Berührungspunkte mit Prog und sind bis heute zwei meiner absoluten Lieblingsbands – egal, ob mit Fish, Steve Hogarth oder Doug Irvine, mit Peter Gabriel, Phil Collins oder Ray Wilson. Bei Genesis muss ich allerdings festhalten, dass der Weggang von Steve Hackett für mich einen ziemlich einschneidenden Cut darstellte. Denn bei beiden Bands habe ich die Musik immer mindestens genauso stark über die Gitarristen wie über die Sänger definiert. Und irgendwann war…

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Progressive Metal • Sludge Metal • Stoner Metal (1:05:23; Vinyl (2 LP), CD, MC, Digital; Loma Vista Recordings/Concord/UMG; 28.08.2026) Mastodon ohne Brent Hinds? Nach "Hushed And Grim" , das für mich bislang den Höhepunkt der Band markiert hatte, war ich zunächst skeptisch. Obwohl ich mit den frühen Alben der Band erst spät warmgeworden bin. "Marrow Deep" wischt diese Bedenken allerdings ziemlich flott vom Tisch. Mit Nick Johnston an der Gitarre und João Nogueira an den Keyboards klingen Mastodon verändert, aber keineswegs entwurzelt. Die Band verbindet progressive Vielschichtigkeit mit ordentlich Druck, kantigen Riffs und psychedelischen Ausflügen. Dabei blitzen immer wieder alte…

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9.0
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Melodic Progressive Rock • AOR • Symphonic Rock • Art Rock (48:24; Vinyl, CD, Digital; Giant Electric Pea; 21.08.2026) Pattern-Seeking Animals haben sich seit ihrem selbstbetitelten Debüt 2019 kontinuierlich von der anfänglichen Spock's-Beard-Nähe emanzipiert. Was damals noch wie eine besonders melodische Seitenbewegung aus dem Umfeld der kalifornischen Prog-Institution wirkte, entwickelte sich über "Prehensile Tales", "Only Passing Through", "Spooky Action At A Distance" und "Friend Of All Creatures" zu einer ausgesprochen eigenständigen Spielart des melodischen Progressive Rock. Die großen Hooks, ausgefeilten Gesangsharmonien und detailreichen Arrangements blieben dabei ebenso Konstanten wie die Vorliebe für zugängliches Songwriting. Mit "Grimalkin" ist nun endgültig ein…

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10.0
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Post Punk • Gothic Country • Noise Rock • Gothic Rock (38:12; Vinyl, CD, MC, Digital; Vesperian/Metal Blade; 31.07.2026) Dry Weddings "The Back Of Beyond" ist verdammt sperrig – und trotzdem voller geschmackvoller Zutaten, für die man sich erst einmal durch das Album arbeiten muss. Post-Punk-Gothic zwischen Glenn Danzig und Unto Others, romantischer Blues-Punk à la Madrugada, Blackened Noise 'n' Roll von Årabrot, dazu Fields Of The Nephilim, Wovenhand und Nick Cave: Daraus braut das Quartett eine ausgesprochen eigenständige, geschmackvoll abgemischte Soundrezeptur. Eigentlich gehört zu diesem Album ein Horror-Western gedreht. Staub, Verfall, schwarze Magie und irgendwo dazwischen der permanente Wechsel…

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9.0
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Industrial Metal • Avantgarde Metal • Experimental Rock (25:37; CD; Digital; Gymnocal Industries; 12.06.2026) Double Mute nehmen die Corporate Culture beim Wort und machen aus ihrem musikalischen Firmenwitz gleich das nächste Spin-off. "Corporate Culture: CEO Edition" ist der Soundtrack für die Führungsetage, wenn zwischen 'Executive Elevator' und 'Executive Reception' sämtliche Sicherungen durchbrennen. Industrial Death Metal, Hyperpop, Hip-Hop, Elektronik, Klassik, Nu Metal, Prog und Funk werden hier nicht wirklich zusammengeführt, sondern eher zur Vorstandssitzung einbestellt und anschließend kollektiv aufeinander losgelassen. Dabei hört man durchaus, woher Jacob Rosenberg kommt. Wer Vitam Aeternam kennt, weiß, dass hinter dem Corporate-Gebrabbel kein musikalischer Praktikant sitzt,…

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9.0
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Progressive Metalcore • Thall • Djent • Metalcore (28:51; Vinyl, CD, Digital; Century Media Records/Sony Music; 31.07.2026) Allt haben auf "Ataraxia" hörbar den Rückwärtsgang eingelegt – zumindest, was jene Elemente betrifft, die "From The New World" so interessant gemacht haben. Die für Allt charakteristischen Djent-/Thall-Einschläge, die gelegentlich in Richtung Humanity's Last Breath oder Vildhjarta tendierten, wurden deutlich zurückgefahren. Stattdessen gibt es mehr cleane Vocals, mehr Melodien und insgesamt wesentlich leichter zugängliche Songstrukturen. Das macht "Ataraxia" keineswegs schlecht. Im Gegenteil: Songs wie 'New Day', 'Nevermind' oder 'Snowblind' sind sauber arrangiert, hervorragend produziert und funktionieren als moderner Metalcore ziemlich gut. Auch das…

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Progressive Metal • Modern Metal • Progressive Rock (41:03; Vinyl, CD, Digital; Frontiers Music s.r.l.; 21.08.2026) Ex-Kollege Dario hat "Origin" 2016 dermaßen abgefeiert, dass es seinerzeit sogar zum Teapot Of The Week gereicht hat. Meine Begeisterung hielt sich dagegen in deutlich überschaubareren Grenzen – ähnlich wie bei Klaus, der Oddland 2024 im Vorprogramm von Soen als kompromisslosen Progressive Metal wahrnahm. Und bei "Origin" hat sich an meiner Einschätzung bis heute auch nicht grundlegend etwas geändert: Das Album ist für mich weiterhin der düstere, druckvolle und kompromisslose Prog-Metal-Brocken der Finnen. "Vermilion" war dagegen schon damals ein Album, das mich deutlich stärker…

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10.0
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Progressive Metal • Progressive Rock • Melodic Metal • Atmospheric Metal (45:19; Vinyl, CD, Digital; Reigning Phoenix Music; 30.01.2026) Course Of Fate bleiben ihrem melodischen Prog Metal treu, ziehen auf "Behind The Eclipse" die Härteschraube aber ein gutes Stück an. Musikalisch liegt das für mich irgendwo zwischen klassischem und modernem Prog Metal, wobei Pain Of Salvation als Vergleich am ehesten passt. Schon das über zehnminütige 'Behind The Eclipse' zeigt, wohin die Reise geht: schwere Gitarren treffen auf melodische Passagen und progressive Wendungen, ohne dass die Norweger daraus eine technische Leistungsschau machen. 'Sky Is Falling' und 'Acolyte' setzen die härtere Seite…

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13.0
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Doom Metal (35:06; Vinyl, CD, Digital; Relapse Records; 19.06.2026) Wenn in einer Presseinfo gleichzeitig My Dying Bride und Marillion genannt werden, hat ein gewisser flohfish eines: Blut geleckt. Und zwar richtig. Warning? Doom? Patrick Walker? Na dann mal her mit dem Elend. Und das ist tatsächlich ziemlich großartig. "Rituals Of Shame" steht natürlich zwangsläufig im Schatten von "Watching From A Distance", klingt für mich musikalisch aber erstaunlicherweise weniger nach dem eigenen Klassiker als nach der Hochphase von My Dying Bride. Sowohl "Turn Loose The Swans" als auch "The Angel And The Dark River" schimmern immer wieder durch – qualitativ und,…

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7.0
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Techno • EDM (40:54; Vinyl, CD, MC, Digital; p(doom) records; 14.08.2026) King Gizzard & The Lizard Wizard sind eine dieser Formationen, an die ich mich bisher nicht herangewagt habe und die auch auf unserer Seite mit bislang nur einer Besprechung eher stiefmütterlich behandelt worden sind. Was eigentlich bemerkenswert ist, zählen die Australier doch zu den abwechslungsreichsten und experimentierfreudigsten Bands unserer Zeit. Bekannt waren mir King Gizzard bisher vor allem aus diversen Radiosendungen, bei denen mir angesichts der schieren Menge an Tonträgern und der unendlichen Vielfalt an musikalischen Stilen, mit denen die Truppe experimentiert und die sie sich zu eigen gemacht…

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Dark Electronic • Trip-Hop • Industrial • Ambient (46:06; Vinyl, CD,Digital; Season Of Mist; 14.08.2026) Nur selten hat man beim Hören eines Albums bereits nach wenigen Sekunden das Gefühl, etwas ganz Besonderes entdeckt zu haben. Noch seltener hält dieses Gefühl über die komplette Spielzeit an und verstärkt sich mit jedem weiteren Durchlauf sogar noch. Bei "Chapter 1: This Endless Solitude", dem Debüt von Holissstik, ist genau das der Fall. Zunächst musste ich allerdings ein wenig staunen, als ich die Presseinfo überflog: Style: Dark Electronic. FFO: Depeche Mode, Aphex Twin, Darkspace.Und das bei Season of Mist, einem Label, das nun nicht…

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