
Space Rock • Psychedelic Rock • Krautrock
(44:21; CD, Vinyl, Digital; Tonzonen Records/Cargo; 18.09.2026)
"Uranus Omnibus Sanctus" – Amen! Mit dem neunten (!) Album der hochheiligen Spacelords geht es wieder weit hinaus. Nämlich zum Uranus. Und, wird man der ungebrochenen Motivation des Dreigestirns anhörig, weit darüber hinaus. In Didi Holzner holten sich die Lords Verstärkung an der Orgel, was den ohnehin schon krautig-abgefahrenen Sound der Reutlinger eigentlich noch krautiger und abgefahrener macht.
So röhrt sich eben diese schon durch den dezent zehnminütigen Titeltrack, dass es eine Freude ist und ein Jon Lord im Walhalla jubiliert. Sowieso setzt sich hier die liebgewonnene Tradition der langen Rille fort. Mit gerade einmal vier Ausflügen in psychedelisch ausufernde Wabermassen lässt man sich auch hier wieder viel Zeit zum Erschaffen eben dieser. Der Zwölfminüter 'Survive To Win' glänzt mit abgefahrener Gitarrenarbeit von Matthias ‚Hazi‘ Wettstein, ehe die Herren über den Weltraum mit 'Whales' (15 Minuten!) schon einen Gang zurückfahren und lässig an den Doors Of Perception anklopfen.
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Die öffnen sich dann zu 'On The Verge Of Delirium', derweil wir zwar nicht weiser, wohl aber irgendwie glücklicher geworden sind. Irgendwie scheint dann doch alles unendlich und grenzenlos …
Bewertung: 11/15 Punkten
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Bestzung:
• Matthias Wettstein
• Marcus Schnitzler
• Ekhard Friedrich Kazmaier
Gastmusiker:
Didi Holzner
Surftipps:
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Abbildungen: Bandcamp/The Spacelords

