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    Du bist hier:Home»Reviews»Castle Mountain Moon - A Layman's Guide To Unobtainium

    Castle Mountain Moon - A Layman's Guide To Unobtainium

    0
    By Juergen Meurer on 4. September 2026 Reviews

    Symphonic Prog • Melodic Rock • Neo Prog
    (64:16; CD, Digital; Eigenveröffentlichung; 04.09.2026)
    Mit ihrem Debütalbum "Six Tales Of Perception" konnte das Kölner Duo Castle Mountain Moon bereits eine beeindruckende Visitenkarte vorlegen, was entsprechend auch bei beiden Rezensenten ankam. Das Album erschien 2024, nun also das zweite Werk, bei dem die Beiden die schwere Aufgabe hatten, die selbst so hoch aufgelegte Latte nicht zu reißen. Bei dieser Punktwertung ein schwieriges Unterfangen. Eine Einstellung der hervorragenden Leistung auf dem Debüt wäre in diesem Fall sicherlich auch ein Erfolg. Insofern war die Spannung groß, zumal bei der hohen Erwartungshaltung.

    Es geht gleich mit dem Titelsong los, der schon eine schöne tastenlastige Mischung aus Symphonic Prog und Neoprog bietet. Gleich im zweiten Titel steht das im Vordergrund, was im Opener noch etwas vermisst wurde: flottes Gitarrenspiel. Und so ist diese Up-tempo Nummer eine weitere Facette in der Musik der Kölner, die auch mit diesem eingängigen Song überzeugen können. Doch sie legen in den nächsten Titeln noch eine Schippe drauf. Es kommt mit den beiden 'Maps' Parts und dem 10-minütigen 'Valley Of The Deep' die wohl stärkste Phase des Albums. Mellotronsounds und die angenehme Stimme von Dirk Krause, der auch in einer Jethro Tull Coverband gesungen hat, kennzeichnen den feinen Song.

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    Der Longtrack geht als Highlight des Albums durch, denn hier ziehen sie sämtliche Symph Prog Register. Ein Schuss Härte sorgt für einen lebhaften Start, hinzu kommt eine leicht orientalisch gefärbte Atmosphäre – und es bleibt Zeit für überraschende Wendungen. So zum Beispiel der plötzliche Cut, als es bombastisch orchestral wird und eine Sitar-ähnliche Gitarre hinzukommt. Anschließend begleitet die Orgel die Gitarrenriffs, um schließlich wieder zu wunderschönen Tastenarrangements überzugehen, wobei die Mellotronsounds im Wechsel mit kräftiger Orgel perfekt eingebaut sind. Und auch die Gitarre darf solieren und einen Gegenpol zum Tastenbombast bilden. Im zweiten Teil von 'Maps' geht es dann zunächst wesentlich gemächlicher zu, Mellotronchor begleitet den Gesang – und auch hier passiert das, was für viele andere Songs gilt, dass sich nämlich nach mehreren Durchgängen die Gesangsmelodien in den Gehörgängen festsetzen.

    Der schöne Song 'Sadness' bildet genau das ab, was der Titel schon aussagt, nämlich eine gewisse Traurigkeit, unter anderem auch durch schöne Mellotronsounds von Ropp Köhler, den Kenner der deutschen Progszene schon von den Bands Inquire, Kampai, Emerald Edge und zuletzt auch Synthagma bekannt. Diese Atmosphäre wird aber gleich im nächsten Song von einer fröhlich-ausgelassenen Stimmung abgelöst, die dieser etwas aus dem Rahmen fallende Folk-rockige Song bietet, der dann aber doch am Ende wieder typischen Symphonic-Keyboard-Bombast enthält. Auch hier gilt: toll gelungen!

    Und so geht es bis zum Schluss weiter – ohne jegliche Durchhänger. Selbst das kurze Outro 'Reprise' ist mit seinen Mellotronsounds ein Highlight. Der Rezensent ist rundum begeistert und setzt in der Bewertung im Vergleich zum Debüt sogar noch einen drauf. Uneingeschränkte Empfehlung für Fans des melodischen Symphonic Prog.
    Bewertung: 13/15 Punkten


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    Besetzung:
    • Dirk Krause - vocals / guitars / bass
    • Robert “Ropp” Köhler - keyboards / production
    • Gerry Wassong - drums / percussion

    Surftipps:
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    • Bandcamp
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    • Rezensionen, Liveberichte & Interviews

    Abbildungen: Castle Mountain Moon

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    Anonyme Mellotroniker CD Castle Mountain Moon Deutschland Digisleeve Digital Dirk Krause Gerry Wassong Mellotron Melodic Rock Neoprog Robert Köhler Symphonic Prog
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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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