
Progressive Rock • Prog Metal • Melodic Rock • AOR • Rock
(46:52; CD, Digital; Frontiers Music Srl; 31.07.2026)
Seit dem Debütalbum "Oniric Metal" des Franzosen Vivien Lalu und seinem nach ihm benannten Projekt sind beachtliche 20 Jahre ins Land gegangen. Jetzt liegt das fünfte Studioalbum und Nachfolger von "The Fish Who Wanted To Be King" aus dem Jahr 2023 vor. Betitelt mit "A Mythmaker's Demise" setzt Lalu das fort, was 2005 begann: eine progressive Mischung aus Melodic Rock, AOR und Prog Metal, die viele Musikkritiker von Beginn an überzeugt hat.
Dass Lalu an Bewährtem festhält, darauf deutet auch die aktuelle Besetzung hin. Martin LeMar, der zu Beginn des Projekts für den Gesang verantwortlich war, ist ebenfalls zurück, wie auch Joop Wolters, der erneut die Bass- und Gitarrenparts übernommen hat. Zusätzlich durfte sich Vivien Lalu glücklich schätzen, einen ganz besonderen Musiker in seinen Reihen begrüßen zu dürfen: Kein Geringerer als der vielbeschäftigte und in der Szene hochgelobte Simon Phillips bediente die Drums. Alleine die Anwesenheit dieser Schlagzeuglegende ist schon ein Garant für kraftvolle und treibende Melodien. Was Lalu ausmacht, sind die ursprünglichen, teils rohen, dynamischen Kompositionen, die allesamt aus der Feder von Vivien Lalu und Joop Wolters stammen. Die Texte steuerte Sänger Martin LeMar bei. Sein thematisches Konzept ist eine Auseinandersetzung mit der menschlichen Kreativität in einer zunehmend von künstlicher Intelligenz geprägten Welt.
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Die zehn Tracks zeigen anschaulich bzw. hörbar, was das Projekt Lalu auch zwanzig Jahre nach ihrem Debüt zu etwas Besonderem macht. Zutreffend sind u. a. Beschreibungen wie dynamische Arrangements, mehrschichtige akustische Gitarrenstücke, filigrane Tastenarbeit und in Ansätzen auch komplexere Kompositionen. Lalus Konzept, aktuelle Themen und modernen Progressive Rock zu vereinen, darf man als gelungen bezeichnen.
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"A Mythmaker's Demise" sollte daher in keiner Sammlung fehlen, zumindest bei allen Freunden des zugänglichen, melodischen Progressive Rocks nicht. Selbstverständlich kann man zwischen den Varianten Digital oder CD wählen, wobei das physische Album als Jewelcase mit mehrseitigem Booklet angeboten wird.
Bewertung: 11/15 Punkten
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Besetzung:
• Vivien Lalu - Keyboards
• Joop Wolters - Gitarre, Bass
• Martin LeMar (Mekong Delta, Tomorrow's Eve) - Gesang
• Simon Phillips (Chopyn, Deep End, Far Corporation, Intelligent Music Project, Judas Priest, Karmakanic, Los Lobotomys, National Youth Jazz Orchestra, NDR Bigband, Ph.D., Protocol, PSP, RMS, Steve Vai's Monsters, The Best, The Secret Police, The Simon Sound, Toto, Toyah) - Schlagzeug
Gastmusiker:
• Jens Johansson (Stratovarius, Yngwie Malmsteen) - Keyboard-Soli auf drei Tracks
Surftipps:
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Alle Abbildungen wurden uns mit freundlicher Genehmigung von cmmzur Verfügung gestellt.

