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    Du bist hier:Home»Reviews»Perfect Beasts - Perfect Beasts

    Perfect Beasts - Perfect Beasts

    0
    By Juergen Meurer on 24. Mai 2026 Reviews


    Melodic Rock • Heavy Prog Rock • Neo Prog
    (48:22; CD, Digital; PB Music (Eigenveröffentlichung); 01.05.2026)
    Perfect Beasts – ein weiterer Name, den man mit einem ausgesprochen talentierten Musiker in Verbindung bringen kann, der nicht nur als Gitarrist überzeugt, sondern auch einen Sänger gibt, den der Schreiberling immer wieder gerne hört, da sein rauchiges Timbre vielen Songs einen beinahe unverkennbaren Stempel aufsetzt. Im Gegensatz zum Bandnamen, bei dem erst gelernt werden muss, dass es um Biester geht, und eben nicht Beats heißt.

    Neben It Bites, Lonely Robot, Asia, Arena, Kino oder Frost (und damit ist noch gar nicht alles genannt, wo er seine Finger im Spiel hat bzw. hatte) jetzt also Perfect Beasts. Bei diesen Namen ist die Erwartungshaltung gleich sehr hoch, daher sei direkt vorweggenommen, dass es hier nicht darum geht, die genannten Bands in ihrem Revier zu überbieten. Nein, Perfect Beasts sind darauf aus, melodischen Rock zu spielen und nicht die neue Nummer Eins im Neoprog Bereich oder eine neue Supergroup im Artrock Genre zu werden.

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    Es sind nur ein paar Sekunden verklungen, und schon ist klar, was beim zuvor gehörten Galahad Ableger vermisst wurde – diese Schmissigkeit. Da wird gar nicht erst Zeit verschwendet, es geht sofort in die Vollen. Heavy Riffs, cooler Gesang – das geht sofort flott ins Ohr. Die Songs sind kurz und bündig gehalten, lediglich der abschließende Titelsong bringt es mit 7 ½ Minuten Laufzeit auf eher progtypische Länge.

    Auf dem eingängigen 'Heavy Is The Head' erhält John Mitchell noch stimmliche Unterstützung durch Leoni Jane Kennedy, die auch als "New World Woman" unterwegs ist.

    Da keine Durchhänger auszumachen sind, werden rund 50 unterhaltsame Minuten Musik geboten. Nicht übermäßig komplex, nicht mit ausladenden Instrumentalexkursen unterlegt, sondern gut auf den Punkt gebracht. Im (erst nach mehrerern Durchläufen gelesenen) Beipackzettel ist von abenteuerlustiger Musik die Rede und von Gitarrensounds, die man so noch nicht gehört hat. Das ist ein bisschen dick aufgetragen, aber Fakt ist, dass das Erstaunen groß war, dass in der Besetzungsliste kein Keyboarder aufgeführt ist. Fällt eigentlich gar nicht auf – denn Gitarrist Nick Andrew zaubert wohl so einiges aus seiner synth guitar (zum Beispiel am Ende von 'Chasing Daylight'). Und dass die Rhythmustruppe exzellente Arbeit abliefert, versteht sich beinahe von selbst.

    Klasse Album, klasse Band. Der Name John Mitchell bürgt halt für Qualität.
    Bewertung: 11/15 Punkten


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    Besetzung:
    • John Mitchell - vocals / guitars
    • Nick Andrew - guitar / synth guitar
    • Darren Reddick - bass
    • Steve Hales - drums

    Gast:
    Leonie Jane Kennedy - vocals pn track 3

    Surftipps:
    • Homepage
    • Bandcamp
    • YouTube
    • Rezensionen, Liveberichte & Interviews

    Abbildungen: Perfect Beasts

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    CD Darren Reddick Digipack Digital Eigenproduktion Großbritannien John Mitchell Leonie Jane Kennedy London Melodic Rock Neo Prog Nick Andrew Perfect Beasts Progressive Rock Steve Hales Stuart Simpson
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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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