
Psychedelic Rock • Drone Doom Folk • Space Rock
(41:05; Vinyl, CD, Digital; Rocket Recordings; 10.04.2026)
Ja, eine gute Zeit mit einem offenen, sehr kommunikativen Produzenten Spud führt schnell zu überschäumender Kreativität – und am Ende hat man mal eben drei Alben und schwadroniert über die in kurzen Abständen folgende Trilogie.
Gnod vollziehen hier ihren ersten von drei Abschnitten, und als Fan von Three Mile Pilot, The Black Heart Procession, Swans und langsam dröhnendem Space Rock benötige ich erneut nicht viel Anlauf, um im Flow der Platte zu versinken.
Ein feines, akustisches Intro stolpert psychedelisch sanft ins Album hinein – 'Shadow Mirror' hat dann dieses verkappt Surreale, etwas balladesk-Theatralische der großartigen Black Heart Procession. Vor allem im Gesang bin ich maximal irritiert, sind die Ähnlichkeiten doch frappierend – gut so!
Über sieben Minuten marschiert man zu dunklen Psych-Akkorden und manischen Vocals monoton und melancholisch dem Ende entgegen – manchmal braucht es einfach nicht viel außer etwas dahindriftender, sogartiger Atmosphäre. A Silver Mt. Zion seien hier ebenfalls als Querverweis genannt.
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'Neptune' geistert mit geflüsterten Vocals durch psychedelische Drone-Folk-Nebel. Strange Geräuschkulissen, eher ein Hauch von Drums und allerhand Räucherware – so liebe ich das. Trippige Monotonie zuhauf, und es schwingt immer ein wenig das halluzinierende Element von "Soundtracks For The Blind" der Überväter Swans im Sound mit.
'Three Tree's (Part 2)' mäandert akustisch mit kleinen verspielten Soundeffekten, und mit den beiden knapp zehnminütigen Schluss-Tracks 'All Tunnel No Light' und 'Ekstatik' gibt es dann die volle, episch-psychedelische Vollbe(dröh)ienung – wunderbar im vollsten Mantra-Entschleunigungsmodus. Angenehm langsame Platte mit viel Folk, Psych und Drone Rock – nie zu experimentell, eher zum Hineinlegen und vor sich hin Dösen.
Bewertung: 11/15 Punkten
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