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    Du bist hier:Home»Reviews»Kwoon - Unplugged From The Moon

    Kwoon - Unplugged From The Moon

    0
    By Rajko Baers on 1. Dezember 2025 Reviews

    Cinematic Rock • Acoustic • Post Rock
    (40:32; Vinyl, Digital; Eigenveröffentlichung; 05.12.2025)
    Sandy Lavallart und seine Band Kwoon haben mich zum Jahresbeginn mit dem letzten Studio-Album "Odyssey" mehr als begeistert. Mit "Unplugged From The Moon" gibt es eine neue Single und Altbewährtes als irgendwie Best Of im intimeren Unplugged-/Acoustic-Rahmen.

    Da "Odyssey" trotz seiner Opulenz irgendwie sehr intim, nah und emotional klang, findet mit diesem Album, vielen orchestralen Elementen keine so wirkliche Abkehr vom sonstigen Sound statt. Lavallart phrasiert wie immer nahe am Mikro – schmachtend und prägnant – das Langsame, Orchestrale und Schwebende im Sound findet hier auf ähnliche Weise direkten Zugang zu den Synapsen.

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    Der konsequent melancholische Vibe wird mit mehr akustischen, erneut sehr orchestralen Streichern im eher Folk-Pop-affinen Rahmen transportiert – verliert aber nichts an Dichte und Intimität. Die Produktion bringt den Charme des Sängers, seine schmachtenden Vocals, direkt an des Hörers Ohr – somit ist für's gemütliche Setting beim Kerzenschein eine wohltuende Pause garantiert.

    'Chesslove', die neue Single passt natürlich perfekt in den aktuellen musikalischen Lauf der Band und die restliche Song-Auswahl für diese verkappte Best Of bleibt überschaubar in knapp 40 Minuten. Die sensible Variante von 'Last Paradise' berührt ohne weiteres, ist pur, zerbrechlich und hat einen feinen Sound-Teppich. 'Jayne' wird ebenfalls wie im Original mit orchestralen Sound-Effekten, steigender Dynamik und Female Vocals zum glorreichen Höhe-/Schmerzpunkt. 'Frozen Bird' ist einnehmender, sehr sensibler Songwriter-Folk, integriert tolle Chöre und rückt damit in die Nähe von Künstlern wie Glen Hansard.

    Über Sinn und Unsinn solcher Releases kann man streiten – Kwoon sind mit dieser Platte nicht zu weit draußen, aber gewinnen hier und da manch einem ihrer eh schon wundervollen Songs kleine feine intime Nuancen ab. Die Musik funktioniert perfekt für diese Art Setting, sind die emotionalen Texte und die grundsätzliche Simplizität wie massgeschneidert für die rohe puristische Gangart. Ein netter Quickie für zwischendurch.
    Bewertung: 11/15 Punkten


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    Rajko Baers

    75er Jahrgang...Musik-Junkie seit ich denken kann-die Nischen zwischen Post/Prog/Athmo/Metal/Shoegaze sind´s irgendwie!

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