Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Kadavar - I Just Want To Be A Sound

    Kadavar - I Just Want To Be A Sound

    0
    By Rajko Baers on 16. Mai 2025 Reviews

    Kadavar - I Just Want To Be A Sound (Clouds Hill, 16.05.2025) COVER(45:16; CD, Digital, Vinyl; Clouds Hill Records, 16.05.2025)
    Kadavar goes Stadion Rock, alles wird durch einen modernen alternativen Filter gezerrt und ab auf die große Bühne. Kadavar wollen einfach nur noch Sound sein und haben ein Album geschaffen, das ab der ersten Sekunde überrascht, geil macht, voll in die Mitte rein scheppert, Pop und Hymne ist, dem alten Vintage Rock durch den Rückspiegel lässig goodbye zurufen möchte und mit debilem Grinsen in die sommerliche Hitze durchstartet ohne Rücksicht auf Verluste. Positivität, Naivität, Experimentierfreude, LmaA-Stimmung, ob Genre-Regeln verletzt werden - und einfach pure Lebensfreude. Produziert von Max Rieger (Die Nerven), mit neuem Gitarristen Jascha Kreft (Odd Couple) verstärkt, ist man tief im modernen, alternativen Sound-Spektrum angekommen und diese Jacke steht der Band hervorragend. Ich habe versucht, einen Song zu finden, der an mir vorbei flattert, nur passiert dies auf "I Just Want To Be A Sound" nicht. Haben mich die Wahl-Berliner vor Jahren beim ersten Live-Erlebnis mit ihnen komplett umgeblasen, so schafft das der Output 2025 auf ähnliche Weise. Fette Synths-Sounds, hymnische Melodien, ohne die typischen Melodien/Vocals von Lupus Lindemann außen vor zu lassen. Es verschmilzt alt mit neu, die Schnittstelle mit Max Rieger halte ich für einen Glücksgriff, verhilft es der Band, sich den alten Staub von den Klamotten zu schieben.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Zum Beispiel der direkt zwischen die Augen zielende Synth-Rock-Opener und Titelsong, Endorphine werden in Hülle und Fülle ausgeschüttet. Schon frech, wie die Jungs sich mit so viel Pop an die verrockte Fan-Gemeinde heranwagen. Der hymnische Refrain stoppt garantiert jeden Gedanken des Protestes, geht runter wie Öl und setzt ohne Ende positive Energien frei und macht die müden Knochen lebendiger denn je. Irgendwie Classic Rock in 2025 mit einer Catchyness, hoch gepitcht im modernen, alternativ elektronischen Sound-Design, dem fette rockige Riffs nicht fremd sind ('Hysteria').

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    'Regeneration' ist dick aufgetragener Space-/Retro-Rock, ein schon fast überproduzierter, komplett überdrehter Wahnsinn. Aber es ist so richtig schön drüber und intensiv, was ebenfalls für das folgende, kosmisch psychedelische, ebenfalls mit elektronischen Modernismen und dick aufgetragenem Refrain begeisternde 'Let Me Be A Shadow' zutrifft. Ein ebenfalls böse eingängiger Hit und Ohrwurm! 'Sunday Mornings' spielt mit Loops und schwebenden Synth-Flächen, hat was vom urban elektronischen Night Pop der Franzosen von M83. Was für eine Metamorphose der Berliner, auch wenn am Ende krachige Riffs und intensiv rockige Steigerung den reinen elektronischen Habitus ordentlich durchbrechen! Hier gehts einfach nur noch ordentlich durch die Decke!

    Dreckigen Rock'n Roll gibts dann auch noch, nämlich in 'Scar On My Guitar'. Ganz ohne geht's nun eben doch nicht. Feiner melancholischer Trip-Rock in 'Strange Thoughts' erinnert an urbane Hipster wie Lea Porcelain, 'Truth' ist hypnotischer Neo-Psych-Pop, nutzt die federnde Produktion für die kosmisch groovigen Moves auf wunderbare Weise - der Refrain ist mal wieder hymnischer Pop, der durch die Decke will. Mit dem ätherisch schwebenden 'Star' und dem Rauswurf 'Until The End' schwebt man noch mal durch die laue Grosstadt-Sommernacht mit flirrend kosmischen Synths auf der Suche nach Sinn oder Unsinn, der grossen Liebe oder den unvergessenen Moment.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    "I Just Want To Be A Sound!" lautete die Antwort des französischen Band-Bassisten Simon "Dragon" Bouteloup bei seinem Einstieg auf die Frage seiner Kollegen damals in 2013, warum er keine Social-Media-Accounts habe. Und irgendwie ist diese Philosophie zu einem Trademark der Unabhängigkeit der Band geworden, die sich mit jedem Album selbstbewusst und variabel zeigten und zuletzt immer wieder für eine Überraschung gut waren. Für mich waren sie im Retro-Revival seinerzeit neben den Rival Sons der berühmte Funken, endlich wieder zu Vinyl zu greifen, unbedingt wieder einen Plattenspieler aufzustellen nach knapp 20 Jahren Abstinenz. Dieses siebte Album ist der Knaller, rockt wie Hölle, ist voller geiler poppiger Melodien und Licht, unendlich aufgeladen mit positiver Energie. Die Band spottet allen Konventionen und Erwartungen, verlässt die zuletzt eher psychedelischen Stoner Pfade, transformiert sich spielerisch, peppt ihre spezielle Melodik mit allerhand modernen Einflüssen auf und ist schon jetzt eine dieser Jahres-Platten 2025!
    Bewertung: 13/15 Punkten

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Bandcamp. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Weitere Informationen

    Surftipps zu Kadavar:
    Homepage
    Bandcamp
    Facebook
    Instagram
    Spotify
    YouTube

    Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Clouds Hill Records/Raphael Schmidt-Kretz zur Verfügung gestellt.

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    Alternative Berlin CD Clouds Hill Records Digital Indie Jascha Kreft Kadavar Kosmisch Lupus Lindemann Max Rieger Pop Retro Rock Simon Bouteloup Stadionrock Synth Rock Vintage Rock Vinyl
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    Rajko Baers

    75er Jahrgang...Musik-Junkie seit ich denken kann-die Nischen zwischen Post/Prog/Athmo/Metal/Shoegaze sind´s irgendwie!

    Related Posts

    11.0

    Dikajee - The Frame

    8. November 2026
    9.0

    Kolman & Calvert - The Pink Carnage Of Cartilago

    8. November 2026
    12.0

    FELT - Soil & Sky

    8. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • #NowPlaying
    • Dikajee - The Frame
    • Kolman & Calvert - The Pink Carnage Of Cartilago
    • FELT - Soil & Sky
    • Hypno5e - Trame Noire
    • Saor - Caledonia
    • E-L-R - Atropa
    • Velcro Dog - Fjord Noir
    • Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)
    • Sunday, June - Cinema
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26)
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow
    • ProgNews
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    • Saor - Caledonia 444 Aufrufe
    • Steven Wilson - Requiem For A Village 287 Aufrufe
    • FELT - Soil & Sky 221 Aufrufe
    • E-L-R - Atropa 192 Aufrufe
    • Asia - Indigo 183 Aufrufe
    • Hypno5e - Trame Noire 152 Aufrufe
    • Velcro Dog - Fjord Noir 58 Aufrufe
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog 55 Aufrufe
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen 51 Aufrufe
    • Dikajee - The Frame 48 Aufrufe
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.