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    Du bist hier:Home»Reviews»Frumpy - Live Ninetyfive

    Frumpy - Live Ninetyfive

    0
    By Juergen Meurer on 1. Januar 2025 Reviews

    Frumpy - Live Ninetyfive (MiG, 1995/29.11.2024) COVER(70:58, CD, digital, MiG Music, 29.11.2024)
    In den frühen 70ern war Frumpy ein Aushängeschild der deutschen Rock Szene. Nicht im Sinne einer weiteren Krautrockband, sondern als eine Blues-/Rock-Band, die speziell auf der Bühne eine außergewöhnliche Strahlkraft entwickelte. Dies hing hauptsächlich mit der Frontfrau zusammen, denn Inga Rumpf tritt mit derartiger Intensität und Inbrunst auf, dass es einen aus den Socken hauen kann. Welch eine Macht! Egal, ob man nun diese Art Musik mag, die Gesangsperformance überzeugt ganz unabhängig davon voll.

    Der zweite, fast ebenso wichtige Faktor sitzt hinter den Tasteninstrumenten und heißt Jean-Jacques Kravetz. Sein Hauptinstrument ist die Hammondorgel, und die Art und Weise, wie er diese bedient, ist ein weiteres wesentliches Charakteristikum dieser Band. Man hört dies gleich im Opener 'Loverman' und es zieht sich durch das ganze Album durch.

    Zwischen 1970 und 1972 spielten sie drei Studioalben ein, dem noch ein Live-Doppelalbum folgte. Danach war plötzlich Schluss und erst Ende der 80er fand man wieder zusammen, um ein neues Album aufzunehmen. "Now" hieß es, das hier mit zwei Songs vertreten ist. Es sollte mit "News" ein weiteres Studioalbum folgen, das auf dieser Livescheibe am stärksten vertreten ist. Vom Klassiker "Frumpy 2" ist leider nur 'How the Gypsy was Born' vertreten. Das hätte gerne mehr sein dürfen, doch man fokussiert hier mehr auf kürzere Stücke.

    Die Rhythmustruppe ist in dieser Phase erhalten geblieben, sprich Karl-Heinz Schott am Bass und Carsten Bohn am Schlagzeug. Als Gäste sind noch Kravetz‘ Sohn Pascal (ebenfalls Keyboards) und der ehemalige Gitarrist Frank Diez. Durch und durch ein Frumpy Album also. Blues-Rock mit überragendem Gesang, tollen Schweineorgeleinlagen und auch Gitarre und Rhythmustruppe gefallen. Eine absolut runde Sache für jeden Blues-Rock-Fan. Dieses Album ist keine Ausgrabung eines verloren gegangenen Schatzes, sondern eine Neuauflage des bereits 1995 veröffentlichten Werkes. Weniger als eine zweistellige Bewertung verbietet sich allein durch die Präsenz von Inga Rumpf.
    Bewertung: 10/15 Punkten


    Besetzung:
    Inga Rumpf - vocals / guitar
    Jean-Jacques Kravetz - organ / piano
    Karl-Heinz Schott - bass
    Carsten Bohn - drums

    Pascal Kravetz - organ / keyboards / backing vocals
    Frank Diez - lead guitar

    Surftipps zu Frumpy:
    Deezer
    Qobuz
    last.fm
    Wikipedia

    Abbildungen: Frumpy/MiG

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    Bluesrock CD Carsten Bohn Deutschland Digipack Digital Frank Diez Frumpy Inga Rumpf Jean-Jacques Kravetz Karl-Heinz Schott MiG Music Pascal Kravetz Reissue live
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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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