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    Du bist hier:Home»Reviews»The Cyberiam - Unobtainium

    The Cyberiam - Unobtainium

    0
    By Juergen Meurer on 6. August 2024 Reviews

    The Cyberiam - Unobtainium (unsigned, US-Import: JFK, ) COVER(46:21, CD, digital, Progrock.com’s Essentials/Just for Kicks, 12.07.2024)
    Ist Unobtainium ein Element im Periodensystem mit der Ordnungszahl 024? Diesen Eindruck erweckt jedenfalls das Cover des aktuellen, mittlerweile dritten Studioalbums des Vierers aus Chicago. Die Besetzung ist konstant geblieben, sind denn neue Elemente in ihrer Musik, die auch hier schon beschrieben worden ist, hinzugekommen?

    Nun, die Amerikaner sind ihrem Stil treu geblieben, zeigen sich aber beispielsweise im gesanglichen Bereich leicht verbessert. Sie legen sich im Opener „Are You There?“ gleich ordentlich ins Zeug, als ob sie sagen wollten, dass sie sehr wohl da sind – und wie. Die schmissige Prog-Metal Nummer geht leicht ins Ohr und hat gleich als zusätzliches Element die in die Musik eingebauten Monologe von „Rozzie“, die auch im weiteren Verlauf noch zu hören ist, zu bieten. Auch im nachfolgenden ‚Long Lived the Queen‘ geht es recht heavy zur Sache, während zur Albummitte hin etwas die Handbremse gezogen wird. So startet ‚Double X‘ mit atmosphärischem Synthesizer Arrangement, an das sich ein Gitarrenspiel im Gilmour Stil anschließt. ‚Ghost in the Machine‘ zeigt sich gar als schöne Ballade, wonach dann das Tempo wieder angezogen wird.

    Einen würdigen (ersten) Abschluss findet das Album schließlich mit dem fast acht-minütigen Titelsong, der moderaten Prog-Metal beinhaltet, der gelegentliche orientalische Einflüsse aufweist.

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    Doch danach ist noch nicht wirklich Schluss, denn es wurde noch ein Bonus-Track in Form des sechs-minütigen ‚Wrong Turn‘ angehängt. Diese Nummer, bei der der Gesang an Ted Leonard erinnert, kann nicht nur mit dem Rest mithalten, sondern gehört zu den besten Songs des Albums, hier werden mittels Keyboards auch symphonische Elemente eingestreut.
    Erneut ein unterhaltsames Album des amerikanischen Quartetts!
    Bewertung: 10/15 Punkten (JM 10, KR 11)


    Besetzung:
    Frank Lucas - keyboards / vocals
    Brian Kovacs - bass / vocals / effects
    Keith Semple - guitar / vocals / effects
    Tommy Murray - drums / percussion

    Rozzie - guest vocals and monologues on ‘Are You There?’

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    Wikipedia (Keith Semple)

    Abbildungen: The Cyberiam

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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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