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    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Celestial Burst - The Maze (EP)

    Celestial Burst - The Maze (EP)

    0
    By Martin Kopp on 11. Mai 2022 Reviews

    Celestial Burst-The Maze (13.5.22)(43:08; CD, Digital; Wormhole Death, 2022)
    Die zweiköpfige Formation Celestial Burst aus Frankreich präsentierte bereits 2020 mit der EP "The Maze" ihr Debüt auf dem Gebiet des modernen Progressive Rock. Wer dem modernen Art Rock von Bands wie Porcupine Tree und Riverside oder gar dem Chill-Prog von Gazpacho zugeneigt ist, aber auch auf die guten alten Pink Floyd abfährt, sollte sich das 44-minütige Konzeptalbum ruhig mal vornehmen. Denn hier werden durchaus gekonnt beide Lager miteinander vereint.

    Der gefühlvolle Gesang von Kenza Laala, der hier federführend den Ausdruck der Band prägt, wird begleitet durch eine songdienliche und wenig aufmüpfige Instrumentierung, die zwar mannigfaltig und progressiv, aber nicht zu experimentell und abgedreht ist. Vor allem Freunde floydscher Klänge dürften die sphärischen Keyboards und Gilmour-artigen Gitarrenleads gefallen. Allein schon das Intro von 'Obedience' weckt angenehme Erinnerungen an Werke wie 'Shine On You Crazy Diamond'.

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    Vorwiegend im Mid-Tempo-Bereich angesiedelt, malen akustische Gitarren und wenig aufdringliche Riffs in Symbiose mit den sehr gut passenden Synthesizer-Parts die Story um eine in ihrer Welt verlorenen Frau musikalisch aus. Sechssaiter spielen durchaus härtere Riffs, sind aber dennoch zurückhaltend und tragen nicht zu dick auf. Die ruhigen, angenehm dezenten musikalischen Details wie der Einsatz von Flöten und Streichern lassen "The Maze" virtuos, aber nicht zu überfordernd klingen. Ein wenig King Crimson der frühen Ära lässt sich im überraschenden jazz-rockigen Ende von 'First Flight' herausschmecken, und die immer wieder gut platzierten Feinheiten im Sound bringen frischen Wind. Denkbar könnte auch der Einfluss von Steven Wilsons Songwriting sein, denn an manchen Stellen nähern sich Celestial Burst durchaus stilistisch an Alben wie "Hand. Cannot. Erase" oder an Porcupine Trees spätere Alben an.
    Im Gesamten fehlt es "The Maze" jedoch etwas an Höhepunkten sowie an ein paar Ecken und Kanten. Es lässt sich zwar gut durchhören, aber wirklich im Gedächtnis bleiben oder weitere Hördurchgänge anregen, schafft der Extended Player der Franzosen leider nicht. Stimmlich, keine Frage vorzüglich, aber größtenteils nur auf einer Tonlage. Unterstützung gibt es gesanglich übrigens von Anneke Van Giersbergen (The Gathering), die im Titelsong 'The Maze' gastiert. Aber herausstechen kann die Kollegin aus den Niederlanden leider nicht, da sie gesanglich fast zwillingshaft Laala ähnelt.

    Celestial Bursts Debüt sitzt zwischen klassischen Progressive Rock und modernen Artrock und überzeugt durch das zurückhaltende und entspannte Songwriting.
    Bewertung: 8/15 Punkten (MK 8, KR 9)

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    Weitere Informationen

    Tracklist:
    1. 'Obidience'
    2. 'The Maze'
    3. 'First Flight'
    4. 'The Place Where I´m Supposed to Be'
    5. 'Anna'
    6. 'The Maze' (feat. Anneke Van Giersbergen)

    Celestial Burst-The Maze Band(13.5.22)
    Besetzung:
    Alexis Lustenberger
    Kenza Laala (Gesang)

    Gastmusiker:
    Anneke Van Giersbergen (Ex-The Gathering, Solo, The Gentle Storm, Vuur, Devin Townsend)

    Diskografie (Studioalben):
    "The Maze" EP (2022)

    Surftipps zu Celestial Burst:
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    Instagram
    Bandcamp
    YouTube

    Abbildungen: Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Wormhole Death zur Verfügung gestellt.

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    Martin Kopp
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