The Caretaker – Everywhere at the End of Time

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Leyland Kirby aka The Caretaker – Everywhere at the End of Time(06:30:31, CD, LP, Download, V/Vm Test Records/Boomkat, 2016-2019)
Als Liebhaber ungewöhnlicher Klänge ist man ja immer auf der Suche nach Neuem. Die Palette an nischenspezifischer Musik ist groß, die Menge an qualitativ hochwertigen Imitaten üppig. Beschweren kann man sich nicht darüber, dass die Musik von heute „schlecht“ sei. Aber wirklich Eindrucksvolles, Erschütterndes scheint selten zu sein oder im Gedränge des Internets unter zu gehen. Dieser Beitrag ist keine Rezension im klassischen Sinne. Alben werden rezensiert, aber so etwas wie „Everywhere at the End of Time“ kann schwerlich als normales „Album“ bezeichnet, das Gehörte nicht in Worte gefasst werden. Wer also wirklich Ungewöhnliches sucht, wird hier fündig.

A burning Memory

Der aus dem englischen Stockport stammende Klangkünstler Leyland James Kirby produziert seit 1999 unter verschiedensten Pseudonymen Unmengen an Ambient-, Drone- und experimenteller Musik – unter Namen wie Vvm, Stranger, Notorious P.I.G. und vielen weiteren absurde nBezeichnungen. The Caretaker allerdings gehört zu seinen bekanntesten und erfolgreichsten Projekten. Basierend auf Szenen aus Kubricks Horror-Klassiker The Shining, verfremdet Kirby Samples alter Ballroom- und Jazz-Platten der 20er- und 30er-Jahre, begräbt sie unter Schichten aus Reverb und Störgeräuschen, so als kratzte eine Tonnadel auf uralten Schelllackplatten in einer menschenleeren Halle. „Selected Memories from the Haunted Ballroom“, das ’99er Debüt des Caretakers, erschien drei Jahre vor Basinskis berühmten „Disintegration Loops“, das auf ähnliche Weise alte Tonbandaufnahmen bis zur Unkenntlichkeit verfremdete. Auf dem 2006 veröffentlichten „Theoretically pure anterograde amnesia“ setzte sich Kirby zum ersten Mal intensiver mit dem Thema Gedächtnisverlust auseinander, und mit  „An empty bliss beyond this World“ kam schließlich 2011 der große Durchbruch.

Für einen konzeptorientierten Künstler versteht es sich von selbst, dass die Verpackung mehr ist als nur ein Aushängeschild. The Caretaker wäre schwer vorstellbar ohne die hermetischen Gemälde des Ivan Seal. In ihnen zeigt der ebenfalls in England geborene Maler deformierte Alltagsgegenstände, versteinert und zusammengeschmolzen, ihre ursprünglichen Formen nur noch im Ansatz erkennbar. Er stellt sie auf Podeste oder vor einem kahlen Hintergrund, wie Fundstücke in einem Museum. Seals Gemälde und Kirbys Musik befruchten und ergänzen sich, sind wie füreinander geschaffen – „The unfamiliar may sound and feel familiar.“

My heart will stop in joy

2016 kündigte Kirby in einem Interview mit The Quietus an, einen Schlussstrich unter The Caretaker ziehen zu wollen. Das gesamte Projekt, und damit die von ihm geschaffene Persona, sollte in einem letzten Lauf von sechs Aufnahmen – in halbjährlichen Schritten zwischen 2016 und 1019 veröffentlicht – metaphorisch gesprochen an Demenz (in diesem Falle einer Form von Alzheimer) erkranken und dabei sämtliche Phasen der neurodegenerativen Krankheit durchleben. Der totale Gedächtnisverlust als musikalisches Erlebnis, auf gewaltige 6,5 Stunden ausgewalzt. Selbst für den ohnehin schon arbeitswütigen Kirby ein ambitioniertes Unterfangen.

Man kann sich vorstellen, dass ein derart monströses, schwer verdauliches Werk etwas Anlauf brauchte, bis es in der schnellebigen (Internet)-Öffentlichkeit überhaupt wahrgenommen wurde. So kam es schließlich, dass im Herbst diesen Jahres – ein Jahr nach Vollendung des Projekts – „Everywhere at the End of Time“ zum Gegenstand einer Challenge wurde: die gesamten 6,5 Stunden Laufzeit durchzuhalten, und dabei nicht die Nerven zu verlieren. Viele junge Hörer berichteten von Weinkrämpfen, Angstattacken und schlaflosen Nächten. Clips dieser emotionalen Reaktionen wurden u.a. auf TikTok und YouTube hochgeladen und Gegenstand manchmal ironischer, manchmal rührender Kommentare.

Was steckt wirklich dahinter? Ist „Everywhere at the End of Time“, und überhaupt The Caretaker und diese ganze Plunderphonics-Geschichte am Ende nur heiße Luft? Ein geschmackloser Witz für die „Generation Social-Media“? Oder ist dies eines jener Alben, über die wir in 30, 40 Jahren immer noch diskutieren werden, eines der extremsten, wichtigsten Werke experimenteller Musik?

All that follows is true – Stage 1

 

Polierte Parkettböden, verstaubte Canapés, schwere Vorhänge, sonnengebleichte Schwarzweiß-Fotografien. Wie eine Fliege in einem Bernsteintropfen ist die Zeit an diesem Punkt völlig erstarrt. Irgendwo in der Ecke säuselt ein Grammofon süßliche Melodien über gebrochene Herzen. Wir spazieren, tänzeln durch die leeren Korridore zu der Musik aus unserer Jugend. Dennoch werden wir das Gefühl beklemmender Einsamkeit nicht los.

„Everywhere at the End of Time“ beginnt alles andere als extrem. Al Bowllys Interpretation von „Heartaches“, dessen Motiv sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk hindurchzieht, geistert wie eine leblose Hülle umher, schwelgerisch, wohlig, aber seltsam entfremdet. Kirby’s Wahl der Samples ist exzellent. Oftmals werden nur wenige Phrasen oder kurze Ausschnitte geloopt, das veraltete Ausgangsmaterial dadurch auf bestimmte Emotionen kondensiert. Noch sind die Songs bzw. die Songfragmente klar durch das leise Rauschen und Knistern hörbar. Ein wenig eiert die Schelllackplatte, hat an einigen Stellen einen Sprung. Aber ansonsten geht alles noch mit rechten Dingen zu. Die sentimentalen Titel („It’s just a burning memory“, „The loves of my entire life“) lassen nichts Gravierendes vermuten. Aber die Sonne neigt sich bereits dem Horizont zu. Und bald wird es dunkel werden. Sehr dunkel.

Last Moments of Pure Recall – Stage 2

 

Wir streifen durch das Gebäude, aber wie wir einen Raum nach dem anderen betreten, fallen uns kleinere Unregelmäßigkeiten ins Auge. Nichts, das uns wirklich beunruhigt, nein, eher belustigt. Warum hängen da die Bilder so nah beieinander? Warum stehen da zwei Grammophone auf dem Tisch? Nur aus dem einen schallt Musik. Das andere gibt hingegen seltsame Geräusche von sich. Die Bewohner dieses Hauses müssen einen seltsamen Geschmack haben. Die Sonne neigt sich dem Horizont zu. Wir sind amüsiert von der Vorstellung, dass es Abends wie Morgens sein könnte. Doch sobald wir den Gedanken formen, erschrickt er uns. Ist es denn Morgen oder Abend? Mit klopfenden Herzen schauen wir hoch zur Wanduhr. Das Ziffernblatt ist völlig verschwommen.

Die zweite Phase setzt bereits zu Anfang einen deutlich bedrückenderen Akzent. „A losing Battle is raging“ flaniert nicht mehr wie die Lieder der ersten Platte; die Musik schleppt sich dahin und versinkt in zunehmenden Hall. „What does it matter how my heart breaks“ greift das identische Sample von „Heartaches“ wieder auf, allerdings ist die Tonhöhe herabgesetzt, sodass man auf dem ersten Hören die offensichtliche Verbindung zum Anfang nicht herstellen kann. „Stage 2“ klingt wie eine langsam auseinanderlaufende Version der ersten Phase. Der Musik schwinden die Kräfte, dennoch sind ihre Konturen, Melodien und Rhythmen noch klar wahrnehmbar. Mit „The way ahead feels lonely“ läuft der angenehme Teil von „Everywhere at the End of Time“ mit einem Seufzer aus.

Internal bewildered World – Stage 3

 

Eine plötzliche Angst packt uns. Wo sind alle nur hin? Waren die Gäste vor 5 Minuten nicht noch im Wohnzimmer? Und was ist das überhaupt für ein Haus, in dem wir uns befinden? Wir setzen uns, um kurz zur Ruhe zu kommen. Wir erinnern uns, dass wir im alten Ballsaal sind, wo wir gerade unsere Hochzeit feiern. Ja, genau, das muss es sein. Der Gedanke hat etwas beruhigendes. Er gibt Halt. Wir schauen auf die Uhr. Wo sind die Zeiger hin? Und wer hat auf das Ziffernblatt geschmiert? Wir stehen auf, um unsere Tochter zu rufen. Sie weiß sicherlich, wer dafür verantwortlich ist.

In Stage 3 werden die Risse und Unregelmäßigkeiten zum ersten Mal deutlich spürbar. „And heart breaks“ ist abermals eine Wiederholung des „Heartaches“-Motivs vom Anfang, allerdings geht die Musik mehr und mehr in Geräusche über, klingt, als hätte man sie in Wasser getaucht. Songs enden und beginnen abrupt, mitten im Satz. An anderen Stellen werden kurze Fragmente immer und immer wiederholt, als hätte sich die Schallplatte aufgehängt. Manchmal schwebt die Musik leichtfüßig dahin, als genieße sie die letzten, friedlichen Momente, dann wieder verliert sie sich in Bruchstücken, Splittern, und Trümmern. Die Titel setzen sich vermehrt aus losen Wörtern und Phrasen von Songs aus anderen Caretaker-Alben zusammen. Es ist, als ob das Projekt mit letzter Kraftanstrengung gegen den Zerfall der eigenen Geschichte ankämpft.

Post Awareness Confusions – Stage 4

 

Wie sind wir hierhergekommen? Was sollen wir hier? Gestern kam Besuch. Es war eine alte Tante aus einem fernen Land. Heute kam Besuch. Morgen kommt auch Besuch. Jetzt stehen wir in der Küche. Wir dürfen das Pausenbrot für unsere Tochter nicht vergessen. Unsere Tochter war immer so brav in der Schule. Sie hat heute ihren ersten Tag. Die Beerdigung unseres Mannes war gestern, oder heute. Wahrscheinlich haben wir an zwei Tagen gefeiert. Da steht wieder dieses Grammofon. Wir haben es uns zu Weihnachten gewünscht. Aber heute ist doch nicht Weihnachten? Unser Mann hat das Datum wieder mal vergessen, aber das ist ja typisch für ihn. Unsere Tochter kommt nicht mehr nach Hause. Sie wohnt ja jetzt bei der Tante in einem fernen Land. Wie sind wir hierhergekommen?

Waren die bisherigen drei Phasen noch wie traditionelle 45-minütige Alben strukturiert, mit einzelnen, voneinander abgrenzbaren Songs, verlässt The Caretaker mit Stage 4 den Bereich konventioneller Musik. Die „Songs“ sind nun endgültig in vier massive, unförmige, abstrakte Klanggebilde zusammengeschmolzen, jedes von ihnen knapp 20 Minuten lang, drei von ihnen nüchtern mit „Post Awareness Confusions“ betitelt. Gelinde gesagt herrscht hier das absolute Chaos. „Heartaches“ kämpft sich neben anderen Fragmenten immer wieder an die Oberfläche eines gnadenlos verwirrenden Klangflusses. Es gibt nichts, das dem Hörer hier Halt gibt – nur zertrümmerte Überreste einer unkenntlich gemachten Vergangenheit.

Mit guten Kopfhörern gerüstet werden selbst abgebrühte Hörer hier an ihre Grenzen gebracht. Kopfschmerzen, Frustration, leichte Übelkeit sind die Folge. Speziell gewarnt sei vor ‚Post Awareness Confusions Teil 2‘, ab Minute 14:00. Nicht im Dunkeln anhören!

Advanced Plaque Entanglements – Stage 5

 

Die Welt um uns herum ist ein reißender Strom aus Bildern und Geräuschen geworden. Manchmal befinden wir uns im Haus, dann wieder draußen. Aus unerfindlichen Gründen ist es mal Tag, mal Nacht, aber immer, wenn wir aus dem Fenster schauen, steht die Sonne oder der Mond oder was auch immer dort am Himmel leuchtet, irgendwo anders. Wir sind von Menschen umgeben, die sich um uns sorgen. Aber warum? Ab und zu schnappen wir Satzfetzen auf, die wir durch den Lärm deutlich vernehmen. Wir geben eine Antwort, aber nicht auf die Fragen, die uns gestellt werden. Jemand schüttelt den Kopf. Besser nichts mehr sagen. Einfach dasitzen und der leuchtenden Scheibe beim auf- und untergehen zuschauen.

Wenn man geglaubt hat, dass Stage 4 anstrengend sei, wird man nun eines Besseren belehrt. Phase 5, „Advanced Plaque Entanglements 1-2“, „Synapse Retrogenesis“ und „Sudden Time Regression into Isolation“, ist die längste aller „Stages“ mit 88 Minuten. Die Laufzeit ist Teil des gewünschten Effekts – denn nun gesellen sich zur allgemeinen Beklemmung, Verwirrung und Angst eine fortschreitende Abstumpfung und ein Verlust des Zeitgefühls hinzu. Phasenweise irrt die Musik orientierungslos durch Schluchten und Tunnelsysteme, während von irgendwo weit her die Ahnung einer Melodie von den Wänden hallt. Dann wieder bricht ohne Vorwarnung kakophonischer Lärm über den Hörer herein.

A brutal bliss beyond this empty defeat – Stage 6

Hat man den Alptraum von Stage 5 durchlitten, betritt man mit der letzten Phase den Limbo – die totale Auslöschung aller Zusammenhänge und Erinnerungen. Ein Zustand, in dem außer wellenartiges Rauschen, Grollen und ohrenbetäubendes Dröhnen nichts mehr von der eigentlichen Musik übriggeblieben ist. Ganz so, als sinke man in Zeitlupe bis zum Grund eines tiefen, dunklen Ozeans. Im Vergleich zu der vorherigen Tortur scheint dieses langsame Hinabtauchen in die Klangursuppe jedoch nahezu beruhigend, einschläfernd.

„Place in the World fades away“ setzt den endgültigen Schlussstrich unter The Caretaker. Eine vibrierende Stille wird abgelöst von einem schwebenden, kristallinen Klang. Die letzten acht Minuten tragen ihn zu Grabe, angemessen, feierlich. Das Ende ist im besten Sinne des Wortes kathartisch, erlösend. The Caretaker ruht. „Everywhere at the End of Time“ ist überstanden.

I still feel as though I am me

„Everywhere at the End of Time“ ist Vieles – ein Gimmick, eine ironische Parabel auf unsere Verherrlichung der Vergangenheit bei gleichzeitigem Verlust der Erinnerung daran; ein klanggewordener Horror-Trip für Masochisten, Musiknerds und Geschmackspolizisten; aber auch eine bewegende Erfahrung, ein Alben-Zyklus, der mehr mit einer Kunstperformance gemein hat als mit „Sgt Pepper’s…“. Kirby verhunzt die Originale nicht, er bestattet sie ehrenvoll und vereint damit Vergangenheit und Zukunft auf beeindruckende Weise.

Teapot of the Week

„Teapot of the Week“ auf Betreutes Proggen in der KW51/2020

Aufgeschlossene (und mutige) Hörer sollten sich die Zeit nehmen, möglichst alle 6,5 Stunden am Stück durchzuhören, ohne größere Pausen und Ablenkungen, idealerweise mit Kopfhörern. Im Gegensatz zu einigen dämlichen Internetgerüchten verursacht das Hören dieser Musik keine Demenz. Jedoch dürfte der emotionale Impact auf manch eine empfindliche Seele sehr groß sein. Man sei also auf der Hut.

Es bleibt zu hoffen, dass „Everywhere at the End of Time“, und überhaupt der fantastische Backkatalog des Caretakers auch außerhalb von Memes und Blogs noch auf breitere Aufmerksamkeit in der Musikwelt stoßen wird. Aber wie Kirby in einem Interview mit dem Believer Magazine bereits sagte, hält er nicht viel von klassischen Promotion-Kanälen. Er vertraut ganz auf die Wirkung, die sein Werk entfaltet.
Bewertung: 15/15 Punkten

Anmerkungen und Further Reading

Die Musik auf „Everywhere at the End of Time“ befasst sich auf konzeptueller Ebene mit Demenz bzw. Alzheimer, einer schwerwiegenden, neurodegenerativen Krankheit, von der viele Menschen weltweit direkt und indirekt betroffen sind. Leyland James Kirby betont in Interviews immer wieder, dass er die Probleme der Kranken und Angehörigen ernst nimmt und Ursachen und Auswirkungen der Krankheit eingehend recherchiert hat.

https://www.alz.org/de/stadien-der-alzheimer-krankheit.asp
Hier findet man eine Auflistung aller sieben Stadien der Krankheit wieder, wobei auf dem Album-Zyklus die erste Phase („Keine Beeinträchtigung“) bewusst ausgespart wird.

https://www.deutsche-alzheimer.de/
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. ist eine Selbsthilfegruppe, die Menschen mit Demenz bzw. Menschen mit Demenzfällen in der Familie unterstützt.

Surftipps zu The Caretaker/Leyland James Kirby:
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Abbildung: Wikipedia (Screen dump)

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The Caretaker – Everywhere at the End of Time

von Benjamin Feiner Artikel-Lesezeit: ca. 9 min
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