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    Du bist hier:Home»Reviews»Blue Öyster Cult - The Symbol Remains

    Blue Öyster Cult - The Symbol Remains

    0
    By Kristian Selm on 10. Oktober 2020 Reviews

    Blue Öyster Cult - The Symbol Remains (Frontiers/Soulfood, 9.10.20)(61:38, CD LP, Digital, Frontiers Music/Soulfood, 2020)
    Das Vertragsverhältnis mit Frontiers Records hat in erster Linie dazu geführt, dass von Blue Öyster Cult ein Teil des Backkatalogs aktuelleren Datums (sprich ab den 90er Jahren) wieder aufgelegt wurde, aber vor allem im letzten Jahr jede Menge Live-Alben erschienen. Doch die eigentliche Überraschung ist das 15. Studiowerk "The Symbols Remains", dem ersten Studioalbum nach knapp 19 Jahren!

    Zieht man den Vergleich zum mehr als ordentlichen 2001er Vorgänger "Curse Of The Hidden Mirror", so fällt auf, dass das neue Material in erster Linie eine gelungene Fortsetzung der Vergangenheit der 70er/80er darstellt. Es mag am inzwischen einigermaßen gefestigten Line-up liegen, dass die 14 Titel definitiv in der eigenen Tradition verwurzelt klingen. Die Arbeiten am Album begannen bereits 2019, wobei der Fokus darauf lag, ein angemessenes Portrait der Band zwischen dem Hier und Jetzt und der langen eigenen Historie zu erschaffen.

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    Die Verbindung aus griffigen Melodien gepaart mit traditionellem, direktem Hard Rock funktioniert immer noch. Logischerweise ist hier nichts von Innovation oder wenig von aktuellem musikalischem Zeitgeist vertreten, doch darum geht es bei diesem Quasi-Comeback nun auch definitiv nicht. Die beiden prägenden Frontmänner / Gitarristen Eric Bloom und Donald "Buck Dharma" Roeser teilen sich ganz der Vergangenheit Tribut zollend die Gesangsparts auf, unterfüttert vom bodenständigen Rockgroove der musikalischen Mitstreiter Richie Castellano (Gitarre, Keyboards, Backgroundgesang), Danny Miranda (Bass) und Jules Radino (Schlagzeug).

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    Startet das Album noch relativ unspektakulär mit den beiden Rocknummern 'That Was Me' und 'Box In My Head', so schaut beim leicht hymnischen 'Tainted Blood' , wie später beim sich immer mehr steigernden 'The Alchemist' oder dem lässigen 'The Secret Road' der elegische Geist der 70er vorbei. Der straighte Rocker 'Train True (Lennie's Song)' verbindet Rock'n'Roll mit leichtem Soutern Rock Flair, während 'The Return of St.Cecilia' ganz früh in die 70er, noch auf den BÖC Vorgängerformation Stalk-Forrest Group zurückgreift. Das düstere, leicht mysteriöse 'Stand And Fight' lässt dann die dunklen Momente der amerikanischen Rocker aufleben, während 'Florida Man' die Stärken von griffiger Melodik aufgreift.

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    Das klingt keineswegs nach routinierter Renterrockband, sondern besonders die seit einigen Jahren vollzogene altermäßige Line-Up Auffrischung tut der aktuellen Blue Öyster Cult Besetzung ebenfalls im Studioumfeld hörbar gut. Einfach gut gemachte, zeitlose Rockmusik.
    Bewertung: 11/15 Punkten (WE 12, KR 12, KS 11)

    Surftipps zu Blue Öyster Cult:
    Homepage
    Online Store
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    Spotify
    Deezer
    Apple Music
    BÖC Giglopedia
    Konzertbericht Köln, 2017
    Wikipedia

    Abbildungen: Blue Öyster Cult / Frontiers Music

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    Blue Öyster Cult Buck Dharma CD Danny Miranda Digital Donald Roeser Eric Bloom Frontiers Music Hard Rock Jules Radino Richie Castellano Soulfood USA Vinyl
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    Kristian Selm

    Höre eigentlich alles quer durch den bunten Gemüsegarten des Progressive Rocks, vergesse dabei aber auch nicht den Blick über den Tellerrand hin zu "normaler" Rock- und Popmusik, auch wenn mir vom aktuellen Mainstream leider immer weniger gefällt.

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