Thirteen Of Everything – Our Own Sad Fate

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(51:23, CD, Basement Avatar Records/Just For Kicks, 2019)
Thirteen of Everything stammen aus Texas und wurden 2000 von Mick Peters und Ted Thomas gegründet, die das Rhythmusfundament der Formation bilden. Zwei Jahre später erschien ihr Debütalbum “Welcome, Humans” (laut Bandcamp: 2006, d. Schlussred.) bei Musea, danach wurde es ruhig um die Band. Nicht 13, sondern sogar 17 Jahre später kommt nun das Nachfolgewerk auf den Markt. Das nicht gerade ein Schnellschuss war, denn die Ursprünge gehen bis ins Jahr 2009 zurück, die letzten Aufnahmen wurden dann 2018 gemacht – ein ziemlich langer Zeitraum also (aber auch keine 13 Jahre).

Bedingt durch die lange Laufzeit der Fertigstellung verwundert es nicht, dass es zwischenzeitlich zu personellen Umbesetzungen kam. An den Aufnahmen waren folgende Musiker (wieder keine 13) beteiligt:

Mick Peters – Chapman stick / bass guitar / bass pedals / acoustic guitar / percussion / bells / whistles / lead and backing vocals
Ted Thomas – drums / cymbals / additional synthesizer / lead and backing vocals
Joe Funk – electric and acoustic guitars / synthesizers / guitar synthesizer
Bruce McIntosh – piano / organ / synthesizer
Thad Miller – synthesizer
Brett Cosby – electric guitar.

Als Gäste wirken mit:

Rick Clark – lead and backing vocals
Brett Marc McMillan – violin.

Das Album startet mit der in drei Abschnitten unterteilten ‘Dark Energy Suite’, die es auf über 20 Minuten Spielzeit bringt. Anfangs bedurfte es einer gewissen Eingewöhnungszeit, bis der Schreiberling mit der Musik der Amerikaner warm wurde. Und das, obwohl sie genau ins Beuteschema fällt, denn es handelt sich hierbei um Symphonic Prog. Ein Grund mag sein, dass die Gesänge nicht besonders haften bleiben, zumal die Stimmen keinen besonderen Charme entwickeln. Doch es gibt viele Instrumentalpassagen bzw. viele rein instrumentale Nummern, bei denen sich dann zunehmend der Eindruck verfestigt, dass hier doch recht interessante Musik geboten wird.

Da sind beispielsweise viele schöne Klavierpassagen eingebunden, die herausstechen. Überhaupt weiß die Tastenarbeit gut zu gefallen, und nach mehreren Durchläufen hat das Album dann regelrecht gezündet. Großartig zum Beispiel auch das siebenminütige, instrumentale ‚West Texas‘ mit Mellotronsounds und prima Gitarrenarbeit.

Fans von Bands wie Izz sollte dieses Album Freude bereiten können. Für 13 Punkte reicht es nicht, aber immerhin dann doch locker zweistellig.
Bewertung: 11/15 Punkten (JM 11, KR 11)

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Thirteen Of Everything – Our Own Sad Fate

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 2 min
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