Deathcrush – Megazone

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Deathcrush - Megazone(53:35, Vinyl, CD, Digital, Apollon Records/Plastic Head, 2019)
Ob hier wohl die Debüt-EP von Mayhem Pate stand? Immerhin teilte man auch schon einmal die Bühne mit den Skandalschwarzmetallern. Nun sind diese Norweger aber, obwohl den Tiefen der Garagen entsprungen, nicht unbedingt Black Metal, wobei ihre Gitarren eindeutig-kompromisslos zu schrammeln wissen.

Die Drei um Sängerin beziehungsweise Sirene Linn Lystadnes geben sich, obwohl die Brachialität, Kompromisslosigkeit und Lo-Fi-ness es zunächst nicht vermuten lässt, als Multiinstrumentalisten, die hier, auf ihrem ersten regulären Album, alles in den Ring werfen, was irgendwie spektakuläre Noises erzeugt.

Gibt sich der Opener ‘Ego’ noch ein wenig songorientiert und Electro-Pop-like, beginnt spätestens mit dem Noisespeedy ‘PushPushPush’ ein Massaker in Acid Punk, das eben nur noch ein Hören mit Schmerzen zulässt. Derweil auch die Bässe in Big Black-Manier zu dröhnen wissen, gibt sich die süße Linn als Furie, vor welcher man wahrhaft Angst haben muss.

Womit Deathcrush dann wohl auch alles richtig gemacht zu haben scheinen. Derweil entpuppt sich die Spielzeit als Windei, folgen doch auf das abschließende ‘State Of The Union’ ganze zwanzig Minuten wohltuende Stille, die wir so auch verdient haben, ehe, versteckt, ganz am Ende, für eine Minute die Berserker noch einmal frei gelassen werden.
Bewertung: 7/15 Punkten

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Deathcrush – Megazone

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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