Arilyn – #eraser

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(59:14, CD, Eigenproduktion, 2017)
Im November 2017 erschien das bereits sechste Studioalbum des Quartetts aus Ludwigshafen, bestehend aus:

Jürgen Moßgraber – keyboards
Christian Külbs – vocals / bass
Jürgen Kaletta – guitar
Christof Doll – drums.

Vergleicht man mit den Besetzungen früherer Alben, lässt sich eine bemerkenswerte Konstanz festhalten. Und so klingt das Gebotene auch nach einer sehr gut eingespielten Band. Arilyn sind im Melodic Rock Bereich unterwegs und können mit feinen Melodien aufwarten.
Die elf Songs mit Spielzeiten meist zwischen vier und sechs Minuten lassen zwar nicht viel Spielraum für überraschende Wendungen oder ausführliche instrumentale Ausschmückungen, überzeugen aber durch die bandeigenen Qualitäten, nämlich ihr Händchen für prägnante Refrains.

Der Gesang spielt eine wichtige Rolle, und glücklicherweise gibt Bassist Külbs eine ordentliche Figur ab. Auch das Zusammenspiel von Gitarre und Tasten funktioniert sehr gut. Man nehme beispielsweise den Song ‚Resist‘, um einen typischen gelungenen Song des Albums herauszupicken. Das ist flott gespielt und mit moderater Härte versehen – wie viele andere Titel auch. Ein Song wie ‚Sadness‘ mit feinen Keyboard-Arrangements weiß ebenso zu gefallen. Wer Melodic Rock mit Prog-Einflüssen mag, ist hier gut aufgehoben.
Bewertung: 9/15 Punkten (JM 9, KR 9)

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Rezension „Shadows Of The Past“ (2013)
Rezension „Live In England“ (DVD, 2009)
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Arilyn – #eraser

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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