Ananda Mida – Anodnatius

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(40:51, CD, Go Down, 2017)
Ananda Mida hat vom Klang her etwas vom Namen eines Gurus. Was noch nicht einmal so abwegig wäre, geht es bei den Italienern doch über Umwege auch auf dezent psychedelische Pfade.

Ananda Mida liefern mit „Anodnatius“ ein beeindruckendes Debütalbum ab, bei dem man sich darüber wundert, dass es überhaupt ein Debüt ist, weil die Band mit der Souveränität einer gestandenen Institution musiziert. Gut, das Sextett mit der doppelt besetzten Gesangs- und Gitarrenspitze, das sich hier durch vier weitere Musiker unterstützen lässt, agiert schon seit 2013. Womit eigentlich Zeit genug zur Verfügung stand, das zu entwickeln, was jetzt mit „Anodnatius“ präsentiert wird. Bluesige Eskapaden (‚Askokinn‘) fügen sich nahtlos an Experimentelles (‚Ors‘) und Psychedelisches (‚Anulios‘), wobei die Grundtendenz gleich bleibt: Back to the roots und auf Power ausgerichtet.

Womit man schon irgendwie klingt, als hätten sich Grand Funk Railroad im Whisky a Go Go zu den Doors auf die Bühne verirrt, wobei sich ein im Publikum sitzender Frank Zappa die Sache nicht entgehen lassen wollte und kurzerhand dirigierend für Ordnung im inszenierten Chaos sorgte.
Bewertung: 10/15 Punkten (CA 10, KR 9)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur
-Weltenbummler
-involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic…

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Ananda Mida – Anodnatius

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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