Robert Schroeder – Ambient Occlusion

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Robert Schroeder_Ambient occlusion(69:00, CD, Spheric Music, 2016)
Der Aachener Elektronikmusiker Robert Schroeder lässt seine Fans nur selten lange auf ein neues Album warten, so ist es auch diesmal. Im Herbst letzten Jahres wurde noch „Dream Access“ an dieser Stelle besprochen, und schon gibt es wieder neuen Stoff für Fans.

Zwar weist auch „Ambient Occlusion“ die typischen Trademarks aus dem Hause Schroeder auf, sprich: seine ganz eigene Mischung aus Berliner Schule, sinfonischen Einlagen mit Mellotron-Untermalung und Chill Out, doch hier schafft er es irgendwie, gelegentlich ein bisschen anders zu klingen, obwohl man gar nicht richtig festmachen kann, was genau denn nun anders ist. Wie bei Lambert Ringlages Label Spheric Music üblich, findet sich auf dem Back Cover wieder die Etikettierung der musikalischen Ausrichtung, die auch hier wieder lautet: „Berliner Schule – Ambient – Chill Out“, was zweifellos den Kern trifft. Auf dem aktuellen Werk gelingt es Schroeder eindrucksvoll, relaxt, melodisch und abwechslungsreich zu klingen, ohne dabei ins Belanglose abzugleiten.

Der neunminütige Titelsong zeigt beispielhaft, wie man insgesamt recht ruhig gehaltene Kompositionen interessant gestalten kann. Und dass dann auch noch ein Mellotron-Chor das Soundbild verfeinert, ist bei Schroeder fast schon an der Tagesordnung. Insgesamt ist „Ambient Occlusion“ mehr Chill Out als Berliner Schule, wobei die Mischung sehr gut gelungen ist und es bei den neun Instrumentaltiteln keinen Durchhänger gibt. Eines der bisher schönsten Werke Schroeders, das Freunden eher ruhiger elektronischer Musik zu empfehlen ist.
Bewertung: 11/15 Punkten (JM 11, KR 9)

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Robert Schroeder – Ambient Occlusion

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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