John Wetton – The Studio Recordings Anthology

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Nach sechs Soloalben bringt John Wetton ein Doppelalbum mit einer Retrospektive seines Schaffens heraus. 32 Songs befinden sich auf den CDs. Die gute Aufnahmequalität muss angesprochen werden, da bei den Originalalben oft kein akzeptabler Sound abgeliefert wurde. Dies ist hier durchgehend anders. Das Wettons Stimme keiner besonderen Vorstellung bedarf, wird als gegeben vorangestellt. Aber genau das ist das Problem. Nach dem dritten Song schleicht sich schon Langeweile ein. Die Stimme ist im Vordergrund, begleitet von Keyboards und einem sehr langsam gspielten Schlagzeug. Mal begleitet eine Geige kurz die theatralische Linie. Die Liste der Gastmusiker ist in dieser Liga natürlich ambitioniert. Ohne den Anspruch von Vollständigkeit sind hier Steve Hackett, Robert Fripp, Steve Lukather, Simon Phillips und Martin Barre zu nennen. Für Fans von UK und Asia vielleicht eine Ergänzung der Sammlung.

Für frisch Verliebte, jetzt im Frühling soll es davon ja mehrere geben, ist die Scheibe möglicherweise hilfreich, um zum Ziel zu kommen. Alle anderen werden einschlafen.
Bewertung: 3/15 Punkten (KB 3, KR 1, KS 3)

DISC ONE
1. The Circle Of St. Giles
2. The Last Thing On My Mind
3. Hold Me Now
4. Where Do We Go From Here?
5. Another Twist Of The Knife
6. I’ve Come To Take You Home
7. I Can’t Lie Anymore
8. Lost For Words
9. Battle Lines
10. Caught In The Crossfire
11. Arkangel
12. Right Where I Wanted To Be
13. Nothing’s Gonna Stand In Our Way
14. Second Best
15. Woman
16. Real World
DISC TWO
1. Heart Of Darkness
2. Say It Ain’t So
3. Cold Is The Night
4. You’re Not The Only One
5. Raised In Captivity
6. Steffi’s Ring
7. Walking On Air
8. Take Me To The Waterline
9. Silently
10. Battle Lines (Acoustic)
11. I Lay Down
12. Rock Of Faith
13. Who Will Light A Candle?
14. You Against The World
15. Emma
16. After All

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Über den Autor

Klaus Bornemann

mit 12 Jahren wurde ich so langsam an die Art-Rock Beatmusik geführt (so hieß das damals, ehrlich). Im Radio gab es noch die legendäre „LP-Hitparade“ auf „SWF3“. Deep Purple, Emerson, Lake and Palmer und die Earth Band waren meine ersten Lieblingsgruppen. Später folgten Pink Floyd und Queen. Anfang des neuen Jahrtausends war klar, die Ära der intelligenten Rockmusik mit längeren Stücken ist vorbei. Aber weit gefehlt. Bei einem YES-Konzert bekam ich einen Empire/InsideOut-Sampler in die Hand. Dort waren unter anderem Spocks`s Beard und Flower-Kings Stücke drauf. Seitdem bin ich neu infiziert und freue mich über die Kreativität der „neuen“ Bands.

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John Wetton – The Studio Recordings Anthology

von Klaus Bornemann Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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