Fjieri – Words Are All We Have

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Fjieri-WordsAreAllWeHave-2015-Cover(68:11, CD, Eigenpressung/Just For Kicks, 2015)
Manchmal stimmt einfach alles: Was Stefano Punzi und Nicola Lori hier gemeinsam mit Gästen wie Gavin Harrison (Drums, u.a. King Crimson) und 05Ric (Bass), Jakko M. Jakszyk (Gitarre, Gesang; u.a. The Tangent, Kompendium, Lifesigns) oder Tim Bowness (Gesang, u.a. No-Man, Henry Fool) auffahren, ist schon spontan ein Fall für die Replay-Taste. Vom wertigen Songmaterial, den gehaltvollen (und im Booklet reproduzierten) Texten, über die groovigen Beats und frischen Sounds bis hin zur knackigen Produktion und dem edel-reduzierten Artwork bleiben bei „WAAWH“ einfach keine wichtigen Wünsche offen – außer vielleicht dem nach Verzicht auf ein paar Quietschklänge der Keyboards.

Das atmosphärische Instrumental ‚Oriental Dream‘ eröffnet die Reise, die mit dem verträumten ‚The City Lights‘ sogleich einen ersten Höhepunkt erreicht. Mike Applebaums sehnsüchtige Trompetenphrasen und (Nicolas oder 05rics?) knurriger Fretless-Bass bilden die perfekte Fassung für Jakkos „frippiges“ Gitarrensolo und sanften und doch eindringlichen Gesang. Hier wie auch bei ‚Not Waving But Drowning‘ (vgl. Rupert Hine und VdGG) erinnert sein Vortrag nicht wenig an Toto, was ausnahmsweise als Kompliment gemeint ist.

‚Flame‘ leuchtet noch mehr durch Nicola Alesinis Saxophon- während ‚Hidden Lives‘ von Tim Bowness‚ Stimme getragen wird. Und allein die Bass-Spuren des Albums scheinen den Kauf wert! Man sieht – für „Words Are All We Have“ haben wir wirklich fast nur Lobesworte übrig.
Bewertung: 13/15 Punkten

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Über den Autor

Klaus Reckert

"everything happy, and progressive, and occupied" K. Grahame, The Wind In The Willows

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Fjieri – Words Are All We Have

von Klaus Reckert Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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