
Symphonic Prog
(45:22; Digital; Eigenveröffentlichung; 22.02.2026)
Wow, lyrischer Symphonic Prog aus Israel, der – losgelöst von Fragen nach Originalität – mit vier wundervollen Longtracks voller betörender Klangfarben lockt und jedem Liebhaber von melancholischen Camel, frühen Genesis, Pentangle und Pink Floyd eine wundervolle Auszeit bescheren dürfte. Alles ist maximal ausufernd, elegisch und in symphonischer Melancholie badend – so muss das; für Genrefreunde ist dieses Album ein Muss.
Schafft es der Opener und Titelsong zunächst noch, im Midtempo fast zu rocken, wird es mit zunehmender Laufzeit immer verzückter und kosmisch abgehobener.
Lyrische Prog-Parts zuhauf, höre ich die sanften Momente einer Band wie Anekdoten und es berührt mich gleich zutiefst. 'Field Of Fade Memory' – alles originalgetreu in Sachen Sound, Arrangements – etwas proggy hier und da, aber die meiste Zeit driftet man mit Fernweh und Muse durch eine unwirkliche Welt, die mit dem Hier und Jetzt nicht viel zu tun haben will.
Lyrische Prog-Parts zuhauf: In den sanften Momenten höre ich Anklänge an eine Band wie Anekdoten, und das berührt mich gleich zutiefst. 'Field Of Fade Memory' – alles ist in Sachen Sound und Arrangements wunderbar stimmig, hier und da etwas proggy, aber die meiste Zeit driftet man mit Fernweh und Muse durch eine unwirkliche Welt, die mit dem Hier und Jetzt nicht viel zu tun haben will.
Wunderschöne Gitarren, immer wieder dieser sensibel reflektierte Hauch der frühen Camel – wie ich das liebe. Das ist friedlich, kunstvoll, kreativ und mit beseelter Lust an Arrangements und Melancholie aufgeladen; davon kann ich nicht genug bekommen.
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Dieser weiche Retro-70’s-Bandsound, wundervolle Flötenarrangements, Windgeräusche sowie mal meditative, dann wieder dramatische Momente und der tiefe Respekt vor dem Sound der oben Genannten lassen einen richtig tief fallen, weit schauen und genießen. 'Somewhere Along These Lines' geht direkt mit dir zu den Sternen, schafft eine Art Frieden, einen Ruhezustand, der wunderbar abkoppeln lässt. Pink Floyd und frühe Porcupine Tree lassen hier grüßen, und das sanfte, langsam Dahingleitende ist Eskapismus pur.
Nichts wird hier neu erfunden, aber wie die Mannen hier in Sachen kreativem Symphonic Prog mit melancholischer Ausrichtung, maximaler Hingabe und viel Gefühl farbenfroh verträumte Bilder malen, weiß mich sehr zu berühren. Ein tolles, über weite Strecken instrumental ausgerichtetes Album.
Bewertung: 13/15 Punkten
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Besetzung:
• Avi Barak - Drums and Flute
• Liran Herrnstadt - Bass and Vocals
• Eze Sakson -Keyboards &Synths
• Tal Rubinstein (Stein) - Guitars and backing Vocals
Surftipps:
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Abbildungen: Topograph/Bandcamp

