Post Punk • Apocalyptic Crossover • Dark Rock
(36:01; Vinyl, CD, Digital; Peaceville/Edel, 19.09.2025)
It is about trying to stay upright under the daily flood of catastrophe, the headlines, the numbness, the helplessness. But there’s a double edge to it: the only way to get through the abyss is to become it. To move through the darkness, you have to carry some of it inside you. I used AI to create the video because we’re living inside the very dystopia we fear the most. The song deals with the psychological weight of modern catastrophe, and AI as both a tool and a threat, mirrors that perfectly. A mirror can be humorous but also diabolical. It’s an aesthetic artistic choice, but also a commentary: our nightmares are now automated. - Mat McNerney
Dieser Mann ist ein Hans Dampf in allen Gassen – Beastmilk, Hexvessel oder Grave Pleasures – um nur einige Projekte des Iren zu nennen – in denen Mat sich musikalisch ausdrückt. Eine weitere Gabelung und irgendwie wütender Kommentar zum aktuell vorherrschenden Weltpolitischen Desaster/Theater sind Scorpion Milk und mit einiger Unterstützung seitens u.a. Big Paul Ferguson (Killing Joke) oder Nate Newton (Converge) zieht man hier klar Stellung und richtet den Mittelfinger klar ausgestreckt Richtung Establishment. Aufgenommen in den Pine Hill Studios in Finnland, gemastert in den Abbey Road Studios von London, zieht man hier in nicht mal 40 Minuten zum Direktangriff mit schneidendem Post Punk, vielen Killing-Joke-Momenten und auch düster-melancholischen Momenten.
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Du bist dank des schnittigen Openers 'All the Fear' sofort im Kalter-Krieg-Szenario, ein kratzbürstiger Drive wie in den frühen 80er Jahren – nörgeln und penetrieren die Gitarren die Ohren – ein eingängiger Refrain/Chorus tut sein übriges. 'The Will To Live' hält manisch und pathetisch den Status aufrecht, rifft im Post Punk, fast metallischen Stil und zeigt sich voranpreschend und mahnend. Den Refrain hast du beim ersten Mal im Ohr und den wird man lange nicht mehr los. Weil es so schön ist, lässt man in Sachen störrischer Eingängigkeit keinen Fuß breit los und 'She Wolf Of London' will seine Trash- und Misfits-Einflüsse erst gar nicht verstecken. Das macht gehörig Laune, tritt Arsch und kommt gehörig auf den Punkt.
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'Another Day, Another Abyss'– Apokalyptischer Pop versus Post Punk – ein schwer eingängiges Stück, dem mit 'Wall To Wall' ein Song folgt, den auch Killing Joke anno 1984 hätten veröffentlicht haben können. Mit dem Titelsong wähnt man sich erst Recht im Œuvre der Briten wieder, verzerrter Gesang und stampfender Industrial Rock erinnern nostalgisch an den Crossover-Klassiker "Pandemonium" aus dem Jahre 1994, und die überdrehten Vocals sind ja wohl sowas von Jaz Coleman, sic. Mit 'Silver Pigs' rockt man erneut sehr im alten Post Punk à la Death Cult, rifft mit schneidend-metallischer Klinge. Die Vocals sind wie gemacht für diesen rotzig-hymnischen Sound. Und wenn am Ende das melancholisch, entrückte 'Children Are Dust' nochmal richtig schön sanft bettet, weiß man, dieses schwer eingängige Album hat einfach Charme und ist ein echter Wiederkehrer.
Bewertung: 11/15 Punkten
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