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    Du bist hier:Home»Reviews»King Potenaz - Arcane Desert Rituals Vol.1

    King Potenaz - Arcane Desert Rituals Vol.1

    0
    By Carsten Agthe on 30. August 2025 Reviews

    King Potenaz - Arcane Desert Rituals Vol.1 (Majestic Mountain Records, 27.06.2025)(39:41; Vinyl, Digital; Majestic Mountain Records; 27.06.2025)
    Nach dem Debüt "Goat Rider", auf dem die italienischen Stone Doomer (fast) ausschließlich auf überschaubare Songs setzten, verlegt man sich hier, auf "Arcane Desert Rituals Vol.1", nun auf endlos erscheinende Trips in die Gefilde des Desert Dooms, womit King Potenaz jetzt auch die Zeit haben, es relativ langsam angehen zu lassen.

    'Rivers Of Death', der Opener, macht erst einmal seinem Namen alle Ehre und schmirgelt uns zu dieser vermeintlichen Oase in der Wüstenei, wobei der Zehnminüter ganz lange braucht, um in die Gänge zu kommen, was die Notwendigkeit der Priorisierung des Longtracks noch einmal bestätigt. Schwer stampft das Gespann um Sänger/Gitarrist Giuseppe Guarini durch unwirtliche Soundlandschaften und gibt selbst kaum Hoffnung auf Linderung. Im ebenfalls zehnminütigen 'The Empty Hand Pt.1' wird das Tempo hin und wieder ein wenig angezogen, nur um dann wieder in den bleiernen Trott des Doom zu verfallen, was an dieser Stelle sowieso Intention ist. Das etwas kürzere (und vom Titel ebenso bezeichnende) 'Sabbatum Sanctum' startet mit einem fluffigen Bassthema, das sich später in die ohnehin schon ausgefahrenen Spuren des Doom einpegelt, wobei die Gesangsmelodien zaghafte Parallelen zu Lennons 'Working Class Hero' zulassen. Das alles mutiert in ein Chaos aus fiesem Stoner mit den ebenso fiesen Gastvocals von Sängerin Jana Maista (Mater Infecta) im Background. Der alles überragende und fast viertelstündige Abschluss 'Ariadne, The Serpent Witch' vereint noch einmal die vergangenen Erfahrungen und explodiert förmlich in einer Kakophonie deathmetallischer Euphorie, an der eben jene Jana Maista nicht ganz unschuldig ist. Deren anfangs harmonischer Gesang auf einem tatsächlich auch harmonischen Unterbau aus Desertrock steigert sich in wütende Screams und Growls, was letztendlich in einem bösen Kehraus keifender Ekstase mutiert.

    Und wir können gewiss sein, dass es hier auch einen zweiten Teil geben wird. To be continued…
    Bewertung: 9/15 Punkten


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    Weitere Informationen

    Besetzung:
    Giuseppe Guarini – Vocals, Guitars
    Francesco Pensato – Bass
    Piero Schiavone – Drums, Synth

    Gastmusiker:
    Jana Maista – Vocals auf 'Ariadne, The Serpent Witch' und Backing Vocals auf 'Sabbatum Sanctum'

    Diskografie (Studioalben):
    2023: "Goat Rider" (2023)
    2025: "Arcane Desert Rituals Vol.1" (2025)

    Surftipps zu King Potenaz:
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    Abbildungen: King Potenaz

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    Doom Fasano Italien King Potenaz Majestic Mountain Records Metal Occult Occult Doom Psychedelic Rock Stoner Metal
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    Carsten Agthe
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    -Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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