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    Du bist hier:Home»Reviews»And So I Watch You From Afar - Megafauna

    And So I Watch You From Afar - Megafauna

    0
    By flohfish on 2. Oktober 2024 Reviews
    And So I Watch You From Afar - Megafauna (Pelagic Records/Velocity Records, 09.08.2024) COVER
    Credit: Ciara McMullan
    (43:28; Vinyl, CD, Digital; Pelagic Records/Velocity Records/Cargo, 09.08.2024)
    "Megafauna" wurde von And So I Watch You From Afar beim Pelagic Fest im August 2024 uraufgeführt - kurz nach der Veröffentlichung des Albums, in voller Länge und am Stück. Der Auftritt der Nordiren strotzte nur so vor Energie, Spielfreude, guter Laune und muss im Rückblick als eines der Highlights des Festivals bezeichnet werden. Eine Überraschung, denn zu Hause hatte ich Megafauna schon vor diesem Festival gehabt, ohne das ich echten Zugang zu diesem Album hatte finden können.

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    Seltsamerweise hat sich dieser Umstand nach dem bärenstarken Auftritt kaum verändert. Womöglich liegt es daran, dass ASIWYFA auf "Megafauna" recht ähnlich klingen wie in Maastricht. Nur dass eben dieser Klang in der Muziekgieterij auf das richtige Ambiente getroffen ist. In den heimischen vier Wänden dagegen fühlt sich dieser rohe, direkte, manchmal fast dampfwalzenartige Post Rock mit Elementen aus Math-Rock, Free Jazz und Indie zuweilen etwas arg sperrig an. So ist "Megafauna" dann auch kein einfaches Album für den Rezensenten geworden, allerdings auch keines, um es in die Ecke zu feuern. "Megaufauna" mag nämlich manchmal anstrengend sein und den Hörer fordern, dafür belohnt es ihn aber nach jedem Hördurchgang aufs Neue. Denn zwischen all dem Fuzz-Wahnsinn verstecken sich so viele leise Töne, intime Momente mit warmen Gitarrenmelodien und wunderbarem Schlagzeugspiel. Eine Kombination, eine Stimmung, die an manchen Stellen doch arg an die "Phanerothyme"-Phase von Motorpsycho erinnert.

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    Es gelingt nicht vielen Bands, den eigenen Live-Sound überzeugend auf einem Studio-Album einfangen. ASIWYFA haben dies mit "Megafauna" tatsächlich geschafft. Bravo!
    Bewertung: 11/15 Punkten


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    Weitere Informationen

    And So I Watch You From Afar - Megafauna (Pelagic Records/Velocity Records, 09.0o8.2024)
    Besetzung:
    Rory Friers - Guitar
    Niall Kennedy - Guitar
    Ewen Friers - Bass
    Chris Wee - Drums, Percussion

    Gastmusiker:
    Arco String Quartet
    Michael Keeney - Piano

    Diskografie (Studioalben):
    "And So I Watch You From Afar" (2009)
    "Gangs" (2011)
    "All Hail Bright Futures" (2013)
    "Heirs" (2015)
    "The Endless Shimmering" (2017)
    "Jettison" (2022)
    "Megafauna" (2024)

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    Konzert- und Festivalberichte:
    24.08.24, Maastricht (NL), Muziekgieterij, Pelagic Fest 15th Anniversary Edition
    19.05.23, Gent (BE), Viernulvier, Dunk!Festival 2023
    17.11.18, Neunkirchen, Neue Gebläsehalle, Gloomaar Festival 2018

    Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Pelagic Records und Sozius PR zur Verfügung gestellt.

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    ASIWYFA And So I Watch You From Afar Arco String Quartet Belfast CD Cargo Records Chris Wee Digital Doom Ewen Friers Free Jazz Indie Irland Michael Keeney Niall Kennedy Nordirland Pelagic Records Post Rock Rory Friers Sozius PR UK (Band) Velocity Records Vinyl
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    flohfish
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    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

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